4. Newsletter 2019

Liebe Kunden

Wir möchten Sie mit diesem 4. Newsletter für das Jahr 2019 wiederum über aktuelle Entwicklungen am Silber- und Goldmarkt wie auch an den internationalen Finanz- und Währungsmärkten informieren. Unsere Haupt-Themen sind Währungsabwertungswettlauf – Race to the Bottom, und Bitcoin und Kryptowährungen – greater fool theorie? (auf gut deutsch: die Theorie, dass jeden Morgen ein noch grösserer Dummkopf aufsteht)

Preisentwicklung Silber und Edelmetalle bislang in 2019

Seit Jahresbeginn 2019 notiert die Unze Silber (31,1 g bei Reinheit von 999,9), gemessen in USD, rund 9,44 % im Plus. Der Preis für eine Unze Gold stieg seit Jahresbeginn um ca. 16,7 % . Im Vergleich dazu notiert  Platin etwa 7,9 % höher, und Palladium mit deutlichen ca. 18,6 % im Plus.

Die Grafik hier unten sagt bereits sehr viel: Viele der wichtigen Währungen der Industrienationen verlieren derzeit an Wert gegenüber dem USD. Wohlgemerkt: Dies ist nur eine relative Darstellung, hier zeigt sich lediglich der Einäugige unter den Blinden. Denn die Kaufkraft des US-Dollars ist ebenfalls am Schwinden, nur die der meisten anderen Währungen verlieren noch mehr!

Doch diese relative Stärke des US-Dollars ist dem im Moment mächstigsten Mann auf dieser Erde ein Dorn im Auge. Er fordert immer offener von der US-amerikanischen Notenbank Fed eine Politik des schwachen Dollars, vor allem durch eine deutliche Senkung des Leitzinses durch die US-Notenbank. Auch wenn gemäss den Statuten die Fed unabhängig ist von der US-Regierung, scheint sich der amtierende Notenbankpräsident Jerome Powell nicht ganz dem Druck durch US-Präsident Trump entziehen zu können. Nach einigen Zinsanhebungen in den vergangenen Jahren reduzierte er den Leitzins unlängst um ein Viertel Prozent. Zu gross ist nach den Zinsanhebungen der Fed in den vergangenen Jahren der Zinsunterschied etwa zu Europa und Japan geworden, was den US-Dollar stärkte und den Export-lastigen Ländern Europas, v.a. Deutschland, und Japan einen erheblichen Vorteil bescherte.  Dies ist eine Umkehr der Zinspolitik in den USA, und gleichzeitig eine Anerkenntnis dafür, dass die US-Wirtschaft, ebenso wie die globale Konjunktur, sich derzeit deutlich eintrüben:

Ein klares Anzeichen für einen Konjunkturrückgang sind beispielsweise die schwachen Umsatzmeldungen der Logistikunternehmen Fedex (USA) und DHL (Tochter der Deutschen Post AG). So schildert die DHL in ihrem Bericht zum 2. Quartal 2019, dass etwa einerseits die chinesische Importtätigkeit deutlich an Schwung verliert, andererseits die US-Exporte erheblich nachlassen.
Ebenso sank das Brutto-Inlandsprodukt des Export-starken Stadtstaates Singapur in demselben Zeitraum. Verglichen mit dem Quartal I 2019 sank die Wirtschaftsleistung im 2. Quartal um 3.4%, dem deutlichsten Rückgang seit 2012.

Während die meisten Finanzmedien den Handelskrieg zwischen den USA und China die Schuld für die negativen Wirtschaftsdaten verantwortlich machen, erscheint dies aus unserer Sicht sehr naiv. Das Wachstum der vergangenen Jahrzehnte wurde zum überwiegenden Teil erkauft durch die Ausgabe immer neuer Schulden.

In der Grafik unten ist die Entwicklung der Verschuldung der USA über alle Sektoren des Landes aufgezeigt, exemplarisch für die Entwicklung der Verschuldung auf nahezu globaler Basis:

Die Verschuldung steigt mittlerweile bereits exponentiell an, eine mehr als unheilvolle Entwicklung, und dies unter dem Gesichtspunkt einer zuletzt rund 10-jährigen Expansionsphase der Weltwirtschaft nach dem Zusammenbruch der US-Grossbank Lehman Brothers in 2008. Man mag sich kaum vorstellen, wie die Verschuldung sich weiter entwickeln wird, sollte die Konjunktur sich merklich abkühlen, und die Steuereinnahmen der Staaten sich dadurch deutlich reduzieren. An irgend einem Zeitpunkt wird es dann soweit sein, dass die Last der Schulden jede positive Konjunkturentwicklung einfach nur im Keim erdrücken wird.
Dann wird es geschehen, dass die Währungen ihren ‚Wert‘, worin auch immer dieser im Moment noch bestehen mag, restlos verlieren werden. Nur tatsächlich vorhandenes Silber und Gold dürfte dann in altem Glanz wieder erstrahlen.

 

Die Opfer des aktuell an vielen Orten zu beobachtende Währungsabwertung sind einerseits die Sparer, deren Geldeinlagen bei Banken und Versicherungen kaum bzw. keine Verzinsung mehr erzielen, bzw. sie sogar mancherorts schon Straf- bzw. Negativzinsen bezahlen, dafür dass sie ihr oft hart erarbeitetes Erspartes an Banken und Versicherungen zur Verwaltung in vollem Vertrauen abgegeben haben. Während es teils in der Schweiz schon Gang und Gebe ist, dass Sparer ab einer gewissen Bargeldeinlage bei ihrer Hausbank Strafzinsen bezahlen, bereiten die Medien die Sparer in Deutschland – und seit neuestem sogar in den USA! - nun auf eben dieses Vorgehen vor. Dies vor dem Hintergrund, dass das Geldvermögen durch die Inflation zudem ‚aufgefressen‘ wird.

Andererseits kommen dadurch auch die Banken in eine immer grössere Schieflage, denn schlichtweg wird es immer schwerer, durch verzinste Kreditvergaben Erträge zu generieren. Diese Erträge wären dringend nötig, um einen Ausgleich für notleidende Kredite darzustellen.

Wir haben an dieser Stelle immer wieder betont, dass ein Umfeld von dauerhaft niedrigen bzw. sogar Negativzinsen eine langfristig untragbare Situation darstellt und es unweigerlich zu starken Verwerfungen in den Volkswirtschaften kommen muss.

Werfen wir in diesem Zusammenhang einen Blick den Kursverlauf der Aktien der Deutschen Bank AG, einst ein Vorzeigeunternehmen und nach wie vor Deutschlands grösstes Geldinstitut.

In der Grafik unten sieht man die Kursentwicklung der Deutschen Bank Aktie, im Vergleich zur Kursentwicklung der in 2008 pleite gegangenen US-Bank Lehman Brothers, deren Kollaps fast den Zusammenbruch des globalen Finanzsystems zu Folge hatte, hätten nicht die grossen Notenbanken erhebliche Liquidität zusätzlich in das System gepumpt:

 

Quelle: zerohedge.com

Auffallend und mehr als bedenklich ist derzeit eine sehr ähnliche Entwicklung zu beobachten; wo genau dies hinführen wird, ist noch unklar, jedoch verheisst diese Entwicklung nichs Gutes.
Bedenklich ist zudem, dass die Deutsche Bank sich aktuell mit einem sog. ‚Bank run‘ konfrontiert sieht: Kunden ziehen erhebliche Mittel von der Bank ab angesichts der sich verbreitenden Angst, die Deutschen Bank könne in absehbarer Zeit ein ähnliches Schicksal erleiden wie die Bank Lehman Brothers seinerzeit in 2008.

 

Diesmal sind es jedoch nicht Privat- oder Unternehmenskunden, sondern rational handelnde Hedge Fonds, die wie man hört schon seit einiger Zeit pro Tag Einlagen in der Grössenordnung von ca. 1 Mrd. EUR abziehen. Da die Deutsche Bank sich strukturell umbaut und das Handelsgeschäft deutlich zurückfahren wird, wird sie für diese Hedge Fonds auch als Partner für deren Aktienhandelstransaktionen natürlich kaum mehr in Frage kommen. Das Gegenseite-Risiko (sog. Counterpart-risk) wird zudem bei der Deutschen Bank als hoch eingeschätzt, und gerade Finanzkunden schauen immer mehr auf die Bonität ihrer Bankpartner. Und mit einem hochspekulativen Derivate-Portfolio in der Grössenordnung von ca. 45 Billionen EURO in den Büchern der Deutschen Bank erscheint dieses Geldinstitut – leider, mit allen Konsequenzen – zum Scheitern verurteilt.

Nach der US-Grossbank JPMorgan Chase rangiert die Deutsche Bank zusammen mit der Citigroup (ebenfalls USA) auf Rang zwei der weltweit am meisten systemrelevanten Banken. Bereits 2007 begann sich die Abwärtsspirale bei der Deutschen Bank in Bewegung zu setzen, wie der Chart unten zeigt; relativ ähnlich, wenn auch nicht ganz so krass, sieht der Index der europäischen Banken aus:

Wenn eine Geldinstitut wie die Deutsche Bank zusammen zu brechen droht, wer könnte sie auffangen? Selbst dem deutschen Staat oder auch der Europäischen Zentralbank wäre dies wohl kaum oder nur sehr schwer möglich, denn die finanziellen Verpflichtungen aus dem gewaltigen Derivateportfolio, neben den erheblichen Risiken aus dem Kreditportfolio, bewegen sich in einer finanziellen Grössenordung, die sämtlichen Rahmen sprengen würde. Dann würde ein Teil des Kartenhauses zusammen brechen, aus dem das derzeitige Finanzsystem besteht, das nur auf Schuldenexzesse aufgebaut ist, und weitere Verwerfungen mit sich bringen. Dass der Kaiser keine Kleider mehr anhat, haben die internationalen Hedge Fonds nun anscheinend mit Entsetzen festgestellt. Der Anfang vom Ende könnte damit gekommen sein…

Was ist der eigentliche Zweck der sog. Krypto-Währungen? Grundsätzlich wurde vom Gründer des Bitcoin gesagt, dass Bitcoin, und damit auch die mittlerweile lange Reihe an alternativen Kryptowährungen, eine transparente und nicht manipulierbare Alternative zu den manipulierten Währungssystemen der Welt darstellen sollen.

Die Frage ist nur, welchen Wert hat eine Einheit einer Kryptowährung? Und im Verhältnis zu welcher staatlichen Währung steht diese? Letztendlich kann man sagen, dass der inherente Wert einer Einheit Kryptowährung lediglich im Auge des Betrachters existiert, jedoch keinerlei fundamentalen Wert aufweist, ausser der Kosten der ‚Entstehung‘, also dem Einsatz bzw. dem Verbrauch von Rechenleistung und Strom. Die angebliche Knappheit von Kryptowährungen ist dagegen nur ein Schein, denn jeder, der einen entsprechenden Algorythmus entwerfen kann, kann letztendlich auch unter Zuhilfenahme der Blockchain-Technologie eine eigene Kryptowährung herausgeben. Fällt der Strom aus, wird es dann schwierig; verbietet ein Staat das Betreiben eines Börse für Kryptowährungen, wäre dies ebenfalls verheerend für die Besitzer der Kryptowährungen.

Der Wert von Währungen, wie der US-Dollar, stehen in direktem Verhältnis zum Preis von Silber und Gold. Beide Edelmetalle steigen langfristig im Verhältnis zum US-Dollar, ebenso wie zu den anderen Währungen. Hier kommt es den Regierungen sehr gelegen, im Moment, wenn die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer von der Entwicklung des Verhältnisses USD/Gold abgelenkt wird und auf die Preisentwicklung von Kryptowährungen zum USD gerichtet werden. Somit dürften Regierungen im derzeitigen Umfeld ein gewisses Interesse daran haben, dass Kryptowährungen, allen voran Bitcoin, die Schlagzeilen beherrschen, denn: Kryptowährungen haben ansonsten keinerlei Bezug zum US-Dollar, ganz anders als Gold, als Silber.

Die massiven Kursausschläge etwa von Bitcoins verleiten viele Menschen dazu, diese zu kaufen, in der Hoffnung, diese in Kürze zu einem höheren Preis an jemand anderes wieder verkaufen zu können. In der Hoffnung, dass morgen jemand aufsteht, der das womöglich doch wertlose Asset Bitcoin zu einem höheren Preis abkaufen wird, bevor sich die Preisspirale wieder in steigender Geschwindigkeit nach unten entwickelt.

Denn: Eine ernstzunehmende Kryptowährung, die eine wirkliche Alternative zu staatlichen Währungen darstellen könnte, werden die Regierenden nicht akzeptieren. Der US-Technologiegigant Facebook plant mit dem Libra die Einführung einer Kryptowährung, die anders als Bitcoin deutlich näher an die Entwicklung des US-Dollars oder des EUROs gekoppelt sein soll, zudem nicht dezentral verwaltet werden, sondern nur von den Betreibern selbst, neben Facebook sind dies Mastercard, Paypal, Uber und Spotify. Donald Trump, ebenso wie andere führende Politiker und Notenbanker der westlichen Welt haben sich bereits mit erheblichen Bedenken gegen den Libra ausgesprochen. Sollte dieser wirklich kommen, dann wohl nur in einer abgespeckten Version, unter dem direkten Zugriff der westlichen Notenbanken, die somit letztendlich auch über diesen Libra die totale Kontrolle übernehmen würden.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass sich die Menschheit im Laufe ihrer Geschichte immer wieder sich Materialien als Geldersatz gesucht habt; darunter waren u.a. besondere Steine, Muscheln, Vogelschädel oder Tulpenzwiebeln. Letztere waren im 17. Jahrhundert äusserst beliebt als Investment. So zahlte man während der Tulpenzwiebelblase für eine Tulpenzwiebel während des Sommers 1636 – in heutigen Dollarwerten gerechnet – etwa 20 USD. Im Januar 1637 bezahlten Spekulanten bereits rund 160 USD je Stück und bis zu 2 000 USD ein paar Wochen später. Für exotische Tulpenzwiebel wurden sage und schreibe bis zu 75 000 USD ausgegeben!

Der Gegenwert einer Tulpenzwiebel? Fast nichts; der Gegenwert eines Bitcoins? Womöglich ebenfalls nichts, ausser der Hoffnung, dass morgen jemand noch mehr für einen Bitcoin bezahlen wird, bevor der Wert, der mit nichts mit der realen Wirtschaftswelt im Verhältnis steht, wieder in sich zusammenfallen könnte.

