Newsletter 3. Quartal 2017

Preisentwicklung Silber
Seit Jahresbeginn 2017 notiert die Unze Silber (31,1 g bei Reinheit von 999,9), gemessen in USD, knapp 10% im Plus. Im Vergleich dazu stieg der Preis für eine Unze Gold seit Jahresbeginn um gut 13% an. Wie wir in unserem letzten Newsletter beschrieben haben, wird aktuell noch der Preis für die Edelmetalle über die extrem hohen Umsätze mit Papiersilber und –gold definiert. 

Der US-amerikanische Silberexperte Ted Buttler, unbestritten einer der erfahrenste Silberexperte der Welt, geht davon aus, dass etwa allein die US-amerikanische Grossbank JP Morgen in den vergangenen Jahren einen immensen Silberberg im Umfang von rund 600 bis 650 Mio. Unzen angehäuft hat. Gleichzeit ist JP Morgan einer der grössten Manipulatoren weltweit im Markt für Edelmetalle, was Ted Buttler Woche für Woche aufzeigt, jedoch (noch) niemanden bei den Finanzaufsichtsbehörden zu stören scheint. Aber auch hier wird die Wahrheit früher oder später ans Licht kommen.

In Zeiten, in denen Aktien noch immer nahe ihren letzten Höchstständen notieren, kommt bei vielen Menschen immer wieder die Frage auf, warum sollte man in Silber investieren, das von seiner Kursentwicklung in den letzten Jahren gegenüber anderen Anlageformen doch eher zurück geblieben ist. 

Welche Gesichtspunkte sprechen nun für Silber, einer Anlageform, die wie Gold fast bis auf die Ursprünge der Menschheit zurückgeht? Seit Menschengedenken ist Silber, neben Gold, das ‚echte Geld‘ für den Kauf alltäglicher Din-ge bis hin zu Grundstücken gewesen. Reines Silber wurde abgewogen, um Güter oder Dienst-leistungen zu bezahlen. Zudem wurde der Wohlstand einer Familie auch in Silber gemessen. Von Abraham hiess es, er war reich an Vieh, Silber und Gold. So bezahlte Abraham auch für die Grabstätte für seine verstorbene Frau Sarah 400 Schekel Silber, was einem heutigen Ge-genwert von etwa 200 Unzen Silber oder knapp CHF 4‘000 entsprechen würde. Um das Jahr 3‘000 v.Chr. war Silber in Mesopotamien begehrter als Gold. Später, im 16. Jahrhundert v.Chr., waren dann die ersten geprägten Silbermünzen im Umlauf. Mexiko und China führten später silberunterlegte Währungssysteme ein, selbst in den USA bestand bis zum Jahr 1834 quasi ein faktischer Silberstandard, der dann durch den Goldstandard abgelöst wurde. Auch wenn viele Menschen heute denken, das alles sei ‚Schnee von gestern‘, so wie es auch die Massenmedien fröhlich propagieren, täuscht man sich gewaltig. Zahlreiche Notenbanken kau-fen aktuell sukzessive Gold zu – und Silber als ‚Gold des kleinen Mannes‘ – läuft in dieser Be-deutung Hand in Hand mit. Die Notenbanken von Russland, China und der Türkei etwa kau-fen mehr oder minder offen Gold zu, während sich die meisten der westlichen Notenbanken mit dem Ausgeben von immer grösseren Mengen Papier- und Giralgeld begnügen und somit dem aktuellen Währungssystem langsam aber sicher den Todesstoss versetzen.

Silber und Gold sind knappe Güter – und erfüllen damit eines der Hauptkriterien für echtes Geld, nämlich ein sicheres Wertaufbewahrungsinstrument, bei gleichzeitiger in-ternationaler Akzeptanz. So sehr sich die alten Alchemisten auch bemühten, den Stein der Weisen zu finden bzw. Silber und Gold künstlich herzustellen, gelingt dies nur durch eine mühevolle, riskante und sehr kostspielige Förderung von silber- und goldhaltigen Gesteinsschichten. Da die Förderung bzw. Produktion von Silber und Gold durch erheb-lichen Einsatz von Materialien, Maschinen, Energie und menschlicher Arbeitskraft kennzeichnet ist, sind diese Edelmetalle erstklassige Inflationsindikatoren, deren För-derkosten steigen, wenn die Einsatzfaktoren für die Förderung kostenmässig ansteigen. 

Die Summe der Kosten für diese Einsatzfaktoren kann an den durchschnittlichen Produktionskosten pro Unze Silber abgelesen werden. Viele Silberproduzenten kommen gemessen an den sog. All-In-Sustaining-Costs, also den gesamten Abbaukosten, auf aktuell rund 17 USD je Unze Silber – wohlgemerkt für unverarbeitetes Roh-Silber, das in einer Schmelzanlage erst noch auf die Reinheit von 999.9 gebracht werden muss, bevor man an das Prägen von Münzen etc. überhaupt denken kann.

Wie gerade dargelegt, ist Silber, wie auch Gold, auch deswegen ein knappes Gut, da es mit viel Aufwand, Risiken, Kosten, Zeit etc. gefördert werden muss. Von durchschnittlich ganzen 1 000 neuen Rohstoffentdeckungen seitens von Prospektoren oder Geologen ist statistisch gesehen nur eine davon „gut genug“, um als förder fähige Lagerstätte entwickelt zu werden. Während man vor einem Jahrzehnt noch davon ausging, dass diese dann innert sieben bis zwölf Jahren zu einer Mine entwickelt werden konnte, sind es heute bis zu 20 Jahre, die zwischen der Entdeckung der Lagerstätte bis zu deren Inbetriebnahme vergehen. Und oft genug befinden sich diese Erzvorkommen dann in Regionen mit politischen Risiken, die meist nur schwer zu kalkulieren sind.

Interessanterweise behalten Silber und Gold ihre Kaufkraft über die Jahrtausende, während die der Währungen eine beständige Schwindsucht erleiden. So verlor etwa der US-Dollar seit der Gründung der privaten US-amerikanischen Notenbank Fed 1913 rund 95% an Wert. Wäh-rend der US-Dollar bis 1971 mit Gold hinterlegt war, war der Wertverlust eher marginal. Die-ser beschleunigte sich jedoch mit der in 1971 stattgefundenen Entkoppelung von Gold (echtem Geld) und Papierwährung (falsches Geld=Falschgeld?). Seitdem betrug der Kaufkraftverlust des US-Dollars ganze ca. 80%! Dies klingt bereits sehr stark nach einer zu erwartenden Wäh-rungskrise. 

Und diese Entwicklung hält gerade weiterhin an, und dies solange bis der Wert gänzlich gegen Null gelaufen ist. Dagegen behalten Silber und Gold eine konstante Kaufkraft. Studien zeigen, dass etwa im Römischen Reich 1 elegante Tunika rund 1 Unze Gold kostete. Auch heute erhält man für den Gegenwert von 1 Unze Gold einen vornehmen Massanzug. Gleiches gilt etwa für ein KFZ: 1908 konnte man für den Gegenwert von 41 Unzen Gold einen Ford T erwerben; heute bekommt man für 41 Unzen Gold einen BMW 3 GT. Diese Liste könnte beliebig weiter-geführt werden. 