‚Got Gold‘ (engl.) bzw. ‚haben Sie Gold‘ und vor allem Silber? Gerne informieren wir Sie über unsere Produkte: 1-Unzen Silbermedaillen und –Barren: den ‚Silber-Haggai‘, sowie den ‚Guten Hirten‘. Den 1-Unzen Goldbarren ‚Gold-Haggai‘; sowie das S-Deposito zum Erwerb und der Lagerung von hochreinem Silbergranulat im Schweizer Zollfreilager, wenn es um grössere und sicher zu verwahrende Vermögenlsteile geht. Gerne geben wir Ihnen dazu über unsere erfahrenen Berater Auskunft.

Herzliche Grüsse

Ihr Team von BB WERTMETALL AG

 

Risikohinweis und Haftung

Dieses redaktionelle Angebot dient ausschließlich zum Zweck der Information und sollte in keinem Fall allein als Entscheidungsgrundlage für jede Art von Finanztransaktionen wie den Kauf oder Verkauf von Edelmetallen herangezogen werden. Die Haftung für Vermögensschäden wird kategorisch ausgeschlossen. Alle Inhalte beruhen auf Informationen und Quellen, die Autor und Herausgeber für vertrauenswürdig und seriös erachten. Für die Richtigkeit der Inhalte kann trotzdem keine Haftung übernommen werden. Edelmetalle sind zum Teil erheblichen Schwankungen und Risiken unterworfen. Die Vermögensanteile einzelne Anlagen sollten immer nur so viel betragen, dass auch bei einem erheblichen Kursverlust das Gesamtdepot nur marginal an Wert verlieren kann.

Sonder-Newsletter Juni 2019 – Interview mit ideaSpectrum

„Silber ist das wahre Geld!“

FINANZSYSTEM
Die Schuldenlast steigt weltweit, die Zinsen
bewegen sich so tief wie nie zuvor: Der Rohstoff- und Anlageexperte
Werner J. Ullmann sieht unser Geld in Gefahr. Als CEO der BB Wertmetall
arbeitet er auf ein Geldwesen hin, das auf biblischen Prinzipien basiert, so
sagt er. Die Währung darin: reines Silbergranulat.
Von Stephan Lehmann-Maldonado

Herr Ullmann, „Rohstoffguru“ Jim Rogers hatte bis 38 so viel verdient, dass er sich aufs Dolcefarniente konzentrieren wollte. Müssen Sie noch arbeiten?
Ich möchte und darf noch arbeiten – mit einer Vision, die mich sehr motiviert: eine bibel-basierte Lösung für die Probleme unseres Finanzsystems.

Sie machen sich dafür stark, dass Privatanleger und KMU in Silber und Gold investieren. Warum?
Bei der Entdeckung eines Edelmetalls entstehen quasi aus dem Nichts heraus immense Werte. Es ist ähnlich wie im Gleichnis von Jesus vom Schatz im Acker, den einer entdeckt und dafür alles verkauft, was er hat, um den Acker mit dem Schatz zu erwerben. Jesus meint zwar einen geistigen Schatz, er verwendet aber ein irdisches Beispiel, das zeigt, wie unser Herz tickt. Gott hat uns so gemacht, dass wir gerne nach Schätzen suchen. Das sieht man schon bei Kindern. Ich selbst war auf verschiedenen Erdteilen mit renommierten Geologen auf Goldsuche. Die wahren Geldproduzenten sind nicht die Zentralbanken, sondern Unternehmen, die Silber und Gold fördern. Demgegenüber sind unsere Papierwährungen eine reine Vertrauenssache – sie sind nicht mehr mit Werten hinterlegt.

„Die Welt schreit nach Alternativen
zum herkömmlichen Zahlungssystem.“

 

Ex-Grossbankenchef Oswald Grübel schwärmt für Gold. Sie bevorzugen Silber.
Gold hat seinen ureigenen Reiz und aufgrund des höheren Wertes von Gold je Unze ist es für Notenbanken eine ideale Anlage. Allerdings investieren viele Notenbanken auch in Silber. So ist etwa davon auszugehen, dass die chinesische Zentralbank erhebliche Silberreserven erworben hat. Doch die Bibel nennt Silber immer vor Gold. Silber galt damals als Zahlungsmittel für Dinge des täglichen Erwerbs bis hin zum Kauf von Grundstücken. Gold diente
vorwiegend als Mittel zum Werterhalt grösserer Vermögen. In der Geschichte spielte der Silberstandard, ein mit Silber hinterlegtes Währungssystem, eine bedeutende Rolle. Selbst wenn der Goldstandard galt, stellte das Wertverhältnis von Silber zu Gold die entscheidende Grösse dar.

Der Minenunternehmer Rob McEwen rechnet damit, dass der Goldpreis in den nächsten Jahren kräftig anzieht. Hat er recht?
Wenn wir uns mit den üblichen zyklischen Bewegungen des Goldes befassen, kommen wir aus dem längsten „Bärenmarkt“ für Gold der letzten 77 Jahre. Rob McEwen geht davon aus, dass ungefähr ab 2016 eine Phase steigender
Kurse begann, die neun Jahre anhalten dürfte. Ein Treiber des Goldpreises ist, dass Anleger in „sichere Häfen“ fliehen. Als Gründer eines der erfolgreichsten Goldminenunternehmens, Goldcorp, weiss McEwen, wovon er
spricht. Ich erwarte, dass die aktuelle Aufwärtsphase zusätzlich befeuert werden könnte durch die erheblichen finanzwirtschaftlichen Probleme vieler Volkswirtschaften.

Welches Potenzial hat Silber?
Wenn die Ausgangslage für Gold sehr gut ist, ist sie es erst recht für Silber. Denn die Preise von Silber und Gold tendieren immer in dieselbe Richtung. Die einfachste Bewertung für Silber ist die Gold-Silber-Ratio – das Verhältnis
der Preise von Silber zu Gold. Derzeit ist Gold rund 84-mal teurer als Silber. Bei einem solchen Extremwert dauerte es bisher nie lange, bis sich die Relation auf einen Wert zwischen 35 und 40 normalisierte. In der Erdkruste
kommt Silber etwa 17-mal so häufig vor wie Gold. Das ergibt einen Anhaltspunkt für die Bewertung. Historisch betrachtet war der Faktor 15 vom Gold- zum Silberpreis die Norm. Heute „verbraucht“ die Industrie rund die
Hälfte des geförderten Silbers. In den meisten Fällen ist es später unmöglich, dieses Silber erneut zu verwerten. Im Gegensatz dazu wird Gold oft in Form von Schmuck aufbewahrt und als Barren in Tresoren gehalten. Die effektiv
verfügbaren Vorräte an Silber sind darum viel geringer als jene von Gold!

Wie sollen Anleger in Silber investieren?
Zuerst empfehle ich, eine vernünftige Menge an physischem Silber im eigenen Zugangsbereich vorrätig zu haben. Gar nichts halte ich von Derivaten auf Edelmetallen; damit wird mindestens 100-mal mehr Gold verkauft,
als überhaupt vorhanden ist. Aktien von Minenunternehmen kommen für Anleger in Frage, die erhebliche Wertschwankungen hinnehmen können und wollen. Edelmetall-Fonds (ETF) können eine Alternative sein.
Anleger sollten aber genau prüfen, ob die Ware zu 100 Prozent in physischer Form gelagert wird. Am sichersten erscheint mir unsere Lösung S-Deposito. Damit erwerben Kunden zu 100 Prozent vorhandenes Silbergranulat – und
dies mehrwertsteuerfrei. Das Silbergranulat lagern wir im Schweizer Zollfreilager, vollkommen versichert.

Ein Investment in physisches Silber ist mit Lagerkosten verbunden.
Wenn ich mein Silber im Zug einer Finanzkrise physisch benötige, etwa um die nötigsten Einkäufe zu machen, nützt mir das relativ günstige Silber im ETF nichts. In Zeiten akuter Krisen haben viele Staaten sowohl Gold wie
teilweise auch Silber jeweils verboten. Der Staat beschlagnahmte Barren und Münzen. Bei unserem Silbergranulat handelt es sich jedoch um reines Silber, wie es die Industrie benötigt. Diese Form von Silber kann – anders als allfällige Silberbarren von ETF – nicht konfisziert werden, denn der Rohstoff ist für viele moderne Anwendungen im Hightech- und Gesundheitsbereich unentbehrlich.

Der Preis von Silber schwankt stark.
Seit vielen Jahren wird mehr Silber verbraucht als gefördert. Da sind überdurchschnittliche Schwankungen im Preis zu erwarten. Wir sehen Silber als langfristige Anlageform, die über Jahrzehnte und Jahrtausende hinweg ihren Wert gehalten hat.

 

„Die effektiv verfügbaren Vorräte an Silber
sind viel geringer als jene von Gold.“

 

Sie haben ein alternatives Tauschsystem für Unternehmen ins Leben gerufen. Dieses beruht auf Silbergranulat. Wieso sollten Firmen dabei mitmachen?
Die Welt schreit nach Alternativen zum herkömmlichen Zahlungssystem. Das zeigt sich an der Flut von Kryptowährungen, die eine nicht manipulierbare Währungsalternative darstellen sollten. Allerdings basieren diese Digitalwährungen nur auf Computerberechnungen. In Krisenzeiten haben gewiefte Menschen immer wieder auf „Ersatzwährungen“ gewechselt, seien es Zigaretten oder Fischkonserven gewesen. Firmen, die an unserem
S-Deposito-Tauschsystem („Bartersystem“) teilnehmen, können einerseits ihre Liquidität mit Silbergranulat ausserhalb des Bankensystems werthaltig anlegen. Andererseits lässt sich damit der Geschäftsbetrieb aufrechterhalten – sogar im Fall eines Währungskollapses.

Welche Rückmeldungen erhalten Sie von Firmen und Privaten, die beim Bartern mitmachen?
Die ersten Erfahrungen sammelten wir mit einem innovativen Einzelhandelsunternehmen und seinen Kunden in Langenthal. Diese zeigten uns: Das Bartersystem lässt sich problemlos in den alltäglichen Geschäftsbetrieb integrieren. Es gibt einfache Regeln für die Buchhaltung und die Bilanzierung. Und wenn Firmen an unserem System teilnehmen, stärkt das ihre Geschäftsbeziehung. Immer mehr Firmen interessieren sich für unseren Bartersystem.

Die Finanzkrise von 2008 war eine Schuldenkrise. Mittlerweile hat sich die weltweite Schuldenlast vervielfacht. Steht uns die finanzielle Apokalypse bevor?
Alle Schulden müssen eines Tages beglichen werden. Ja, ich gehe davon aus, dass wir einen wirtschaftlichen Zusammenbruch erleben werden. Die weltweite Schuldenlast macht mittlerweile mehr als das Dreifache der
jährlichen weltweiten Wirtschaftsleistung aus. Wenn Jesus betonte, dass wir weise Verwalter sein sollten, meinte er auch den verantwortlichen Umgang mit Finanzen. Die Bibel warnt uns vor Schulden und fordert uns auf, so
schnell es geht aus Verschuldungssituationen herauszukommen. Vorrausschauende Notenbanken kaufen derzeit massiv Goldbestände zu. Warum kaufen Christen nicht entsprechend Werthaltiges, wenn die Zeichen der Zeit so
deutlich sind?

 

„Warum kaufen Christen nicht Werthaltiges
angesichts der Zeichen der Zeit?“

 

Ist die Inflation höher, als uns die offiziellen Zahlen glauben machen wollen?
Davon gehe ich aus. Für die USA vermittelt die Website shadowstats.com einen Eindruck über die mögliche aktuelle Inflationsrate. Diese liegt dort offiziell bei etwas unter 2 Prozent. Demgegenüber beträgt die US-Inflationsrate
heute gut 5 Prozent, wenn man für die Berechnung der Inflation die Methodologie von 1990 heranzieht. Auf Basis der 1980 verwendeten Berechnungsmethode beträgt die Inflationsrate in den USA heute sogar knapp 10 Prozent!
Offensichtlich haben die Ämter die Berechnungs methode für die Inflationsrate mehrfach geändert, um Preissteigerungen für die Verbraucher zu verschleiern. Aber die Inflation ist da und frisst das Vermögen der Menschen –
gerade in Zeiten tiefer Zinsen.

Seit der Einführung des Euro 1999 sind die Zinsen so tief gesunken wie nie zuvor.
Die fallenden Zinsen sind nicht an die Euro-Einführung gekoppelt. Zuerst sind in Deutschland die Zinsen eher gestiegen, in den südlichen Ländern jedoch deutlich gesunken, was in Ländern wie Spanien eine immense  Immobilienblase mit darauf folgender Schuldenkrise verursachte. Was in Spanien passierte, hat sich nun fast auf die gesamte Welt ausgeweitet: von den westlichen Notenbanken gesenkte Leitzinsen haben eine Blase in fast allen
Anlageklassen – ausser Silber und Gold – ausgelöst, die seinesgleichen in der Geschichte sucht. Gleichzeitig sind die Schulden der Staaten, Unternehmen und privaten Haushalte explodiert. Um diese immensen Schuldenberge
finanzierbar zu halten, müssen die Zinsen niedrig bleiben, sonst platzt die Blase noch schneller.

Der Harvard-Starökonom Kenneth Rogoff macht sich für Negativzinsen von bis zu minus 6 Prozent stark. Sind wir verrückt geworden?
Schon im Römerbrief steht (Kapitel 1, Verse 20 bis 23), dass sich der menschliche Verstand verfinstert, wenn er Gott vergisst. Rogoff plädiert für einen Negativzins mit Steuercharakter. Gleichzeitig wird die Forderung nach der Abschaffung von Bargeld immer lauter. Diese beiden Massnahmen würden zur Zwangsenteignung der Bürger führen – wobei sich wohl Staat und notleidende Banken den Erlös aufteilen dürften. Schweden übernahm die Vorreiterrolle in Sachen Bargeldabschaffung. Wenn es kein Bargeld mehr gibt, hat der Staat die volle Kontrolle über das Vermögen seiner Bürger. Ich halte es für sinnvoll, einen guten Teil seines Vermögens aus dem Finanzsystem
herauszunehmen.

Sie argumentieren oft mit der Bibel. Nun sagt Jakobus aber: „Euer Gold und Silber ist verrostet und ihr Rost wird gegen euch Zeugnis geben“. Und der Apostel Petrus schreibt, „ihr wisst, dass ihr nicht mit vergänglichem Silber oder Gold erlöst seid“.
Beide Jünger Jesu beziehen sich hier auf die Bedeutung von Silber und Gold als Geld, zeigen aber auch auf, dass unsere Rettung nicht auf irdischem Hab und Gut beruht, sondern auf der Erlösungskraft von Jesu Blut. Wir sollen unser Herz weder an Silber noch an Gold hängen. Dennoch bleiben wir als Menschen auch Wirtschaftssubjekte. Als solche müssen wir in der überschaubaren Zeit unseres Erdenlebens weise handeln.