Was für Gold gilt, gilt selbstverständlich auch für Silber, besonders über die Jahrhunderte hinweg. Beide Edelmetalle bewegen sich von der Tendenz her immer Hand in Hand. In der Erdkruste kommt Silber mit 60 bis 80 mg pro Tonne etwa 15-mal so häufig vor wie Gold mit etwa 4 bis 5 mg/t. In diesem Verhältnis bewegte sich auch lange Zeit der Wert zwischen Silber und Gold. Heute allerdings, in einer Zeit, in der die Politik versucht, auch die Finanzmärkte zu kontrollieren – ein Ansinnen, das zum Scheitern verurteilt ist und das scheitern wird – wurde die sog. Gold-Silber-Ratio sprich das Wertverhältnis von Gold zu Silber auf rund 80 erhöht. Erreicht wurde dies durch extrem hohe Umsätze in Papier-Gold und –Silber über die Termin-börsen. Dabei ist zu beachten, dass Silber eine deutlich höhere Anwendung in der industriel-len Fertigung (rund 55%) aufweist und somit „verbraucht“ wird. In Zahlen ausgedrückt be-deutet dies, dass die weltweite, geförderte Silbermenge einen Gegenwert von lediglich rund 17 Mrd. USD hat, während die vergleichbare Menge an Gold, da es kaum verbraucht wird, bei rund 7.6 Billionen USD liegt. Wertmässig beträgt bei dieser Betrachtungsweise die Gold-Silber-Ratio sogar 447! und sollte doch eher dem historischen und geologischen Mittel von 15 entsprechen. Interessant gerade jetzt: in den vergangenen 20 Jahren gab es eine solch hohe Gold-Silber-Ratio von rund 80 nur wenige Male: 2003, 2009, 2016 und nun wieder in 2018. Von 2003 bis 2006 ging dieser Quotient auf ca. 45 zurück, von 2009 reduzierte er sich auf fast 30, in 2011. Allein daran kann man ablesen, sollte Gold auch nur konstant notieren in den kommenden Jahren, dürfte der Silberpreis im Verhältnis dazu sich in etwa verdoppeln. Und was passieren würde, wenn der Goldpreis seinen Aufwärtstrend fortsetzen würde, kann man sich leicht an fünf Fingern ausrechnen. Hieran lässt sich ablesen, dass die Zukunft des Silbers wahrhaftig „golden“ ist! Es ist gut, Gold zu besitzen, aus unserer Sicht jedoch noch deutlich besser, in Sil-ber zu investieren. 

Auch wenn wir die nächste Währungskrise aufgrund der sich weiter anhäufenden, immensen weltweiten Schuldenberge am Horizont zu sehen vermeinen, erscheint uns der Besitz von Silber, und ganz besonders in Form von Silbergranulat, wie es bei unserem Produkt S-Deposito im Schweizer Zollfreilager erworben werden kann, aussichtsreich. Selbst im Extrem-fall von Zeiten eines Goldverbotes, wie es gerade bei verschärften Währungskrisen immer wieder gesehen wurde, sollte diese Form des reinen Silbers, das doch überwiegend in die industrielle Anwendung geht, kaum verboten werden können. Auch die dominierende asiati-sche Grossmacht China wirbt öffentlich für die Investition seiner Bürger in Silber und Gold, und würde damit einen starken Gegenpool zu einem westlichen Verbot darstellen. 

Möglicherweise zeigt das starke Interesse der Menschen an Bitcoins und Co. bereits die frühe Existenz einer bevorstehenden Währungskrise an. Während man den bestehenden Währun-gen immer weniger (ver-)traut, gerät diese elektronische Form des „Geldes“ stark ins Blick-feld von Anlegern wie auch Spekulanten. Warum? Einer der Gründe dürfte sicherlich der sein, dass angesichts des weltweit zu beobachtenden, weiteren Ausuferns der Schuldenberge das Vertrauen der Bürger in das Währungssystem mehr und mehr weg-erodiert. Aus unserer Sicht ist es nur eine Frage der Zeit, bis Silber und Gold wieder den Stellenwert in den Augen der Menschen als wahres Geld erhalten, das sie quasi von Anbeginn der Menschheit hatten: Es wird seit jeher wegen der erhabenen Schönheit, wegen des Glanzes und der Farbe, und aufgrund des kostspieligen und schwierigen Abbaus als Geld geschätzt und steht für Wohlstand und Macht. Wohlstand wurde in Silber und Gold gemessen, daher kann man bei Silber und Gold davon sprechen, alle Definitionen von Geld zu erfüllen: Wertspeicher bzw. Wertaufbewahrungsmedium zu sein, ebenso wie Standardtauschmittel, Wertmass-stab bzw. letztendlich Recheneinheit.

Die Verschuldung weltweit hat mit aktuell 217 Billionen US-Dollar, gerechnet über weltweit alle Regierungs-, Unternehmens- und Privatschulden, eine Stand erreicht, der rund 327% der weltweiten Wirtschaftsleistung entspricht. Dabei wachsen die Schulden weiterhin rasant; ist das nachhaltig? Ein Unternehmen, das mit dem rund 3,3-fachen Umsatz verschuldet wäre, wäre sicherlich ein Fall für den Konkursrichter. Dass die Weltwirtschaft noch nicht in sich zusammen gefallen ist, lässt sich derzeit nur damit erklären, dass die Notenbänker der Welt in einer gemeinsamen Aktion die Referenzzinssätze auf ein historisch niedriges, in keinster Weise nachhaltiges Niveau reduziert haben, was auch der US-Notenbank Fed keine grossen Spielräume für weitere Zinserhöhungen lässt. 

In die Verschuldungszahlen sind allerdings bei weitem nicht alle Schulden eingerechnet. So zeigt eine Studie des World Economic Forum’s etwa auf, dass die sechs weltgrössten Pensionssparsysteme, USA, UK, Japan, die Niederlande, Kanada und Australien, bis zum Jahr 2050 einen Fehlbetrag von geschätzt 224 Billionen USD aufweisen werden. Dass unter diesen Umständen die Währungen keine Stabilität bieten können, ist offensichtlich. Entschuldung, ein vernünftiger Konsumverzicht sowie die Anlage in Silber und Gold erscheinen hier dringlicher denn je zuvor.

Mit einem aktuellen Silberpreis, gemessen an Roh-Silber zu Spot- bzw. aktuellem Marktpreis von rund USD 16.5 je Unze (31.1 g) dürfte der Silberpreis einen guten Boden gefunden haben. Dieser liegt mittel- bis langfristig in den Abbaukosten begründet. Wenn man sich die Quar-talsbilanzen von grösseren Silberproduzenten ansieht, stellt man fest, dass diese Firmen bei einem Silber-Spotpreis von rund USD 17 ein fast ausgeglichenes Ergebnis erzielen (vgl. etwa First Majestic Silver oder Endeavour Silver Corp.). Unter diesem Preis fallen Verluste an, die Produktion würde reduziert werden. Damit scheint ein Engagement in Silber zum aktuellen Zeitpunkt eine Anlage zu sein, die zwar hohe Schwankungen (+/- 30%) aufweisen kann, je-doch generell ein ausgezeichnetes Chance-/Risikoverhältnis zu besitzen scheint.
 

‚Got Gold‘ (engl.) bzw. ‚haben Sie Gold‘ und vor allem Silber? Gerne informieren wir Sie über unsere Produkte: 1-Unzen Silbermedaillen und –Barren: den ‚Silber-Haggai‘, sowie den ‚Gu-ten Hirten‘. Den 1-Unzen Goldbarren ‚Gold-Haggai‘; sowie das S-Deposito zum Erwerb und der Lagerung von hochreinem Silbergranulat im Schweizer Zollfreilager, wenn es um grössere und sicher zu verwahrende Vermögensteile geht. Gerne geben wir Ihnen dazu über unsere erfahrenen Berater Auskunft.