Vielen Dank für das Gespräch.

 

Werner J. Ullmann
Werner J. Ullmann ist seit Ende 2015 CEO der BB Wertmetall AG. Als studierter Diplom-Kaufmann hat er das Anlagegeschäft von der Pike auf gelernt. Ullmann arbeitete als Aktienanalyst und Fondsberater sowie als Berater für diverse Gold- und Silberminenfonds. Ausserdem initiierte er börsenkotierte Gold-Explorationsgesellschaften, denen er vorstand. In der Fachwelt machte er sich unter anderem als Autor des Buchs „Profit mit Rohstoffen“ einen Namen. Die BB Wertmetall AG entwickelt Edelmetallprodukte. Einzigartig im Markt stehen die Lösungen S-Deposito respektive S-Deposito light da. Dabei investieren Anleger und Firmen direkt in reines Silbergranulat, das im Schweizer Zollfreilager aufbewahrt wird. Gleichzeitig lassen sich mit anderen S-Deposito-Besitzern einfach Tauschgeschäfte abwickeln („Bartersystem“).

 

2. Newsletter 2019

Liebe Kunden

Wir möchten Sie mit diesem 2. Newsletter für das Jahr 2019 über aktuelle Entwicklungen am Silber- und Goldmarkt informieren.

Gold steigt in der Gunst der Notenbanken – nun auch offiziell

Wie nun aus unterschiedlichen Quellen berichtet wird, wird die BIZ, die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich mit Sitz in Basel, Schweiz, auch als Bank der Notenbanken bezeichnet, am 29.03.2019, also genau zum noch bis vor kurzem gültigenStichtag des Ausscheidens Grossbritanniens aus der EU, einen als historisch zu bezeichnenden Schritt machen:

Ab diesem Datum können Notenbanken gemäss der 2014 in Kraft getretenen Basel III Regelungen für Banken ihre Goldbestände als Reservewährung bilanzieren, Gold erhält damit denselben Stellenwert wie es zurzeit nur Währungsreserven (z.B. US-Dollar, EURO) und bestimmte Staatsanleihen haben. Offiziell wird Gold somit dann als eine Null-Prozent-Risiko Anlage eingestuft. Damit wird Gold wieder offiziell Währungscharakter erhalten und ist ein bedeutender Schritt für die Bewertung von Gold nach der Loslösung von Gold und Währung im Jahr 1971, als Präsident Nixon den nahezu 60 Jahre gültigen Goldstandard beendete.

Wie die italienische Finanzzeitung ‚Il Sole / 24 Ore‘ berichtet, trägt diese in Kraft tretende Neubewertung von Gold die Zustimmung der US-Notenbank Fed, der Europäischen Zentralbank, der deutschen Bundesbank, der Bank of England und der Bank of France. Warum erfolgt dieser Schritt, ist es die Vorbereitung auf die kommende Finanzkrise? Aktuell warnen Unternehmen von BMW bis FedEx weltweit vor einer Eintrübung der Weltwirtschaft, gepaart mit deutlich sinkenden Unternehmensgewinnen.

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass in 2018 641 t Gold und damit die doppelte Menge im Vergleich zu 2017 von Notenbanken auf allen Kontinenten erworben wurde und damit so viel in einem Jahr wie zuletzt seit 1971. Zudem wurden in den letzten Jahren rund 7‘000 t Gold aus den Tresoren der US-Fed und rund 400 t Gold von der Bank of England an die Eigentümer zurücktransportiert.

Bei solchen Bewegungen in Gold würde man normalerweise davon ausgehen, dass der Goldpreis sich enorm verteuert hätte; allerdings verzeichnete der Goldpreis in 2018 einen Preisrückgang von 7%, gemessen im US-Dollar.

Wie wir hier an dieser Stelle schon des Öfteren vermuteten, schreibt nun die ‚Il Sole / 24 Ore‘ als renommierte Wirtschaftszeitung, dass die internationalen Notenbanken gezielt über den Handel von ‚synthetischem‘ Gold, sprich Goldkontrakten in Papierform, den Goldpreis gedrückt hätten über die  Warenbörsen in London und New York, wo rund 90% dieses Handels stattfindet, um den Goldpreis – und parallel den Silberpreis – zu drücken und günstig Goldbestände aufzubauen.

Was genau dies ab dem 29.03.2019 für den Goldpreis bedeuten könnte, ist schwer vorherzusagen. Was allerdings sicherlich gelten dürfte ist, dass mit dieser Massnahme eine Aufwertung von Gold, und damit auch Silber, in der Wahrnehmung der Marktteilnehmer stattfinden dürfte. Damit verbunden auch eine steigende Nachfrage der unterschiedlichsten Markteilnehmer. Denn die nächste Finanzkrise steht vor der Türe, wir haben immer wieder darauf hingewiesen, dass die immer weiter wachsende Verschuldung weltweit an einem Punkt kommen wird, an dem das Kartenhaus zusammenbrechen wird.

Diese massive Verschuldungsproblematik könnte, wie der US-amerikanische Wirtschaftsjournalist James Sinklair argumentiert, nur durch die Remonetarisierung von Gold in den Bilanzen der internationalen Notenbanken, verbunden mit einer drastischen Aufwertung des Goldpreises, aufgefangen werden. Dies würde gleichzeitig eine Abkehr des internationalen Währungssystems weg vom US-Dollar bedeuten. So hat Russland etwa kürzlich seine restlichen Währungsreserven im US-Dollar verkauft und auch diesen Erlös in Gold investiert.

Es ist daher möglich, dass ab Ende März 2019 die offensichtliche Manipulation und Deckelung des Goldpreises aufgehoben wird, denn allen Bilanzen der beteiligten Notenbanken würde es sehr gut tun, wenn auf der Haben-Seite sich wahre Werte aufwerten würden.

Wenn man nun davon ausgehen würde, dass mit diesem Schritt wieder eine Art Goldstandard eingeführt werden würde, könnte man sich erheblich täuschen. Wir sehen bei allen beteiligten Notenbanken oder Regierungen keine Anzeichen dafür, vermehrt Finanz- und Haushaltsdisziplin einzuführen. Mit der neuen Regelung zur Bilanzierung von Goldbeständen könnten eher die immensen Schulden wertmässig ‚aufgefangen‘ werden. Sollte der Goldpreis drastisch aufwerten, könnte das so wieder eine weitere Ausgangsbasis bilden für neue Schulden und Gelder, die ins System gepumptwürden.

Dennoch würde es den Vorteil bieten, dass dann ab sofort der Gold- und der Silberpreis sich erhöhen würden, je mehr Geld neu ausgegeben würde. Denn die Regierungen haben angesichts der untragbar hohen Schulden nur die eine Alternative, ihre Währungen weiter abzuwerten.

‚Got Gold‘ (engl.) bzw. ‚haben Sie Gold‘ und vor allem Silber? Gerne informieren wir Sie über unsere Produkte: 1-Unzen Silbermedaillen und –Barren: den ‚Silber-Haggai‘, sowie den ‚Guten Hirten‘. Den 1-Unzen Goldbarren ‚Gold-Haggai‘; sowie das S-Deposito zum Erwerb und der Lagerung von hochreinem Silbergranulat im Schweizer Zollfreilager, wenn es um grössere und sicher zu verwahrende Vermögensteile geht. Gerne geben wir Ihnen dazu über unsere erfahrenen Berater Auskunft.

Herzliche Grüsse

Ihr Team von BB WERTMETALL AG

 

Risikohinweis und Haftung

Dieses redaktionelle Angebot dient ausschließlich zum Zweck der Information und sollte in keinem Fall allein als Entscheidungsgrundlage für jede Art von Finanztransaktionen wie den Kauf oder Verkauf von Edelmetallen herangezogen werden. Die Haftung für Vermögensschäden wird kategorisch ausgeschlossen. Alle Inhalte beruhen auf Informationen und Quellen, die Autor und Herausgeber für vertrauenswürdig und seriös erachten. Für die Richtigkeit der Inhalte kann trotzdem keine Haftung übernommen werden. Edelmetalle sind zum Teil erheblichen Schwankungen und Risiken unterworfen. Die Vermögensanteile einzelne Anlagen sollten immer nur so viel betragen, dass auch bei einem erheblichen Kursverlust das Gesamtdepot nur marginal an Wert verlieren kann.

1. Newsletter 2019

Liebe Kunden

Wir möchten Sie mit diesem 1. Newsletter für das Jahr 2019 wieder über die aktuelle Situation am Silber- und Goldmarkt informieren, ebenso wie über aktuelle Entwicklungen an den Finanzmärkten.

Preisentwicklung Silber und Edelmetalle bislang in 2019

Seit Jahresbeginn 2019 notiert die Unze Silber (31,1 g bei Reinheit von 999,9), gemessen in USD, rund 1.9 % im Minus. Der Preis für eine Unze Gold stieg seit Jahresbeginn um ca. 0,8 % . Im Vergleich dazu notiert  Platin etwa 7.9% höher, und Palladium mit deutlichen ca. 26 % im Plus.

Für das laufende Jahr 2019 wird, wie bereits in den vergangenen Jahren, ein weiteres Defizit am Silbermarkt erwartet, das gegenüber den Jahren 2017 und 2018 sogar noch höher ausfallen dürfte. Dies bedeutet, dass mehr Silber verwendet bzw. verbraucht wird, als neu gefördert wird und dadurch die vorhandenen Vorräte weiter reduziert werden. Das Angebot sinkt also weiter.

 

 

Die Grafik oben zeigt dies eindrücklich auf. Wie dargestellt befindet sich der physische Silbermarkt seit vielen Jahren im Defizit. Während die industrielle Anwendung von Silber permanent ansteigt und derzeit ca. 50% des Angebotes absorbiert, wird von Seiten der Investoren Silber – noch mehr als Gold – als das Kriseninvestment angesehen. Sollten die weltweiten Finanz-, Währungs- und politischen Risiken weiter zunehmen, würde wohl auch zwangsläufig die Nachfrage nach Edelmetall, besonders Silber, deutlich ansteigen. Bei einem insgesamt rückläufigem Angebot.

Silbervorräte aus recyceltem Silber, sog. Scrap Silver, reduzieren sich zudem weiter. Waren in 2011 noch rund 261 Mio. Unzen aus recyceltem Silber vorhanden, reduzierte sich diese Angebotskomponente in 2017 auf fast nur noch die Hälfte, 138 Mio. Unzen.

Im aktuellen Marktumfeld gehen Investoren mehr und mehr auf die Suche nach sog. Safe-Haven-Investments, die gleichzeitig eine Unterbewertung aufweisen. Silber ist aus unserer Sicht dasInvestment für Krisenzeiten, das gleichzeitig deutlich unterbewertet ist, und eine aus Käufer-Sicht sehr positive Angebots-/Nachfragesituation aufweist.

Die Produktionszahlen von Silber durch Minentätigkeit sind ebenfalls rückläufig; hier ist die Ursache der niedrige Preis, bei dem kaum ein Silberminenunternehmen nachhaltige Gewinne schreiben kann, geschweige neue Vorkommen identifizieren oder neue Minen in Produktion bringen könnte. Ähnliches gilt für die Basismetallproduktion. Silber wird überwiegend als Nebenprodukt der Zink-, Blei- oder Kupferproduktion gewonnen. Die Preise dieser Metalle erlauben es den Minenbetreibern derzeit nicht, zu expandieren, und damit auch mehr Silber zu fördern. So kann man sich leicht vorstellen, dass in einer sich entwickelnden Finanz- und Währungskrise die Investmentnachfrage nach Silber  so deutlich steigern würde, dass trotz dann zu erwartender rückläufiger Nachfrage aus dem Industriesektor der Silberpreis markant ansteigen dürfte.

Schliessung von Silberminen auch im aktuellen Marktumfeld

Aktuelles Beispiel dafür, dass bei derzeitigem Silberpreisniveau die Gewinnung von Silber schwierig ist, ist die Arcata Silber- und Goldmine in Arequipa, im Süden Perus. Minenbetreiber ist das Silberminenunternehmen Hochschild Mining, gelistet an der Börse in London, mit einer derzeitigen Marktbewertung von gut 1 Mrd. Pfund. Vor wenigen Tagen gab das Unternehmen bekannt, diese Mine im Verlauf des 2. Quartals 2019 vollständig stillzulegen sprich die Produktion einzustellen, aufgrund des zu niedrigen Silberpreises. In 2018 wurden dort noch rund 6.25 Mio. Unzen Silber und etwa 20‘000 Unzen Gold gefördert. Die erste Produktion auf Arcata geht dabei bereits zurück bis ins Jahr 1964. Der Silberpreis muss daher deutlich steigen, nur um die aktuelle Förderrate von Silber p.a. aufrecht zu erhalten.

 

Seit Beginn der 70er Jahre geniesst der US-Dollar international fast uneingeschränkt den dominanten Reserve- und Krisenwährungscharakter. Allerdings scheint hier der Status Quo zu wanken. Wie unten stehende Grafik zeigt, verkaufen ausländische Investoren seit 2014/15 vermehrt Bestände an US-Dollar.

Ein Grund dafür dürften die zunehmend marode werdenden US-Staatsfinanzen sein, die mit aktuell ca. 22 Billionen USD Staatsschulden ein neues Rekordhoch erreichten und im laufenden Jahr um weitere sage und schreibe 1.5 Billionen US-$ ansteigen dürften.

 

 

Quelle: zerohedge: foreigners dumped record amount of treasuries.

 

Der andere Grund liegt darin, dass nach Währungsabsicherungskosten trotz der zuletzt steigenden US-Zinsen die Rendite von 10-jährigen US-Staatsanleihen etwa für EUR oder Yen Investoren negativ sind.

Echte Alternativen zum US-Dollar unter den Währungen sind dennoch kaum zu finden. Der EURO zeigt sich aufgrund der Staatsverschuldung in einigen EU-Ländern, allen voran Italien und Griechenland, in einer schwachen Verfassung. Der Yen bietet Anlegern eine Verzinsung von nahe Null Prozent, noch dazu beträgt die Staatsverschuldung Japans mittlerweile ca. 236% (geschätzt, auf Basis Ende 2018) des jährlichen Bruttosozialprodukts, und bildet damit das unrühmliche, internationale Schlusslicht. Im Vergleich dazu beträgt die Staatsverschuldung des maroden Italiens rund 132%, die von Griechenland ca. 179%.