Newsletter 2. Quartal 2017

Preisentwicklung Silber
Seit Jahresbeginn 2017 notiert die Unze Silber (31,1 g bei Reinheit von 999,9), gemessen in USD, 2,3% im Plus. Im Vergleich dazu stieg der Preis für eine Unze Gold seit Jahresbeginn um gut 8,9% an. Inwieweit der Kurs für Edelmetalle tatsächlich dem reellem Angebot und Nachfrage entspricht ist allerdings mehr als fraglich. Wir gehen später noch näher auf diese Thematik ein. Ein interessanter Aspekt in diesem Zusammenhang ist dabei, dass erfahrene Marktteilnehmer davon ausgehen, dass etwa allein die US-amerikanische Grossbank JP Morgen in den vergangenen Jahren einen immensen Silberberg im Umfang von rund 500 Mio. Unzen plus angehäuft haben soll. Mit welchem Ziel? Wie es einer Bank zu eigen ist, ist davon auszugehen, dass hier mit einen massiven Anstieg bei Silber gerechnet wird.
Während die Notenbanken aus globaler Sicht immer mehr Geld drucken und in den Umlauf bringen, um die Wirtschaftstätigkeit zu unterstützen – wobei eine Einheit Verschuldung eine immer geringere Einheit Wirtschaftswachstum produziert – zeigt sich die negative Kehrseite rücksichtsloser Geldschaffung aus dem Nichts: Die Inflationsraten steigen wieder an, wie in der Grafik im Fall der USA mit +2,5% zu sehen ist. Dasselbe ist jedoch auch in der EU oder etwa in Grossbritannien zu sehen, hier sind die Inflationszahlen zuletzt um 2% in Deutschland und 2,5% in Grossbritannien angestiegen. Silber und auch Gold sind ausgezeichnete Barometer für Inflation, sie steigen, wenn die Inflation ansteigt, aber auch, wenn das Finanzsystem Risse aufweist (und werden auch gerade deswegen künstlich niedrig gehalten).
Wie dem auch immer sei, es ist nicht verwunderlich, dass auch Grossbanken ausserhalb der Berichterstattung der internationalen Finanzpresse auf Silber setzen. Seit mehr als geschätzte 4‘000 Jahre ist Silber im Gebrauch als Standarttauschmittel bzw. Zahlungsmittel. Erstmals wurde Silber in der Bibel im 1. Buch Mose erwähnt, als uns berichtet wird, dass Abram reich an Vieh, Silber und Gold war (1. Mose 13;2). Kurz darauf erfahren wir, dass Abraham ein Stück Land für 400 Lot Silber erwarb (1. Mose 23;15). Während seit Menschengedenken das auf Silber als normalem Zahlungsmittel beruhendem Wirtschaftssystem sehr gut zu funktionieren schien, wurde in China im 10. Jahrhundert n.Chr. das erste staatliche Papiergeld, also ungedecktes Kreditgeld (= fiat money; manche bezeichnen es als legales Falschgeld) als Notgeld aufgrund von Kriegen und Rohstoffknappheit eingeführt. Diese Erfahrungen mit Geld und Zahlungswesen gelangten über die Jahrhunderte hinweg nach Europa. Hier waren es jedoch zuerst gewiefte oder dubiose Privatpersonen, nicht Königshäuser oder Regierungen, die sich dieser neuen Form des ‚Geldes‘ annahmen. Die erste Notenbank der Welt wurde 1656 in Schweden von Johan Palmstruch gegründet und erhielt in 1661 vom schwedischen König das Recht, eigene Banknoten herauszugeben und wurden vom schwedischen Staat als legales Zahlungsmittel anerkannt. Offiziell durch Gold gedeckt, kam bald heraus, dass dies gar nicht stimmte und die Bank pleite ging. 1694 wurde die Bank of England gegründet. 1819 wurde dort der Goldstandard geboren. Gold wurde immer durch ein festgelegtes Tauschverhältnis in Silber definiert. Dies wurde hier nun aufgehoben, 1 Pfund Sterling (Goldmünze) wurde nur mehr als 20 unterwertige Shilling (Scheidegeld) festgelegt. Der Begriff ‚Sterling‘ war Ausdruck einer bestimmten Reinheit bei Silber, heute 925/1000tel, und wurde seit 800 Jahren in Europa verwendet. Während das Vertrauen der Menschen in Silber letztendlich damit auf ungedecktes Papiergeld übertragen wurde, wurde die Entmonetarisierung des Silbers vollzogen und in der Folge dann ungedecktes Kreditgeld als Wertmassstab für reale Güter weltweit etabliert.
So wurde im 17. Jahrhundert der Grundstein für das heutige Finanzsystem und Bankwesen gelegt. Höchst interessant dabei ist, dass diese Entwicklung Hand in Hand mit dem Beginn der sog. Aufklärung, dem neuzeitlichen Rationalismus, einer vom Schöpfungsglauben losgelösten Naturwissenschaft sowie einer allgemeinen Bibelkritik ging. Losgelöst von Gott und Seiner Weisheit begann die Menschheit, sich einem Geldsystem zu unterwerfen, das letztendlich durch nichts als den ‚vertauensvollen‘ Worten von Politikern und Notenbankern (ein Widerspruch in sich?) hinterlegt ist. Heute ist es so, dass jeder Ausgabe neuen Geldes gleichzeitig im selben Umfang neue Schulden gemacht werden. Diese müssen irgendwann beglichen werden. Die Verschuldungsquote wie auch die Geschwindigkeit, in der neue Schulden aufgehäuft werden, hat weltweit ein nie zuvor gesehenes Ausmass angenommen. Zudem kommt, dass über die sog. Giralgeldschöpfung derzeit in Mitteleuropa mit jedem Euro, den ein Sparer zu seiner Bank zur Aufbewahrung und Verzinsung (heute kaum oder nicht mehr vorhanden) bringt, die Bank 13 Euro neue Kredite vergibt. Hier wurde ein Finanz-Kartenhaus aufgebaut, unter dem Segen und Schutz der Notenbanken und Regierungen, die so gut es geht Einfluss auf die Preise von Silber und Gold nehmen, um ihr Missmanagement der Wirtschaft und vor allem der Staatsfinanzen, die, wenn es private Unternehmungen wären, längst in den Zwangsvollzug gegeben worden wären, zu übertünchen.
Schauen wir uns dies kurz am Beispiel von Gold an: jährlich werden rund 3‘000 t Gold im Gegenwert von ca. 120 Mrd. USD gefördert. Allerdings findet die Preisfindung nicht anhand von Angebot und Nachfrage nach physisch vorhandenem Gold statt, sondern auf Basis des sog. Papier-Goldes, dessen Nachfragestruktur wenig mit der des physischen, echten Goldes gemeinsam hat. Pro Jahr beträgt der Umsatz an den für Papier-Gold massgeblichen Börsen (Comex, NY; LBMA, London; div. Futures Exchanges) sage und schreibe 74 Billionen USD, also gut 600-mal so viel wie die jährliche Goldproduktion ausmacht! Mit einem Hebel von grösser 600 zu 1 ist es leicht, den physischen, sprich echten Goldpreis zu unterdrücken. Auf ähnliche Art und Weise findet die Manipulation beim Silberpreis statt, und die zuständigen staatlichen Aufsichtsbehörden schauen dabei (noch) einfach zu.
Ein steigender Goldpreis würde das Ausmass des Missmanagements gerade der westlichen Staaten allen deutlich machen. Allein die sechs weltgrössten Notenbanken haben seit 2006 bis heute rund 13 Billionen USD an neuem Geld gedruckt, in der selben Zeit stieg die Verschuldung der Welt um 70% auf insgesamt 100 Billionen USD. Im Vergleich zu dieser Zahl: alles bislang geförderte Gold beträgt ca. 170‘000 t mit einem Gegenwert von rund 7 Bio. USD; die Welt-Wirtschaftsleistung beträgt aktuell ca. 70 Bio. USD. Pro Monat generieren die Zentralbanken global rund 300 Mrd. USD an neuer Liquidität und nutzen diese, um die Preise diverser Anlageklassen – außer Silber und Gold – in die Höhe zu treiben bzw. zu stabilisieren; wo stünden die Finanzmärkte ohne diese nun anscheinend dringend notwendige Liquiditätsspritze? Es ist zu vermuten, dass ohne diese Gelder das Finanzsystem bereits jetzt am Ende wäre, und auch samt dieser neuen Liquidität, aus dem Nichts geschaffen, werden die Weltwährungen über kurz oder lang gemessen an ihrer Kaufkraft bei Null enden.
Wann dürften Silber und Gold letztendlich ihren wahren Glanz scheinen lassen? Spätestens dann, wenn die Eigentümer von oben angesprochenem ‚Papier-Gold‘ die physische Auslieferung verlangen. Dann wird offensichtlich, dass ihnen Silber und Gold verkauft wurde, das es gar nicht gibt und niemals geben wird, und der Preis für echtes Silber und Gold dürfte dann ungeahnte Höhen erreichen. Spätestens dann wird auch für alle sichtbar werden, dass Silber und Gold die einzig wahre Form von Geld darstellt, denn die durch das ungezähmte Ausgeben von legalem Falschgeld sich auftürmenden Verschuldungsberge werden irgendwann jedes Pflänzchen an Hoffnung für die Realwirtschaft erdrücken.