Beim Schweizer Franken können Anleger derzeit auch keine Verzinsung erwarten, wobei der Schweizer Franken prinzipiell derzeit Krisenwährungsfunktion übernehmen könnte, die Schweizer Nationalbank jedoch mit allen Mitteln eine Aufwertung verhindert, um die Stütze der Schweizer Volkswirtschaft, die Export-Industrie, nicht zu gefährden.

Übersehen werden darf hier allerdings nicht, dass die Schweiz in Bezug auf die Pro-Kopf-Verschuldung im Bereich Hypotheken den weltweiten Spitzenwert belegt. Eine Krise im heimischen Immobilienmarkt würde den Finanzplatz Schweiz in seinen Grundfesten erschüttern. Insgesamt beträgt die Verschuldung der privaten Haushalte in der Schweiz knapp 130% des jährlichen Bruttosozialprodukts (im Vergleich Eurozone 58.7%), der internationale Spitzenwert. Sollte es zu einer Krise am Schweizer Immobilienmarkt kommen, dürfte der Schweizer Franken unter Druck geraten.

 

 

 

 

Die Währungen zeigen sich mehr und mehr in einer erbärmlichen Verfassung, die Schwachstellen treten immer mehr zutage. Interessant in diesem Zusammenhang ist die Äusserung von Alan Greenspan, dem ehemaligen Präsidenten der US-Notenbank Fed: „If gold is a relic of history, why do Central Banks + the IMF still hold over $1 trillion of gold? If it’s meaningless, why is everybody still holding it?“. Damit bringt er schlicht und einfach die Tatsache zum Ausdruck, dass internationale Zentralbanken und der IWF zusammen Goldvorräte im Wert von über einer Billion USD halten, und dies sicherlich einen gewichtigen Grund haben muss!

Die Notenbanken sind weiterhin dabei, ihre Goldvorräte seit 2009 in den Nachwehen der Finanzkrise von 2008 aufgrund der Pleite der US-Grossbank Lehman Brothers weiter aufzustocken, wie unten stehende Grafik deutlich zum Ausdruck bringt:

 

Wieso um alles in der Welt machen die das? Wenn doch, wie man von Seiten der Regierungen und der Notenbanken hört, das Finanzsystem doch stabil sei und man wie immer alles unter Kontrolle habe, und sollte doch einmal eine weitere Krise entstehen, habe man doch genügend Mittel und Wege, diese zu beheben?

Scheinbar trauen sie ihren eigenen Worten nicht ganz über den Weg. Gerade die führenden Köpfe der Notenbanken sind kluge Köpfe und haben in der Regel ein sehr gutes Verständnis für Währungssysteme sowie vor allem die Historie der in der Geschichte der Menschheit allesamt zahlreichen gescheiterten Währungen. Besonders diese Grafik dürfte ihnen dabei ganz besonders vor Augen stehen:

 

 

Im Verlauf des 20. Jahrhunderts, wie hier unschwer zu erkennen ist, verlor eine Währung nach der anderen – die eine etwas früher, die andere etwas später – einen Grossteil bzw. einen erheblichen Teil ihren gesamten Wert, wie hier am Beispiel der Wertentwicklung der Währungen im Verhältnis zum Gold (gleiches gilt für Silber) sehr deutlich zum Ausdruck kommt. Interessant ist ebenfalls, dass gerade in Krisenzeiten der Wertverlust einer Währung in kürzester Zeit von statten gehen kann, wie etwa bei der Reichsmark in der 40er Jahren des letzten Jahrhunderts. Leider nehmen auch aktuell neben den Finanzrisiken auch die geopolitischen Spannungen zu.

Wichtig: Physisches Edelmetall, kein Papiermetall

An dieser Stelle sollten Sie bitte beachten, dass Sie Silber und Gold in tatsächlich physisch vorhandener und sicher gelagerter Form erwerben, und von jeder Form von sog. Papier-Silber oder -Gold Abstand nehmen, das Ihnen lediglich auf dem Papier den Bezug von physischem Silber oder Gold garantiert. Diese Garantie dürfte im Ernstfall nämlich kaum das Papier wert sein, auf dem es geschrieben steht.

So wurde derzeit gemäss Schätzungen von Marktexperten mindestens 100 Mal so viel Gold auf dem Papier verkauft wie tatsächlich physisch vorhanden ist, von ähnlichen Zahlen ist bei Silber auszugehen. Es wird die Zeit kommen, wenn die ersten dieser Papier-Silber oder -Gold Besitzer die Auslieferung ihrer Edelmetalle verlangen werden und erkennen müssen, dass leider nichts oder kaum etwas davon vorhanden ist. Die Nachfrage nach physischem Silber und Gold sowie deren Preise würden spätestens dann wohl erheblich ansteigen.

 

Insgesamt 189 Staaten haben sich den Regeln der in Washington D.C. beheimateten Sonderorganisation der UN angeschlossen, deren Hauptaufgabe die wirtschaftspolitische Überwachung seiner Mitgliedsstaaten ist. Dadurch möchte der IWF zur Sicherung der Stabilität des internationalen Finanz- und Währungssystems beitragen. Inwieweit der IWF seinen Aufgaben in dieser Hinsicht in Bezug auf die an dieser Stelle immer wieder verdeutlichten, sich weiter ausdehnenden und keinesfalls nachhaltigen Schuldenexzesse weltweit gerecht wird, kann jeder Leser selbst beurteilen.

Kürzlich erschien nun ein sog. Studie des IWF mit der Warnung, dass Gold als „Brandbeschleuniger für Finanzkrisen“ ursächlich sei, so der IWF-Volkswirtschaftler Johannes Wiegand. Denn: Gold sei eine zu harte Währung, die es Notenbanken nicht erlauben wirken, bei Krisen weiterhin mit irrwitzigen Liquiditätsspritzen das Währungssystem aufzufangen. Hier wird ganz klar die Wahrheit umgedreht, und dem Gold die Schuld in die Schuhe geschoben, anstelle die verheerende Haushaltspolitik der meisten der IWF-Mitgliedsländer zu kritisieren, die für die mittlerweile äusserst maroden Staatshaushalte verantwortlich sind.

Hier stellt man sich unweigerlich die Frage: Warum vertraut der IWF selbst so sehr auf Gold? Der IWF besitzt insgesamt 90.5 Mio. Unzen Gold, in einem Gegenwert von gut 120 Mrd. US-Dollar, und verkauft bereits seit Jahren keine einzige Unze davon. Dagegen wächst beim Betrachter eher der Eindruck, der IWF rechnet bereits mit der nächsten massiven Finanzkrise und möchte den Menschen sagen, vertraut doch lieber weiterhin den immer weniger wert werdenden Papierwährungen als dem Gold und dem Silber; denn: je mehr Menschen beginnen, ihr Vermögen in Silber und Gold anzulegen, um so schneller dürfte das derzeitige Finanzsystem in sich zusammenbrechen.

Bereitet der IWF die totale Kontrolle der Vermögen von Haushalten und Unternehmen vor?

Letzter Vorschlag des IWF durch deren Präsidentin, Christine Lagarde, ist die Empfehlung an die Notenbanken der Mitgliedstaaten, das Papiergeldsystem durch sog. Krypto-Währungen zu ersetzen. Dies würde unter anderem die Abschaffung des Bargeldes bedeuten, andererseits jedoch den staatlichen Stellen die totale Kontrolle über die Vermögen der Privathaushalte und Unternehmen verschaffen. Entwertung und Konfiszierung von Vermögen wären dann jederzeit möglich und mit der Zeit auch sehr wahrscheinlich.

Hier werden bereits in den USA Stimmen laut, die bereits jetzt auf Basis dieser Empfehlungen davon ausgehen, dass die Menschen dann, sollte so ein staatliches Kryptowährungssystem eingesetzt werden, wieder auf das Bartern, also auf den Tausch von Waren und Dienstleistungen ohne Geld, ausweichen werden, so wie dies in Zeiten von starker Geldentwertung bzw. wirtschaftlicher Schwierigkeiten schon häufig der Fall war. So geht der umstrittene US-amerikanische Ökonom Martin Armstrong davon aus, dass gerade das Bartern mit Silber einen dominanten Platz einnehmen dürfte.

BB WERTMETALL ist hier mit seinem Produkt S-Deposito (light) ein Vorreiter. Über das S-Deposito können die Teilnehmer bequem Waren und Dienstleistungen austauschen, und im Gegenzug mit Silbergranulat per Knopfdruck bezahlen.

‚Got Gold‘ (engl.) bzw. ‚haben Sie Gold‘ und vor allem Silber? Gerne informieren wir Sie über unsere Produkte: 1-Unzen Silbermedaillen und –Barren: den ‚Silber-Haggai‘, sowie den ‚Guten Hirten‘. Den 1-Unzen Goldbarren ‚Gold-Haggai‘; sowie das S-Deposito zum Erwerb und der Lagerung von hochreinem Silbergranulat im Schweizer Zollfreilager, wenn es um grössere und sicher zu verwahrende Vermögensteile geht. Gerne geben wir Ihnen dazu über unsere erfahrenen Berater Auskunft.

Herzliche Grüsse

Ihr Team von BB WERTMETALL AG

 

Risikohinweis und Haftung

Dieses redaktionelle Angebot dient ausschließlich zum Zweck der Information und sollte in keinem Fall allein als Entscheidungsgrundlage für jede Art von Finanztransaktionen wie den Kauf oder Verkauf von Edelmetallen herangezogen werden. Die Haftung für Vermögensschäden wird kategorisch ausgeschlossen. Alle Inhalte beruhen auf Informationen und Quellen, die Autor und Herausgeber für vertrauenswürdig und seriös erachten. Für die Richtigkeit der Inhalte kann trotzdem keine Haftung übernommen werden. Edelmetalle sind zum Teil erheblichen Schwankungen und Risiken unterworfen. Die Vermögensanteile einzelne Anlagen sollten immer nur so viel betragen, dass auch bei einem erheblichen Kursverlust das Gesamtdepot nur marginal an Wert verlieren kann.

3. Newsletter 2018

Liebe Kunden

Wir möchten Sie mit diesem 3. Newsletter für das Jahr 2018 wieder über die aktuelle Situation am Silber- und Goldmarkt informieren und Ihnen einen fundierten Überblick über die Finanzmärkte geben.

Preisentwicklung Silber bislang in 2018

Seit Jahresbeginn 2018 notiert die Unze Silber (31,1 g bei Reinheit von 999,9), gemessen in USD, knapp 12.95% im Minus. Der Preis für eine Unze Gold gab seit Jahresbeginn um 5,40% nach. Im Vergleich dazu notieren etwa Platin gut 7% im Minus, Palladium konnte sich deutlich erholen und notiert ca. 4% im Plus.

Im Folgenden zeigen wir Ihnen anhand zahlreicher Grafiken die aktuelle Situation an den Finanz- märkten auf – gemäss dem Motto: «Ein Bild sagt mehr als 1‘000 Worte», wie es so trefflich heisst. Zudem erläutern wir Ihnen jeweils die Kernaussagen der Grafiken.

Wie untenstehende Grafik zeigt, steigt die Verschuldung der Drittweltländer stark an, vor al- lem die Verschuldung in USD – seit dem Jahr 2000 von ca. 8 Bio. USD in 2000 auf jetzt fast 50 Bio. USD. Bei gleichzeitigem Währungsverlust gegenüber dem USD werden diese Kredite mehr und mehr notleidend, und schliesslich wohl uneinbringlich.

Das Beispiel Türkei zeigt: die massive Neuverschuldung bringt, durch politischen Vertrauensverlust beschleunigt, die Heimatwährung Lira massiv unter Druck:

  • über 40% Währungsverlust in 2018
  • deutlich steigende Zinsen
  • Aktienmarkt unter Druck

 

Auf globaler Basis zeigt sich derzeit eine weiterhin wachsende massive Verschuldung in Höhe von ca. 330% der weltweiten Wirtschaftsleistung (BIP). Stellen Sie sich eine Firma mit einer Verschuldung in Höhe des 3,3-fachen Umsatzes vor. Sie müsste kurzfristig ohne wenn und aber die Insolvenz hinnehmen, denn niemals kann in so einer Situation Zins und Tilgung bezahlt werden. Und stellen Sie sich vor, dann würden auch noch die Zinsen steigen ...

Lediglich die (noch teilweise anhaltenden) rekordtiefen Zinsen weltweit machen diese immense Schuldenlast noch einigermassen tragbar!

Aktuell beträgt die Verschuldung der USA ca. 21 Bio. USD. Im Schnitt verdoppelt sich der Schuldenstand alle 8.5 Jahre. Für die Zukunft ergäbe dies ein dramatisches Szenario:

  • 2027:   42 Bio. USD
  • 2035:   84 Bio. USD
  • 2044: 168 Bio. USD

 

Die Entwicklung der Verschuldung setzt Preistrends für die Edelmetalle. Die untenstehende Grafik zeigt, wie letzlich die Entwicklung der Schulden auch die Preisentwicklung von Gold und damit von Silber definiert. Obgleich die Preise von Edelmetallen stärker schwanken, bewegen sie sich letztlich um den Trend der Verschuldung. Was auch ersichtlich ist: Gold und damit Silber haben aktuell ein erhebliches Nachholpotenzial im Preis: Gemäss der Grafik müsste der Goldpreis eher bei USD 2‘000 stehen, anstelle von derzeit ca. USD 1‘230 – und der Silberpreis zwischen USD 25 und 50, wenn man von einer Bandbreite des Gold-/Silber-Quotienten von 80 bis 40 ausgeht.

Die Bilanzen der Welt-Notenbanken nach der Finanzmarktkrise von 2008 sind extrem aufgebläht - durch Aufkauf neuer Schulden der Staaten, die versuchten, dadurch einen globalen Finanzkollaps zu verhindern. Doch die nächste Finanzkrise steht vor der Türe – wie werden sich die Notenbanken bei der nächsten Finanzkrise verhalten?

Neue Rekord-Geldinjektionen in die dann taumelnden Volkswirtschaften würden die Ver- schuldung nochmals weiter exponentiell steigen lassen ...

 

Die Zinsen steigen – zumindest in der grössten Volkswirtschaft der Welt, den USA. Ganz klar ist der 30 Jahre währende Zinsabwärtstrend gebrochen. Der Preis fürs (billige) Geld steigt, muss stei- gen, denn das Risiko in den Währungen aufgrund der steigenden Verschuldung nimmt zu.