Die Produkte unserer Firma sind darauf ausgerichtet, echten Wohlstand auf solider und nachhaltiger Basis – Silber und Gold - zu generieren.

Herzliche Grüsse und Shalom
Ihr Team von BB WERTMETALL AG

Newsletter 4. Quartal 2016

Entwicklung Silber- und Goldpreis seit Anfang 2016
Zum Halbjahr 2016 hat der Preis von Silber und Gold eine für viele, besonders auch die sog. Finanzexperten, überraschende, beachtliche Entwicklung an den Tag gelegt. Während der Goldpreis gerechnet in USD im 1. Halbjahr 2016 um stolze 24.5% angestiegen ist, erhöhte sich der Preis für Silber in USD für denselben Zeitraum sogar um 35.7%. Seitdem hat sicher diese Aufwärtsbewegung abgekühlt, man spricht hier von einer Korrektur im Aufwärtstrend. Es hat sich jedenfalls gelohnt, auch ein mittelfristiges Kurstal zu durchstehen. Durch Zukäufe könnten bestehende Positionen nun verbilligt werden bzw. neue Positionen aufgebaut werden.

In den Wirtschaftsmedien wird häufig der Zusammen zwischen dem Brexit, also dem souveränen Votum der Bürger Grossbritanniens für den Ausstieg aus der Europäischen Union, und dem Anstieg von Silber und Gold hingewiesen. Fakt ist jedoch, dass Silber und Gold bereits vor dem Brexit ihre Kurserholung begonnen haben, und durch das Ereignis – böse, jedoch wohl eher korrekte Zungen sprechen davon, die Ratten (England) verlassen das sinkende Schiff (EU) – lediglich der bereits bestehende Trenz verstärkt wurde.

Interessant ist hier, dass Italien bald ein Referendum abhalten wird, mit dem Ziel, die italienische Regierung zu stabilisieren. Nur: die alternative Partei '5-Star Movement' käme aktuell auf die meisten Stimmen.

Und genau diese Partei möchte gemäss des Vorbildes Grossbritanniens die Bürger Italiens über einen Austritt aus der EU abstimmen lassen.

BB WERTMETALL AG propagiert ein biblisches Finanzsystem. Eines das nicht auf Schulden, Zins und Zinseszins basiert, sondern auf der Basis von Wohlstand, der auf realen Werten beruht. Reale Werte sind im Finanzbereich nun einmal bereits seit rund 6.000 Jahren Gold und Silber. Diese haben über die Zeit ihren Wert immer gehalten, und haben bislang viele Papiergeldsysteme kommen und gehen bzw. zerfallen gesehen.

Aus der Historie heraus weiss man, dass die Kapitalmärkte Entwicklungen in der realen Wirtschaft mit einem Vorlauf von 3 bis 6 Monaten voraussagen können. Was würde das nun über den Zustand der Finanzwelt gerade im Euroraum bedeuten?
Der Eurostoxx Bankenindex, der in 2007 noch einen Höchstwert von knapp 500 markierte, fiel zwischenzeitlich auf einen Indexstand von unter 80, was einen Verlust von knapp 85% bedeutete. Damit liegt dieser Barometer der Bank-Hygiene bzw. der Bankengesundheit nun auf einem Niveau nahe seiner Tiefststände aus den Jahren 2009 nach dem Debakel um den Konkurs der US-Bank Leman Brothers.

Besonders prekär sind dabei folgende zwei Situationen:
Einerseits geht man bei italienischen Banken von notleidenden Krediten in Höhe von 360 Mrd. EUR aus, die höchstwahrscheinlich uneinbringbar sind und damit ohne baldige erhebliche Massnahmen der EZB und/oder der italienischen Regierung, der gemäss aktueller EU-Richtlinien die Hände gebunden sind, sehr wahrscheinlich eins zu eins das Eigenkapital der Banken ausradieren werden. Am 30. Juni 2016 stimmte die Europäische Kommission einer 150 Mrd. EUR Liquiditätsgarantie für italienische Banken zu, um für den Moment schlimmeres zu vermeiden. Unangenehm auch, dass solche notleidende Kredite als Anlagevehikel den italienischen Sparern verkauft wurden, die erhebliche Verluste in Kauf nehmen werden müssen.

Andererseits macht auch die Kursentwicklung der international sytemrelevanten Grossbank, Deutsche Bank, erhebliches Kopfzerbrechen. Die Aktie der Deutschen Bank notiert nahe ihres Allzeit-Tiefs. Vor allem Schuld an dieser Entwicklung ist die Bank selbst. Über die vergangenen Jahre wurde in verantwortungslosem Geschäftsgebaren ein Finanzderivate-Portfolio in Höhe von rund 56 Billionen USD aufgebaut, das grösstenteils an die Entwicklung der weltweiten Anleihemärkte gekoppelt ist. Es erscheint nur eine Frage der Zeit, bis dieses Kartenhaus in sich zusammenfällt.