Was in den USA am Zinsmarkt passiert, wird sich früher oder später auch in anderen Industrielän- dern zeigen. Italien ist dafür ein erstklassiges Beispiel: Der marode Haushalt und die weiter stei- gende Verschuldung lassen Risiko in italienischen Staatsanleihen steigen. Anleger verlangen dafür eine steigende Risikoprämie, in Form von steigenden Zinsen. Viele andere Länder werden folgen, kaum ein Land wird sich von dieser Entwicklung abkoppeln können. Steigende Zinsen machen eine weiter wachsende Verschuldung immer schwerer tragbar, ge- schweige denn rückzahlbar! Irgendwann bricht die Wirtschaft unter der Last der Schulden ein.

Eine Neuverschuldung = frisch gedrucktes Geld, in grösserem Umfang als das BIP Wachs- tum, bewirkt Inflation respektive Kaufkraftverlust!

Eine Währungseinheit erwirbt immer weniger Güter bzw. Güterpreise steigen aufgrund zu stark ansteigender Geldmenge. Ein Trend ist in den Industrienationen ganz klar erkenn- bar: Eine weitere Einheit neuer Verschuldung erkauft eine immer kleiner werdende Einheit Wirtschaftswachstum. Und das Geld verliert an Wert.

Während Silber- und Gold-Standartzeiten (1720 – 1971) konnte man nahezu eine konstante Kaufkraft des USD beobachten.

Erst nach dem Verbot von Goldbesitz und v.a. nach Beendigung des Goldstandards (Hinterle- gung der Währung mit Gold oder Silber – Währung war eintauschbar in Gold oder Silber) bricht die Kaufkraft einer Währungseinheit auf nahezu Null ein, wie hier unten am Beispiel des USD sichtbar wird.

Die Schlussfolgerung daraus: Silber und Gold halten über die Jahrhunderte ihre inhärente Kaufkraft!

Der USD war stabil über Jahrhunderte hinweg aufgrund der Gold- bzw. Silberhinterlegung – diese wurde 1971 aufgehoben, da zu viele Gläubiger der USA ihre USD in echte Werte, in Gold eintauschen wollen. Die USA wären somit pleite gewesen. Damals begann man darum, USD aus dem Nichts zu schaffen, die Kaufkraft permanent zu schmälern, und die Verschuldung in ungeahnte Höhen zu befördern. Seitdem kam es zu erheblichen Preisansteigen bei Gold und bei Silber – der steile Aufwärts- trend auf langfristiger Basis ist bei Gold und Silber intakt und verheisst weiterhin deutlich steigende Kurse. Die Schlussfolgerung daraus: Silber und Gold gehen Hand in Hand, Silber dabei mit deutlicheren Ausschlägen als Gold – erheblich steigende Silberpreise sind in den kommenden Jahren zu erwarten.  

Das Verhältnis aus Goldpreis zu Silberpreis bezeichnet man auch als sog. Gold-/Silver-Ratio. Die- ser Wert zeigt an, ob Silber im Verhältnis zu Gold günstig oder teuer ist. Diese Relation schwankt mehr oder weniger zwischen den beiden Extremwerten, ca. 80 (wenn Silber im Vergleich zu Gold extrem unterbewertet ist) und ca. 20-30 (wenn Silber im Verhältnis zum Goldpreis sehr teuer ist).

Aktuell beträgt dieser Quotient fast 84, kennzeichnet also eine extreme Unterbewertung von Silber gegenüber Gold! Bemerkenswert ist die Tatsache, dass fast jedes Mal, wenn im Verlauf diese Gold-/Silver-Ratio einen Extremwert im Bereich von 80 erreichte, dies mit einem mittelfristigem bzw, zyklischen Tief beim Goldpreis zusammen traf. Sprich, bei solchen Relationen ist es besonders aussichtsreich, in Silber investiert zu sein, denn dann löste sich oft die Situation derart auf, dass bei steigenden Goldpreisen ein um so stärker steigender Silberpreis diesen Quotienten reduzierte – allerdings mit den für Silber typischen, verstärkten Schwankungen in der Kursent- wicklung.

Die Schlussfolgerung daraus: Extremwerte von ca. 80 und darüber bei der Gold-/Silber-Ratio sind oft gleichzeitig sehr gut Kaufzeitpunkte für Gold – und nochmals bessere für Silber!

 

 

 

Ausgangsbasis heute:

  • Steigende Verschuldung in Dritt- und Industrieländern setzt sich immer mehr fort
  • Steigende Zinsen als Reaktion zunehmender Verschuldung und damit steigendem (Ausfall-)Risiko
  • Steigende Inflation bzw. fortschreitender Kaufkraftverlust aufgrund steigender Verschul- dung und damit steigende Ausgabe frischer Gelder
  • Währungsverfall ist aktuell v.a. bei Drittweltländern bereits zu beobachten
  • Aktienkursrückgänge in Drittwelt- und nun auch bei Industrieländern
  • Zudem: Steigende politische und ökonomische Risiken weltweit (Strafzölle und Wirtschaftskriege, Syrien/Iran/Russland/etc.)

Konsequenzen:

  • Wir beobachten eine sich ausweitende Krise der Drittweltländer, den Beginn machte die Türkei
  • «Überschwappen» der Finanzkrise auf weitere Drittweltländer – dieser Prozess ist bereits im Gang
  • Letztendlich wird sich die Krise auf die Industrieländer ausweiten; Italien bewegt sich be- reits aufgrund deutlich steigender Zinsen auf Krisenmodus zu – mit der Folge einer welt- weiten Rezession/Depression aufgrund der vernetzten, globalisierten Welt
  • Politik der Notenbanken in Krisenzeiten wird die altbekannte sein: Massive Ausweitung der Geldmengen, um die jeweiligen Wirtschaften «zu retten» - mit weiterer fatalen Neuverschul- dung
  • Inflation und Kaufkraftverlust der Währungen werden deutlich weiter angefacht und schreiten fort, möglicherweise oder notwendigerweise bis hin zum Währungskollaps
  • Risikobehaftete Anlagen werden besonders stark verkauft und gemieden, ultimative Sicherheit wird mehr und mehr von der breiten Masse gekauft: Silber und Gold

 

‚Got Gold‘ (engl.) bzw. ‚haben Sie Gold‘ und vor allem Silber? Gerne informieren wir Sie über unsere Produkte: 1-Unzen Silbermedaillen und –Barren: den ‚Silber-Haggai‘, sowie den ‚Guten Hirten‘. Den 1-Unzen Goldbarren ‚Gold-Haggai‘; sowie das S-Deposito zum Erwerb und der Lagerung von hochreinem Silbergranulat im Schweizer Zollfreilager, wenn es um grössere und sicher zu verwahrende Vermögensteile geht. Gerne geben wir Ihnen dazu über unsere erfahrenen Berater Auskunft.

Herzliche Grüsse

Ihr Team von BB WERTMETALL AG

 

Risikohinweis und Haftung

Dieses redaktionelle Angebot dient ausschließlich zum Zweck der Information und sollte in keinem Fall allein als Entscheidungsgrundlage für jede Art von Finanztransaktionen wie den Kauf oder Verkauf von Edelmetallen herangezogen werden. Die Haftung für Vermögensschäden wird kategorisch ausgeschlossen. Alle Inhalte beruhen auf Informationen und Quellen, die Autor und Herausgeber für vertrauenswürdig und seriös erachten. Für die Richtigkeit der Inhalte kann trotzdem keine Haftung übernommen werden. Edelmetalle sind zum Teil erheblichen Schwankungen und Risiken unterworfen. Die Vermögensanteile einzelne Anlagen sollten immer nur so viel betragen, dass auch bei einem erheblichen Kursverlust das Gesamtdepot nur marginal an Wert verlieren kann.

Newsletter 2. Quartal 2018

Liebe Kunden

Wir möchten Sie mit diesem 2. Newsletter für das Jahr 2018 wieder über die aktuelle Situation am Silber- und Goldmarkt informieren, wie auch einen kurzen Überblick über aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen geben.

Preisentwicklung Silber bislang in 2018

Seit Jahresbeginn 2018 notiert die Unze Silber (31,1 g bei Reinheit von 999,9), gemessen in USD, knapp 12.66 % im Minus. Der Preis für eine Unze Gold gab seit Jahresbeginn um 9,05 % nach. Im Vergleich dazu notieren etwa Platin und Palladium jeweils gut 17 % im Minus.

In unserem 1. Newsletter 2018 haben wir darüber berichtet, wie Silber und Gold seit Menschengedenken Teil des täglichen Lebens sind, und wo ungefähr die Preisuntergrenze für diese Metalle liegen sollten. Mittlerweile ist etwa der Preis von Silber unter die Einstandskosten bzw. die Gestehungskosten bei der Förderung und Produktion gefallen – und daher auf ein Preisniveau, das keinesfalls nachhaltig bzw. daher von langer Dauer sein kann. Bereinigt um die tatsächliche Inflation notiert die Bewertung für Gold – und analog können Sie sich dies für Bewertung von Silber vorstellen – mit derzeit rund ca. 1‘200 USD je Unze nahe des historischen Tiefstwertes aus den Jahren 1999 und 2001 mit ca. 250 USD je Unze (USD und CHF notieren derzeit nahezu 1 zu 1). Wenn Sie sich den Chart hier unten ansehen, der die Goldpreisentwicklung abbildet, bereinigt um die echte Inflation, dann notieren wir heute nahe eines 300-Jahrestiefstpreises. Nur um den nominalen Höchstwert von 1980 mit ca. 850 USD je Unze zu erreichten, müssten derzeit inflationsbereinigt ca. 16‘500 USD je Unze bezahlt werden! Während westliche Staaten und Notenbanken (noch) Silber- und Goldpreise mit allen Mitteln versuchen, tief zu halten, spielen sie den östlichen Marktteilnehmern bedeutend in die Hände, die derzeit jede verfügbare Unze erwerben, da sie wissen, dass letztendlich nur Silber und Gold seit knapp 6‘000 Jahren das einzig überlebende Geld darstellen. Wenn wir an dieser Stelle oft vom Goldpreis und dessen Einflussfaktoren sprechen, dann einfach deswegen, weil der Goldmarkt deutlich grösser als der Silbermarkt ist und die Richtung für die Edelmetalle vorgibt. Somit gilt im wesentlichen dasselbe für Silber, was im grossen und ganzen für den Goldmarkt zutrifft.  
Eine andere derzeit sehr bemerkenswerte Tatsache zeigt sich am Futuresmarkt, an dem Goldkontrakte auf Papierbasis gehandelt werden, die letztendlich im Moment den Preis bestimmen. Hier ist zu beobachten, dass bei den bedeutenden Marktteilnehmern, die sog. Large Specs (Hedge-Fonds, Managed Futures Fonds, Fonds Berater und Manager etc.) sich eine Situation ergeben hat, die es so seit 2001, das den Tiefstpunkt im Goldpreis markierte, nicht mehr gegeben hat. Diese Large Specs sind zum ersten Mal seit 2001, als der Goldpreis rund 250 USD je Unze kostete und daraufhin innert rund 10 Jahren eine dramatische Aufwertung erfuhr, wieder in der Mehrzahl ‚short‘ sprich sie spekulieren mehrheitlich auf weiter fallende Preise. Allerdings, was in der Finanzindustrie als sogenannter Kontra-Indikator gewertet wird, geht man davon aus, dass die Mehrheit der Marktteilnehmer meist falsch liegt bzw. wenn die Mehrheit der Anleger in eine Richtung spekulieren, dann ist die Wahrscheinlichkeit einer Kehrtwende sehr gross, denn das grösste Kapital hat sich schon in eine bestimmte Richtung orientiert. Wenn dann diese Positionen wieder glattgestellt werden müssen, bedeutet dies dass grosse Mengen Kapital wieder in die andere Preisrichtung drängen. Alles in allem eine hervorragende Ausgangsbasis für steigende Preise bei Gold und Silber. Damals in 2001, als zuletzt diese Konstellation vorherrschte, stieg der Goldpreis von rund 250 USD auf in der Spitze 1911 USD je Unze. Aus der langfristigen Kursentwicklung gemäss der Darstellung unten ist ebenfalls auch zu sehen, dass der Goldpreis derzeit lediglich nach der immensen Kursrally von 250 auf gut 1900 USD je Unze innert 10 Jahren ‚konsolidiert‘ bzw. etwa zu ‚verschnaufen‘ scheint. Eine Trendumkehr ist aus dem Kursverlauf hier keineswegs zu erkennen. Und gerade dann, wenn ein Investment so wenig geliebt und gesucht ist, wie Silber und Gold es zur Zeist sind, ist es in den meisten Fällen so, dass eine günstige Einstiegschance besteht, gerade auch unter dem Gesichtspunkt, dass die globalen Risiken  seit 2011, als Gold seinen letzten Höchstpunkt markierte, in nahezu jeder Hinsicht dramatisch zugenommen haben. Die Grafik hier zeigt den Kursverlauf von Gold seit 2000 an, als der Goldpreis sein letztes Preistief markierte. Genau damals waren die grossen Spekulanten in der Summe ‚short‘ auf das Gold, hatten erhebliche Positionen aufgebaut, die auf weiter fallende Kurse gesetzt haben. Und es kam ganz anders. Im Sommer 2011 konnten dann Kurse von über 1‘900 USD je Unze festgestellt werden.
Vieles hat der amerikanische Präsident Trump während seiner Wahlkampfzeit versprochen, und vieles auch gehalten. Mit einem seiner Ziele tut er sich jedoch momentan schwer: Trump wollte unbedingt einen schwachen US-Dollar erreichen. Und dies trotz seiner ‚America first‘ Wahlkampfparole. Jetzt zeigt sich, dass beide Ziele sich ‚beissen‘ oder entgegenstehen. Ein starkes Amerika bedeutet, zumindest im Moment, auch einen starken US-Dollar, oder anders gesagt, derzeit ist der USD der Einäugige unter den Blinden (gegenüber der anderen Währungen). Kaum macht Trump ein wenig Druck über Strafzölle, knicken Währungen von Ländern, die über hohe Schulden verfügen, ein wie Streichhölzer. Sie sind nicht einmal ein wenig Druck gewachsen. Prominente Beispiele sind derzeit China und vor allem die Türkei, daneben aber auch Argentinien, Südafrika, Brasilien oder Indonesien. Länder, in denen die Währungen deutlich nachgeben, ebenso wie deren Aktienmärkte. Kapital wird aus zunehmend als riskant angesehenen Märkten herausgenommen und vornehmlich in den USD als vermeintlich derzeit sicheren Hafen investiert.       Quelle: comdirect.de   Wie hier am Beispiel Türkei deutlich wird, verlor die Landeswährung innert weniger Tage erheblich an Wert, lediglich aufgrund für die Türkei relativ unbedeutender Sanktionen seitens der Trump Regierung als Druckmittel auf die Freilassung eines in der Türkei angeblich aus Spionageverdacht festgesetzen US-Pastors. Gleichzeitig stieg der Zinssatz in türkischer Lira aufgenommener neues Schulden von rund 20 auf ca. 25%, die Inflation in der Türkei beträgt dereit rund 16%. Rutscht die Türkei in eine Finanz- bzw. Wirtschaftskrise, dann drohen erhebliche Effekte auf andere Länder, einschliesslich der EU, deren Währung gleichzeitig gegenüber dem USD nachgab. So sind etwa italienische Banken mit insgesamt 17 Mrd. USD Gegenwert in der Türkei mit Krediten engagiert, Frankreich beispielsweise mit 38 Mrd. USD und Spanien sogar mit 83 Mrd. USD. Die Verknüpfungen der Türkei mit Europa wird hier wiederum deutlich.

Was die USA in Bezug auf den USD so attraktiv macht, ist allerdings fraglich. Die Verschuldung in den USA betrug zum Ende Juli 2018 rund 21.31 Billionen USD, und damit rund 7% oder ca. 1.4 Billionen USD mehr als im Vorjahr. Die Staatsschulden in den USA steigen derzeit rasant, nachdem Präsident Trump die Unternehmenssteuern in den USA von 35 auf nurmehr 21% reduzierte. Dies reisst ein gewaltiges Loch in den US-Haushalt, der über neue Schulden finanziert werden muss. Inwieweit die Mindereinnahmen zukünftig durch höhere Investitionen und Löhne im Inland kompensiert werden können, kann derzeit nicht ansatzweise gesagt werden. Eine Abschwächung des BIP oder gar eine Rezession in den USA hätte verheerende Auswirkungen auf den USD, der aus unserer Sicht aufgrund der fehlenden Stabilitätskennzahlen keinesfalls als sicherer Hafen einzuschätzen ist.

Was bleibt … ? Silber und Gold, denen keine Schulden gegenüberstehen, die mit hohem Aufwand als knappe und begehrte Güter gewonnen werden, und seit Beginn der Menschheitsgeschichte echtes Geld darstellen.

‚Got Gold‘ (engl.) bzw. ‚haben Sie Gold‘ und vor allem Silber? Gerne informieren wir Sie über unsere Produkte: 1-Unzen Silbermedaillen und –Barren: den ‚Silber-Haggai‘, sowie den ‚Guten Hirten‘. Den 1-Unzen Goldbarren ‚Gold-Haggai‘; sowie das S-Deposito zum Erwerb und der Lagerung von hochreinem Silbergranulat im Schweizer Zollfreilager, wenn es um grössere und sicher zu verwahrende Vermögensteile geht. Gerne geben wir Ihnen dazu über unsere erfahrenen Berater Auskunft.

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Newsletter 1. Quartal 2018

Preisentwicklung Silber bislang in 2018

Seit Jahresbeginn 2018 notiert die Unze Silber (31,1 g bei Reinheit von 999,9), gemessen in USD, knapp 2.5% im Minus. Im Vergleich dazu stieg der Preis für eine Unze Gold seit Jahres-beginn um knapp 2% an. Hier wird sichtbar, dass der Preis von Silber derzeit noch gerade im Vergleich zum Goldpreis zurück geblieben ist und damit seine Unterbewertung gegenüber Gold noch vergrössert hat.

In Zeiten, in denen Aktien noch immer nahe ihren letzten Höchstständen notieren, kommt bei vielen Menschen immer wieder die Frage auf, warum sollte man in Silber investieren, das von seiner Kursentwicklung in den letzten Jahren gegenüber anderen Anlageformen doch eher zurück geblieben ist. 

Welche Gesichtspunkte sprechen nun für Silber, einer Anlageform, die wie Gold fast bis auf die Ursprünge der Menschheit zurückgeht? Seit Menschengedenken ist Silber, neben Gold, das ‚echte Geld‘ für den Kauf alltäglicher Din-ge bis hin zu Grundstücken gewesen. Reines Silber wurde abgewogen, um Güter oder Dienst-leistungen zu bezahlen. Zudem wurde der Wohlstand einer Familie auch in Silber gemessen. Von Abraham hiess es, er war reich an Vieh, Silber und Gold. So bezahlte Abraham auch für die Grabstätte für seine verstorbene Frau Sarah 400 Schekel Silber, was einem heutigen Ge-genwert von etwa 200 Unzen Silber oder knapp CHF 4‘000 entsprechen würde. Um das Jahr 3‘000 v.Chr. war Silber in Mesopotamien begehrter als Gold. Später, im 16. Jahrhundert v.Chr., waren dann die ersten geprägten Silbermünzen im Umlauf. Mexiko und China führten später silberunterlegte Währungssysteme ein, selbst in den USA bestand bis zum Jahr 1834 quasi ein faktischer Silberstandard, der dann durch den Goldstandard abgelöst wurde. Auch wenn viele Menschen heute denken, das alles sei ‚Schnee von gestern‘, so wie es auch die Massenmedien fröhlich propagieren, täuscht man sich gewaltig. Zahlreiche Notenbanken kau-fen aktuell sukzessive Gold zu – und Silber als ‚Gold des kleinen Mannes‘ – läuft in dieser Be-deutung Hand in Hand mit. Die Notenbanken von Russland, China und der Türkei etwa kau-fen mehr oder minder offen Gold zu, während sich die meisten der westlichen Notenbanken mit dem Ausgeben von immer grösseren Mengen Papier- und Giralgeld begnügen und somit dem aktuellen Währungssystem langsam aber sicher den Todesstoss versetzen.

Silber und Gold sind knappe Güter – und erfüllen damit eines der Hauptkriterien für echtes Geld, nämlich ein sicheres Wertaufbewahrungsinstrument, bei gleichzeitiger in-ternationaler Akzeptanz. So sehr sich die alten Alchemisten auch bemühten, den Stein der Weisen zu finden bzw. Silber und Gold künstlich herzustellen, gelingt dies nur durch eine mühevolle, riskante und sehr kostspielige Förderung von silber- und goldhaltigen Gesteinsschichten. Da die Förderung bzw. Produktion von Silber und Gold durch erheb-lichen Einsatz von Materialien, Maschinen, Energie und menschlicher Arbeitskraft kennzeichnet ist, sind diese Edelmetalle erstklassige Inflationsindikatoren, deren För-derkosten steigen, wenn die Einsatzfaktoren für die Förderung kostenmässig ansteigen. 

Die Summe der Kosten für diese Einsatzfaktoren kann an den durchschnittlichen Produktionskosten pro Unze Silber abgelesen werden. Viele Silberproduzenten kommen gemessen an den sog. All-In-Sustaining-Costs, also den gesamten Abbaukosten, auf aktuell rund 17 USD je Unze Silber – wohlgemerkt für unverarbeitetes Roh-Silber, das in einer Schmelzanlage erst noch auf die Reinheit von 999.9 gebracht werden muss, bevor man an das Prägen von Münzen etc. überhaupt denken kann.

Wie gerade dargelegt, ist Silber, wie auch Gold, auch deswegen ein knappes Gut, da es mit viel Aufwand, Risiken, Kosten, Zeit etc. gefördert werden muss. Von durchschnittlich ganzen 1 000 neuen Rohstoffentdeckungen seitens von Prospektoren oder Geologen ist statistisch gesehen nur eine davon „gut genug“, um als förder fähige Lagerstätte entwickelt zu werden. Während man vor einem Jahrzehnt noch davon ausging, dass diese dann innert sieben bis zwölf Jahren zu einer Mine entwickelt werden konnte, sind es heute bis zu 20 Jahre, die zwischen der Entdeckung der Lagerstätte bis zu deren Inbetriebnahme vergehen. Und oft genug befinden sich diese Erzvorkommen dann in Regionen mit politischen Risiken, die meist nur schwer zu kalkulieren sind.

Interessanterweise behalten Silber und Gold ihre Kaufkraft über die Jahrtausende, während die der Währungen eine beständige Schwindsucht erleiden. So verlor etwa der US-Dollar seit der Gründung der privaten US-amerikanischen Notenbank Fed 1913 rund 95% an Wert. Während der US-Dollar bis 1971 mit Gold hinterlegt war, war der Wertverlust eher marginal. Dieser beschleunigte sich jedoch mit der in 1971 stattgefundenen Entkoppelung von Gold (echtem Geld) und Papierwährung (falsches Geld=Falschgeld?). Seitdem betrug der Kaufkraftverlust des US-Dollars ganze ca. 80%! Dies klingt bereits sehr stark nach einer zu erwartenden Währungskrise. Und diese Entwicklung hält gerade weiterhin an, und dies solange bis der Wert gänzlich gegen Null gelaufen ist. Dagegen behalten Silber und Gold eine konstante Kaufkraft. Studien zeigen, dass etwa im Römischen Reich 1 elegante Tunika rund 1 Unze Gold kostete. Auch heute erhält man für den Gegenwert von 1 Unze Gold einen vornehmen Massanzug. Gleiches gilt etwa für ein KFZ: 1908 konnte man für den Gegenwert von 41 Unzen Gold einen Ford T erwerben; heute bekommt man für 41 Unzen Gold einen BMW 3 GT. Diese Liste könnte beliebig weiter-geführt werden. Was für Gold gilt, gilt selbstverständlich auch für Silber, besonders über die Jahrhunderte hinweg. Beide Edelmetalle bewegen sich von der Tendenz her immer Hand in Hand. In der Erdkruste kommt Silber mit 60 bis 80 mg pro Tonne etwa 15-mal so häufig vor wie Gold mit etwa 4 bis 5 mg/t. In diesem Verhältnis bewegte sich auch lange Zeit der Wert zwischen Silber und Gold. Heute allerdings, in einer Zeit, in der die Politik versucht, auch die Finanzmärkte zu kontrollieren – ein Ansinnen, das zum Scheitern verurteilt ist und das scheitern wird – wurde die sog. Gold-Silber-Ratio sprich das Wertverhältnis von Gold zu Silber auf rund 80 erhöht. Erreicht wurde dies durch extrem hohe Umsätze in Papier-Gold und –Silber über die Termin-börsen. Dabei ist zu beachten, dass Silber eine deutlich höhere Anwendung in der industriel-len Fertigung (rund 55%) aufweist und somit „verbraucht“ wird. In Zahlen ausgedrückt be-deutet dies, dass die weltweite, geförderte Silbermenge einen Gegenwert von lediglich rund 17 Mrd. USD hat, während die vergleichbare Menge an Gold, da es kaum verbraucht wird, bei rund 7.6 Billionen USD liegt. Wertmässig beträgt bei dieser Betrachtungsweise die Gold-Silber-Ratio sogar 447! und sollte doch eher dem historischen und geologischen Mittel von 15 entsprechen. Interessant gerade jetzt: in den vergangenen 20 Jahren gab es eine solch hohe Gold-Silber-Ratio von rund 80 nur wenige Male: 2003, 2009, 2016 und nun wieder in 2018. Von 2003 bis 2006 ging dieser Quotient auf ca. 45 zurück, von 2009 reduzierte er sich auf fast 30, in 2011. Allein daran kann man ablesen, sollte Gold auch nur konstant notieren in den kommenden Jahren, dürfte der Silberpreis im Verhältnis dazu sich in etwa verdoppeln. Und was passieren würde, wenn der Goldpreis seinen Aufwärtstrend fortsetzen würde, kann man sich leicht an fünf Fingern ausrechnen. Hieran lässt sich ablesen, dass die Zukunft des Silbers wahrhaftig „golden“ ist! Es ist gut, Gold zu besitzen, aus unserer Sicht jedoch noch deutlich besser, in Sil-ber zu investieren. Auch wenn wir die nächste Währungskrise aufgrund der sich weiter anhäufenden, immensen weltweiten Schuldenberge am Horizont zu sehen vermeinen, erscheint uns der Besitz von Silber, und ganz besonders in Form von Silbergranulat, wie es bei unserem Produkt S-Deposito im Schweizer Zollfreilager erworben werden kann, aussichtsreich. Selbst im Extrem-fall von Zeiten eines Goldverbotes, wie es gerade bei verschärften Währungskrisen immer wieder gesehen wurde, sollte diese Form des reinen Silbers, das doch überwiegend in die industrielle Anwendung geht, kaum verboten werden können. Auch die dominierende asiati-sche Grossmacht China wirbt öffentlich für die Investition seiner Bürger in Silber und Gold, und würde damit einen starken Gegenpool zu einem westlichen Verbot darstellen.

Möglicherweise zeigt das starke Interesse der Menschen an Bitcoins und Co. bereits die frühe Existenz einer bevorstehenden Währungskrise an. Während man den bestehenden Währun-gen immer weniger (ver-)traut, gerät diese elektronische Form des „Geldes“ stark ins Blick-feld von Anlegern wie auch Spekulanten. Warum? Einer der Gründe dürfte sicherlich der sein, dass angesichts des weltweit zu beobachtenden, weiteren Ausuferns der Schuldenberge das Vertrauen der Bürger in das Währungssystem mehr und mehr weg-erodiert. Aus unserer Sicht ist es nur eine Frage der Zeit, bis Silber und Gold wieder den Stellenwert in den Augen der Menschen als wahres Geld erhalten, das sie quasi von Anbeginn der Menschheit hatten: Es wird seit jeher wegen der erhabenen Schönheit, wegen des Glanzes und der Farbe, und aufgrund des kostspieligen und schwierigen Abbaus als Geld geschätzt und steht für Wohlstand und Macht. Wohlstand wurde in Silber und Gold gemessen, daher kann man bei Silber und Gold davon sprechen, alle Definitionen von Geld zu erfüllen: Wertspeicher bzw. Wertaufbewahrungsmedium zu sein, ebenso wie Standardtauschmittel, Wertmass-stab bzw. letztendlich Recheneinheit.

Die Verschuldung weltweit hat mit aktuell 217 Billionen US-Dollar, gerechnet über weltweit alle Regierungs-, Unternehmens- und Privatschulden, eine Stand erreicht, der rund 327% der weltweiten Wirtschaftsleistung entspricht. Dabei wachsen die Schulden weiterhin rasant; ist das nachhaltig? Ein Unternehmen, das mit dem rund 3,3-fachen Umsatz verschuldet wäre, wäre sicherlich ein Fall für den Konkursrichter. Dass die Weltwirtschaft noch nicht in sich zusammen gefallen ist, lässt sich derzeit nur damit erklären, dass die Notenbänker der Welt in einer gemeinsamen Aktion die Referenzzinssätze auf ein historisch niedriges, in keinster Weise nachhaltiges Niveau reduziert haben, was auch der US-Notenbank Fed keine grossen Spielräume für weitere Zinserhöhungen lässt. 