Welches Ereignis auch immer eintreten wird, jedes davon wird dem bereits jetzt extrem maroden und auf Schulden und falschen Versprechen aufgebauten internationalen Finanzsystem gelinde gesagt erhebliche Schwierigkeiten bereiten.

Selbst Japan, das als eine internationale Wirtschaftsweltmacht gilt, erscheint den eigenen Bürgern immer weniger solide. Sie kaufen Gold und lassen dies gesichert in der Schweiz lagern.

Mit dem S-Deposito können auch unsere Kunden Silber in der Schweiz kaufen, im Tresor im Zollfreilager gelagert und zu 100% versichert.

Die Bibel gibt uns Anhaltspunkte dafür, wie in der Endzeit durch eine inflationäre Entwicklung anhand einer Vorratsmenge an Silber sehr gut Vorsorge getroffen werden kann. BB WERTMETALL AG - durch dessen Präsidenten Ulrich Tobias Böttger - hat auf Basis biblischer Parameter errechnet, dass eine 4-köpfige Familie mit einem Bestand an 740 Unzen Silber, auf die direkt zugegriffen werden können sollte, die Versorgung einer Familie mit Grundnahrungsmitteln in der Endzeit gesichert werden kann.

Die zentrale Bibelstelle für die Haggai- oder Guter Hirte-Kaufempfehlung ist diese: Offenbarung Kapitel 6, Verse 5+6 (gemäss Elberfelder Übersetzung):

„Und als es das dritte Siegel öffnete, hörte ich das dritte lebendige Wesen sagen: Komm! Und ich sah: Und siehe, ein schwarzes Pferd, und der darauf saß, hatte eine Waage in seiner Hand. Und ich hörte etwas wie eine Stimme inmitten der vier lebendigen Wesen, die sagte: Ein Maß Weizen für einen Denar und drei Maß Gerste für einen Denar! Und dem Öl und dem Wein füge keinen Schaden zu!“

Dazu ist folgendes zu erwähnen: 1 Mass oder ‚Choinix‘ stellt hier den Bedarf eines Tages dar, siehe Tabelle "Maße" der Elberfelder Übersetzung und entspricht einem Hohlmass von etwa 1,1Liter, und dürfte somit etwa 1kg Weizen entsprechen. Dies ist nicht der Tagesbedarf für 1 Person, eher für eine 4-köpfige Familie.

1 Denar wog zwischen 3,4 und 3,9g Silber. Wir nehmen hier nun 3,888g an, das ist eine 1/8tel Unze. 7 Jahre (das entsprich der Dauer der Trübsalszeit = maximale Länge des Versorgungs-engpasses) x 365 Tage x 3,888g = 9,934 Kg = 319,38 Unzen Silber. Da wir jedoch mehr als allein Weizen zum Essen benötigen, haben wir diesen Bedarf verdoppelt, auf somit rund 640 Unzen Silber. Die weiteren 100 Unzen Silber stellen somit eine Reserve für Unvorhergesehenes dar.

Seit Kurzem bietet BB WERTMETALL AG nun auch Silber- und Goldunzen mittels eines Investitionsplanes dar. Ein Minimum von 301 Silber- und 5 Goldunzen kann nun mittels einer Einmalzahlung sowie monatlicher Zuzahlungen von mindestens 100 Fr. sukzessive erworben werden. Bitte wenden Sie sich bei Interesse an diesen Produkten SilberGut bzw. GoldWert konstant direkt an Ihren Vermittler.

Ab Anfang November dieses Jahres kommt nun eine neue Software zum Zuge, die die BB WERTMETALL AG hat entwickeln lassen, um die wachsende Nachfrage nach S-Depositos besser handhaben zu können.

Unsere Kunden können somit ab jetzt selbst und/oder über ihre jeweiligen Berater jederzeit Einsicht in das S-Deposito nehmen und Aufträge dann selber auslösen können. Die jeweiligen Abrechnungen werden dann von der Software erstellt und versendet. Bei Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung!

Die Produkte unserer Firma sind darauf ausgerichtet, echten Wohlstand auf solider und nachhaltiger Basis – Silber und Gold - zu generieren.

Herzliche Grüsse und Shalom
Ihr Team von BB WERTMETALL AG