In die Verschuldungszahlen sind allerdings bei weitem nicht alle Schulden eingerechnet. So zeigt eine Studie des World Economic Forum’s etwa auf, dass die sechs weltgrössten Pensionssparsysteme, USA, UK, Japan, die Niederlande, Kanada und Australien, bis zum Jahr 2050 einen Fehlbetrag von geschätzt 224 Billionen USD aufweisen werden. Dass unter diesen Umständen die Währungen keine Stabilität bieten können, ist offensichtlich. Entschuldung, ein vernünftiger Konsumverzicht sowie die Anlage in Silber und Gold erscheinen hier dringlicher denn je zuvor.

Mit einem aktuellen Silberpreis, gemessen an Roh-Silber zu Spot- bzw. aktuellem Marktpreis von rund USD 16.5 je Unze (31.1 g) dürfte der Silberpreis einen guten Boden gefunden haben. Dieser liegt mittel- bis langfristig in den Abbaukosten begründet. Wenn man sich die Quar-talsbilanzen von grösseren Silberproduzenten ansieht, stellt man fest, dass diese Firmen bei einem Silber-Spotpreis von rund USD 17 ein fast ausgeglichenes Ergebnis erzielen (vgl. etwa First Majestic Silver oder Endeavour Silver Corp.). Unter diesem Preis fallen Verluste an, die Produktion würde reduziert werden. Damit scheint ein Engagement in Silber zum aktuellen Zeitpunkt eine Anlage zu sein, die zwar hohe Schwankungen (+/- 30%) aufweisen kann, je-doch generell ein ausgezeichnetes Chance-/Risikoverhältnis zu besitzen scheint.

‚Got Gold‘ (engl.) bzw. ‚haben Sie Gold‘ und vor allem Silber? Gerne informieren wir Sie über unsere Produkte: 1-Unzen Silbermedaillen und –Barren: den ‚Silber-Haggai‘, sowie den ‚Gu-ten Hirten‘. Den 1-Unzen Goldbarren ‚Gold-Haggai‘; sowie das S-Deposito zum Erwerb und der Lagerung von hochreinem Silbergranulat im Schweizer Zollfreilager, wenn es um grössere und sicher zu verwahrende Vermögensteile geht. Gerne geben wir Ihnen dazu über unsere erfahrenen Berater Auskunft.

Newsletter 3. Quartal 2017

Preisentwicklung Silber
Seit Jahresbeginn 2017 notiert die Unze Silber (31,1 g bei Reinheit von 999,9), gemessen in USD, knapp 10% im Plus. Im Vergleich dazu stieg der Preis für eine Unze Gold seit Jahresbeginn um gut 13% an. Wie wir in unserem letzten Newsletter beschrieben haben, wird aktuell noch der Preis für die Edelmetalle über die extrem hohen Umsätze mit Papiersilber und –gold definiert. 

Der US-amerikanische Silberexperte Ted Buttler, unbestritten einer der erfahrenste Silberexperte der Welt, geht davon aus, dass etwa allein die US-amerikanische Grossbank JP Morgen in den vergangenen Jahren einen immensen Silberberg im Umfang von rund 600 bis 650 Mio. Unzen angehäuft hat. Gleichzeit ist JP Morgan einer der grössten Manipulatoren weltweit im Markt für Edelmetalle, was Ted Buttler Woche für Woche aufzeigt, jedoch (noch) niemanden bei den Finanzaufsichtsbehörden zu stören scheint. Aber auch hier wird die Wahrheit früher oder später ans Licht kommen.

In Zeiten, in denen Aktien noch immer nahe ihren letzten Höchstständen notieren, kommt bei vielen Menschen immer wieder die Frage auf, warum sollte man in Silber investieren, das von seiner Kursentwicklung in den letzten Jahren gegenüber anderen Anlageformen doch eher zurück geblieben ist. 

Welche Gesichtspunkte sprechen nun für Silber, einer Anlageform, die wie Gold fast bis auf die Ursprünge der Menschheit zurückgeht? Seit Menschengedenken ist Silber, neben Gold, das ‚echte Geld‘ für den Kauf alltäglicher Din-ge bis hin zu Grundstücken gewesen. Reines Silber wurde abgewogen, um Güter oder Dienst-leistungen zu bezahlen. Zudem wurde der Wohlstand einer Familie auch in Silber gemessen. Von Abraham hiess es, er war reich an Vieh, Silber und Gold. So bezahlte Abraham auch für die Grabstätte für seine verstorbene Frau Sarah 400 Schekel Silber, was einem heutigen Ge-genwert von etwa 200 Unzen Silber oder knapp CHF 4‘000 entsprechen würde. Um das Jahr 3‘000 v.Chr. war Silber in Mesopotamien begehrter als Gold. Später, im 16. Jahrhundert v.Chr., waren dann die ersten geprägten Silbermünzen im Umlauf. Mexiko und China führten später silberunterlegte Währungssysteme ein, selbst in den USA bestand bis zum Jahr 1834 quasi ein faktischer Silberstandard, der dann durch den Goldstandard abgelöst wurde. Auch wenn viele Menschen heute denken, das alles sei ‚Schnee von gestern‘, so wie es auch die Massenmedien fröhlich propagieren, täuscht man sich gewaltig. Zahlreiche Notenbanken kau-fen aktuell sukzessive Gold zu – und Silber als ‚Gold des kleinen Mannes‘ – läuft in dieser Be-deutung Hand in Hand mit. Die Notenbanken von Russland, China und der Türkei etwa kau-fen mehr oder minder offen Gold zu, während sich die meisten der westlichen Notenbanken mit dem Ausgeben von immer grösseren Mengen Papier- und Giralgeld begnügen und somit dem aktuellen Währungssystem langsam aber sicher den Todesstoss versetzen.

Silber und Gold sind knappe Güter – und erfüllen damit eines der Hauptkriterien für echtes Geld, nämlich ein sicheres Wertaufbewahrungsinstrument, bei gleichzeitiger in-ternationaler Akzeptanz. So sehr sich die alten Alchemisten auch bemühten, den Stein der Weisen zu finden bzw. Silber und Gold künstlich herzustellen, gelingt dies nur durch eine mühevolle, riskante und sehr kostspielige Förderung von silber- und goldhaltigen Gesteinsschichten. Da die Förderung bzw. Produktion von Silber und Gold durch erheb-lichen Einsatz von Materialien, Maschinen, Energie und menschlicher Arbeitskraft kennzeichnet ist, sind diese Edelmetalle erstklassige Inflationsindikatoren, deren För-derkosten steigen, wenn die Einsatzfaktoren für die Förderung kostenmässig ansteigen. 

Die Summe der Kosten für diese Einsatzfaktoren kann an den durchschnittlichen Produktionskosten pro Unze Silber abgelesen werden. Viele Silberproduzenten kommen gemessen an den sog. All-In-Sustaining-Costs, also den gesamten Abbaukosten, auf aktuell rund 17 USD je Unze Silber – wohlgemerkt für unverarbeitetes Roh-Silber, das in einer Schmelzanlage erst noch auf die Reinheit von 999.9 gebracht werden muss, bevor man an das Prägen von Münzen etc. überhaupt denken kann.

Wie gerade dargelegt, ist Silber, wie auch Gold, auch deswegen ein knappes Gut, da es mit viel Aufwand, Risiken, Kosten, Zeit etc. gefördert werden muss. Von durchschnittlich ganzen 1 000 neuen Rohstoffentdeckungen seitens von Prospektoren oder Geologen ist statistisch gesehen nur eine davon „gut genug“, um als förder fähige Lagerstätte entwickelt zu werden. Während man vor einem Jahrzehnt noch davon ausging, dass diese dann innert sieben bis zwölf Jahren zu einer Mine entwickelt werden konnte, sind es heute bis zu 20 Jahre, die zwischen der Entdeckung der Lagerstätte bis zu deren Inbetriebnahme vergehen. Und oft genug befinden sich diese Erzvorkommen dann in Regionen mit politischen Risiken, die meist nur schwer zu kalkulieren sind.

Interessanterweise behalten Silber und Gold ihre Kaufkraft über die Jahrtausende, während die der Währungen eine beständige Schwindsucht erleiden. So verlor etwa der US-Dollar seit der Gründung der privaten US-amerikanischen Notenbank Fed 1913 rund 95% an Wert. Wäh-rend der US-Dollar bis 1971 mit Gold hinterlegt war, war der Wertverlust eher marginal. Die-ser beschleunigte sich jedoch mit der in 1971 stattgefundenen Entkoppelung von Gold (echtem Geld) und Papierwährung (falsches Geld=Falschgeld?). Seitdem betrug der Kaufkraftverlust des US-Dollars ganze ca. 80%! Dies klingt bereits sehr stark nach einer zu erwartenden Wäh-rungskrise. 

Und diese Entwicklung hält gerade weiterhin an, und dies solange bis der Wert gänzlich gegen Null gelaufen ist. Dagegen behalten Silber und Gold eine konstante Kaufkraft. Studien zeigen, dass etwa im Römischen Reich 1 elegante Tunika rund 1 Unze Gold kostete. Auch heute erhält man für den Gegenwert von 1 Unze Gold einen vornehmen Massanzug. Gleiches gilt etwa für ein KFZ: 1908 konnte man für den Gegenwert von 41 Unzen Gold einen Ford T erwerben; heute bekommt man für 41 Unzen Gold einen BMW 3 GT. Diese Liste könnte beliebig weiter-geführt werden. 

Was für Gold gilt, gilt selbstverständlich auch für Silber, besonders über die Jahrhunderte hinweg. Beide Edelmetalle bewegen sich von der Tendenz her immer Hand in Hand. In der Erdkruste kommt Silber mit 60 bis 80 mg pro Tonne etwa 15-mal so häufig vor wie Gold mit etwa 4 bis 5 mg/t. In diesem Verhältnis bewegte sich auch lange Zeit der Wert zwischen Silber und Gold. Heute allerdings, in einer Zeit, in der die Politik versucht, auch die Finanzmärkte zu kontrollieren – ein Ansinnen, das zum Scheitern verurteilt ist und das scheitern wird – wurde die sog. Gold-Silber-Ratio sprich das Wertverhältnis von Gold zu Silber auf rund 80 erhöht. Erreicht wurde dies durch extrem hohe Umsätze in Papier-Gold und –Silber über die Termin-börsen. Dabei ist zu beachten, dass Silber eine deutlich höhere Anwendung in der industriel-len Fertigung (rund 55%) aufweist und somit „verbraucht“ wird. In Zahlen ausgedrückt be-deutet dies, dass die weltweite, geförderte Silbermenge einen Gegenwert von lediglich rund 17 Mrd. USD hat, während die vergleichbare Menge an Gold, da es kaum verbraucht wird, bei rund 7.6 Billionen USD liegt. Wertmässig beträgt bei dieser Betrachtungsweise die Gold-Silber-Ratio sogar 447! und sollte doch eher dem historischen und geologischen Mittel von 15 entsprechen. Interessant gerade jetzt: in den vergangenen 20 Jahren gab es eine solch hohe Gold-Silber-Ratio von rund 80 nur wenige Male: 2003, 2009, 2016 und nun wieder in 2018. Von 2003 bis 2006 ging dieser Quotient auf ca. 45 zurück, von 2009 reduzierte er sich auf fast 30, in 2011. Allein daran kann man ablesen, sollte Gold auch nur konstant notieren in den kommenden Jahren, dürfte der Silberpreis im Verhältnis dazu sich in etwa verdoppeln. Und was passieren würde, wenn der Goldpreis seinen Aufwärtstrend fortsetzen würde, kann man sich leicht an fünf Fingern ausrechnen. Hieran lässt sich ablesen, dass die Zukunft des Silbers wahrhaftig „golden“ ist! Es ist gut, Gold zu besitzen, aus unserer Sicht jedoch noch deutlich besser, in Sil-ber zu investieren. 

Auch wenn wir die nächste Währungskrise aufgrund der sich weiter anhäufenden, immensen weltweiten Schuldenberge am Horizont zu sehen vermeinen, erscheint uns der Besitz von Silber, und ganz besonders in Form von Silbergranulat, wie es bei unserem Produkt S-Deposito im Schweizer Zollfreilager erworben werden kann, aussichtsreich. Selbst im Extrem-fall von Zeiten eines Goldverbotes, wie es gerade bei verschärften Währungskrisen immer wieder gesehen wurde, sollte diese Form des reinen Silbers, das doch überwiegend in die industrielle Anwendung geht, kaum verboten werden können. Auch die dominierende asiati-sche Grossmacht China wirbt öffentlich für die Investition seiner Bürger in Silber und Gold, und würde damit einen starken Gegenpool zu einem westlichen Verbot darstellen. 

Möglicherweise zeigt das starke Interesse der Menschen an Bitcoins und Co. bereits die frühe Existenz einer bevorstehenden Währungskrise an. Während man den bestehenden Währun-gen immer weniger (ver-)traut, gerät diese elektronische Form des „Geldes“ stark ins Blick-feld von Anlegern wie auch Spekulanten. Warum? Einer der Gründe dürfte sicherlich der sein, dass angesichts des weltweit zu beobachtenden, weiteren Ausuferns der Schuldenberge das Vertrauen der Bürger in das Währungssystem mehr und mehr weg-erodiert. Aus unserer Sicht ist es nur eine Frage der Zeit, bis Silber und Gold wieder den Stellenwert in den Augen der Menschen als wahres Geld erhalten, das sie quasi von Anbeginn der Menschheit hatten: Es wird seit jeher wegen der erhabenen Schönheit, wegen des Glanzes und der Farbe, und aufgrund des kostspieligen und schwierigen Abbaus als Geld geschätzt und steht für Wohlstand und Macht. Wohlstand wurde in Silber und Gold gemessen, daher kann man bei Silber und Gold davon sprechen, alle Definitionen von Geld zu erfüllen: Wertspeicher bzw. Wertaufbewahrungsmedium zu sein, ebenso wie Standardtauschmittel, Wertmass-stab bzw. letztendlich Recheneinheit.

Die Verschuldung weltweit hat mit aktuell 217 Billionen US-Dollar, gerechnet über weltweit alle Regierungs-, Unternehmens- und Privatschulden, eine Stand erreicht, der rund 327% der weltweiten Wirtschaftsleistung entspricht. Dabei wachsen die Schulden weiterhin rasant; ist das nachhaltig? Ein Unternehmen, das mit dem rund 3,3-fachen Umsatz verschuldet wäre, wäre sicherlich ein Fall für den Konkursrichter. Dass die Weltwirtschaft noch nicht in sich zusammen gefallen ist, lässt sich derzeit nur damit erklären, dass die Notenbänker der Welt in einer gemeinsamen Aktion die Referenzzinssätze auf ein historisch niedriges, in keinster Weise nachhaltiges Niveau reduziert haben, was auch der US-Notenbank Fed keine grossen Spielräume für weitere Zinserhöhungen lässt. 

In die Verschuldungszahlen sind allerdings bei weitem nicht alle Schulden eingerechnet. So zeigt eine Studie des World Economic Forum’s etwa auf, dass die sechs weltgrössten Pensionssparsysteme, USA, UK, Japan, die Niederlande, Kanada und Australien, bis zum Jahr 2050 einen Fehlbetrag von geschätzt 224 Billionen USD aufweisen werden. Dass unter diesen Umständen die Währungen keine Stabilität bieten können, ist offensichtlich. Entschuldung, ein vernünftiger Konsumverzicht sowie die Anlage in Silber und Gold erscheinen hier dringlicher denn je zuvor.

Mit einem aktuellen Silberpreis, gemessen an Roh-Silber zu Spot- bzw. aktuellem Marktpreis von rund USD 16.5 je Unze (31.1 g) dürfte der Silberpreis einen guten Boden gefunden haben. Dieser liegt mittel- bis langfristig in den Abbaukosten begründet. Wenn man sich die Quar-talsbilanzen von grösseren Silberproduzenten ansieht, stellt man fest, dass diese Firmen bei einem Silber-Spotpreis von rund USD 17 ein fast ausgeglichenes Ergebnis erzielen (vgl. etwa First Majestic Silver oder Endeavour Silver Corp.). Unter diesem Preis fallen Verluste an, die Produktion würde reduziert werden. Damit scheint ein Engagement in Silber zum aktuellen Zeitpunkt eine Anlage zu sein, die zwar hohe Schwankungen (+/- 30%) aufweisen kann, je-doch generell ein ausgezeichnetes Chance-/Risikoverhältnis zu besitzen scheint.
 

‚Got Gold‘ (engl.) bzw. ‚haben Sie Gold‘ und vor allem Silber? Gerne informieren wir Sie über unsere Produkte: 1-Unzen Silbermedaillen und –Barren: den ‚Silber-Haggai‘, sowie den ‚Gu-ten Hirten‘. Den 1-Unzen Goldbarren ‚Gold-Haggai‘; sowie das S-Deposito zum Erwerb und der Lagerung von hochreinem Silbergranulat im Schweizer Zollfreilager, wenn es um grössere und sicher zu verwahrende Vermögensteile geht. Gerne geben wir Ihnen dazu über unsere erfahrenen Berater Auskunft.

Newsletter 2. Quartal 2017

Preisentwicklung Silber
Seit Jahresbeginn 2017 notiert die Unze Silber (31,1 g bei Reinheit von 999,9), gemessen in USD, 2,3% im Plus. Im Vergleich dazu stieg der Preis für eine Unze Gold seit Jahresbeginn um gut 8,9% an. Inwieweit der Kurs für Edelmetalle tatsächlich dem reellem Angebot und Nachfrage entspricht ist allerdings mehr als fraglich. Wir gehen später noch näher auf diese Thematik ein. Ein interessanter Aspekt in diesem Zusammenhang ist dabei, dass erfahrene Marktteilnehmer davon ausgehen, dass etwa allein die US-amerikanische Grossbank JP Morgen in den vergangenen Jahren einen immensen Silberberg im Umfang von rund 500 Mio. Unzen plus angehäuft haben soll. Mit welchem Ziel? Wie es einer Bank zu eigen ist, ist davon auszugehen, dass hier mit einen massiven Anstieg bei Silber gerechnet wird.
Während die Notenbanken aus globaler Sicht immer mehr Geld drucken und in den Umlauf bringen, um die Wirtschaftstätigkeit zu unterstützen – wobei eine Einheit Verschuldung eine immer geringere Einheit Wirtschaftswachstum produziert – zeigt sich die negative Kehrseite rücksichtsloser Geldschaffung aus dem Nichts: Die Inflationsraten steigen wieder an, wie in der Grafik im Fall der USA mit +2,5% zu sehen ist. Dasselbe ist jedoch auch in der EU oder etwa in Grossbritannien zu sehen, hier sind die Inflationszahlen zuletzt um 2% in Deutschland und 2,5% in Grossbritannien angestiegen. Silber und auch Gold sind ausgezeichnete Barometer für Inflation, sie steigen, wenn die Inflation ansteigt, aber auch, wenn das Finanzsystem Risse aufweist (und werden auch gerade deswegen künstlich niedrig gehalten).
Wie dem auch immer sei, es ist nicht verwunderlich, dass auch Grossbanken ausserhalb der Berichterstattung der internationalen Finanzpresse auf Silber setzen. Seit mehr als geschätzte 4‘000 Jahre ist Silber im Gebrauch als Standarttauschmittel bzw. Zahlungsmittel. Erstmals wurde Silber in der Bibel im 1. Buch Mose erwähnt, als uns berichtet wird, dass Abram reich an Vieh, Silber und Gold war (1. Mose 13;2). Kurz darauf erfahren wir, dass Abraham ein Stück Land für 400 Lot Silber erwarb (1. Mose 23;15). Während seit Menschengedenken das auf Silber als normalem Zahlungsmittel beruhendem Wirtschaftssystem sehr gut zu funktionieren schien, wurde in China im 10. Jahrhundert n.Chr. das erste staatliche Papiergeld, also ungedecktes Kreditgeld (= fiat money; manche bezeichnen es als legales Falschgeld) als Notgeld aufgrund von Kriegen und Rohstoffknappheit eingeführt. Diese Erfahrungen mit Geld und Zahlungswesen gelangten über die Jahrhunderte hinweg nach Europa. Hier waren es jedoch zuerst gewiefte oder dubiose Privatpersonen, nicht Königshäuser oder Regierungen, die sich dieser neuen Form des ‚Geldes‘ annahmen. Die erste Notenbank der Welt wurde 1656 in Schweden von Johan Palmstruch gegründet und erhielt in 1661 vom schwedischen König das Recht, eigene Banknoten herauszugeben und wurden vom schwedischen Staat als legales Zahlungsmittel anerkannt. Offiziell durch Gold gedeckt, kam bald heraus, dass dies gar nicht stimmte und die Bank pleite ging. 1694 wurde die Bank of England gegründet. 1819 wurde dort der Goldstandard geboren. Gold wurde immer durch ein festgelegtes Tauschverhältnis in Silber definiert. Dies wurde hier nun aufgehoben, 1 Pfund Sterling (Goldmünze) wurde nur mehr als 20 unterwertige Shilling (Scheidegeld) festgelegt. Der Begriff ‚Sterling‘ war Ausdruck einer bestimmten Reinheit bei Silber, heute 925/1000tel, und wurde seit 800 Jahren in Europa verwendet. Während das Vertrauen der Menschen in Silber letztendlich damit auf ungedecktes Papiergeld übertragen wurde, wurde die Entmonetarisierung des Silbers vollzogen und in der Folge dann ungedecktes Kreditgeld als Wertmassstab für reale Güter weltweit etabliert.
So wurde im 17. Jahrhundert der Grundstein für das heutige Finanzsystem und Bankwesen gelegt. Höchst interessant dabei ist, dass diese Entwicklung Hand in Hand mit dem Beginn der sog. Aufklärung, dem neuzeitlichen Rationalismus, einer vom Schöpfungsglauben losgelösten Naturwissenschaft sowie einer allgemeinen Bibelkritik ging. Losgelöst von Gott und Seiner Weisheit begann die Menschheit, sich einem Geldsystem zu unterwerfen, das letztendlich durch nichts als den ‚vertauensvollen‘ Worten von Politikern und Notenbankern (ein Widerspruch in sich?) hinterlegt ist. Heute ist es so, dass jeder Ausgabe neuen Geldes gleichzeitig im selben Umfang neue Schulden gemacht werden. Diese müssen irgendwann beglichen werden. Die Verschuldungsquote wie auch die Geschwindigkeit, in der neue Schulden aufgehäuft werden, hat weltweit ein nie zuvor gesehenes Ausmass angenommen. Zudem kommt, dass über die sog. Giralgeldschöpfung derzeit in Mitteleuropa mit jedem Euro, den ein Sparer zu seiner Bank zur Aufbewahrung und Verzinsung (heute kaum oder nicht mehr vorhanden) bringt, die Bank 13 Euro neue Kredite vergibt. Hier wurde ein Finanz-Kartenhaus aufgebaut, unter dem Segen und Schutz der Notenbanken und Regierungen, die so gut es geht Einfluss auf die Preise von Silber und Gold nehmen, um ihr Missmanagement der Wirtschaft und vor allem der Staatsfinanzen, die, wenn es private Unternehmungen wären, längst in den Zwangsvollzug gegeben worden wären, zu übertünchen.
Schauen wir uns dies kurz am Beispiel von Gold an: jährlich werden rund 3‘000 t Gold im Gegenwert von ca. 120 Mrd. USD gefördert. Allerdings findet die Preisfindung nicht anhand von Angebot und Nachfrage nach physisch vorhandenem Gold statt, sondern auf Basis des sog. Papier-Goldes, dessen Nachfragestruktur wenig mit der des physischen, echten Goldes gemeinsam hat. Pro Jahr beträgt der Umsatz an den für Papier-Gold massgeblichen Börsen (Comex, NY; LBMA, London; div. Futures Exchanges) sage und schreibe 74 Billionen USD, also gut 600-mal so viel wie die jährliche Goldproduktion ausmacht! Mit einem Hebel von grösser 600 zu 1 ist es leicht, den physischen, sprich echten Goldpreis zu unterdrücken. Auf ähnliche Art und Weise findet die Manipulation beim Silberpreis statt, und die zuständigen staatlichen Aufsichtsbehörden schauen dabei (noch) einfach zu.
Ein steigender Goldpreis würde das Ausmass des Missmanagements gerade der westlichen Staaten allen deutlich machen. Allein die sechs weltgrössten Notenbanken haben seit 2006 bis heute rund 13 Billionen USD an neuem Geld gedruckt, in der selben Zeit stieg die Verschuldung der Welt um 70% auf insgesamt 100 Billionen USD. Im Vergleich zu dieser Zahl: alles bislang geförderte Gold beträgt ca. 170‘000 t mit einem Gegenwert von rund 7 Bio. USD; die Welt-Wirtschaftsleistung beträgt aktuell ca. 70 Bio. USD. Pro Monat generieren die Zentralbanken global rund 300 Mrd. USD an neuer Liquidität und nutzen diese, um die Preise diverser Anlageklassen – außer Silber und Gold – in die Höhe zu treiben bzw. zu stabilisieren; wo stünden die Finanzmärkte ohne diese nun anscheinend dringend notwendige Liquiditätsspritze? Es ist zu vermuten, dass ohne diese Gelder das Finanzsystem bereits jetzt am Ende wäre, und auch samt dieser neuen Liquidität, aus dem Nichts geschaffen, werden die Weltwährungen über kurz oder lang gemessen an ihrer Kaufkraft bei Null enden.
Wann dürften Silber und Gold letztendlich ihren wahren Glanz scheinen lassen? Spätestens dann, wenn die Eigentümer von oben angesprochenem ‚Papier-Gold‘ die physische Auslieferung verlangen. Dann wird offensichtlich, dass ihnen Silber und Gold verkauft wurde, das es gar nicht gibt und niemals geben wird, und der Preis für echtes Silber und Gold dürfte dann ungeahnte Höhen erreichen. Spätestens dann wird auch für alle sichtbar werden, dass Silber und Gold die einzig wahre Form von Geld darstellt, denn die durch das ungezähmte Ausgeben von legalem Falschgeld sich auftürmenden Verschuldungsberge werden irgendwann jedes Pflänzchen an Hoffnung für die Realwirtschaft erdrücken.

Die Produkte unserer Firma sind darauf ausgerichtet, echten Wohlstand auf solider und nachhaltiger Basis – Silber und Gold - zu generieren.

Herzliche Grüsse und Shalom
Ihr Team von BB WERTMETALL AG

Newsletter 4. Quartal 2016

Entwicklung Silber- und Goldpreis seit Anfang 2016
Zum Halbjahr 2016 hat der Preis von Silber und Gold eine für viele, besonders auch die sog. Finanzexperten, überraschende, beachtliche Entwicklung an den Tag gelegt. Während der Goldpreis gerechnet in USD im 1. Halbjahr 2016 um stolze 24.5% angestiegen ist, erhöhte sich der Preis für Silber in USD für denselben Zeitraum sogar um 35.7%. Seitdem hat sicher diese Aufwärtsbewegung abgekühlt, man spricht hier von einer Korrektur im Aufwärtstrend. Es hat sich jedenfalls gelohnt, auch ein mittelfristiges Kurstal zu durchstehen. Durch Zukäufe könnten bestehende Positionen nun verbilligt werden bzw. neue Positionen aufgebaut werden.

In den Wirtschaftsmedien wird häufig der Zusammen zwischen dem Brexit, also dem souveränen Votum der Bürger Grossbritanniens für den Ausstieg aus der Europäischen Union, und dem Anstieg von Silber und Gold hingewiesen. Fakt ist jedoch, dass Silber und Gold bereits vor dem Brexit ihre Kurserholung begonnen haben, und durch das Ereignis – böse, jedoch wohl eher korrekte Zungen sprechen davon, die Ratten (England) verlassen das sinkende Schiff (EU) – lediglich der bereits bestehende Trenz verstärkt wurde.

Interessant ist hier, dass Italien bald ein Referendum abhalten wird, mit dem Ziel, die italienische Regierung zu stabilisieren. Nur: die alternative Partei '5-Star Movement' käme aktuell auf die meisten Stimmen.

Und genau diese Partei möchte gemäss des Vorbildes Grossbritanniens die Bürger Italiens über einen Austritt aus der EU abstimmen lassen.

BB WERTMETALL AG propagiert ein biblisches Finanzsystem. Eines das nicht auf Schulden, Zins und Zinseszins basiert, sondern auf der Basis von Wohlstand, der auf realen Werten beruht. Reale Werte sind im Finanzbereich nun einmal bereits seit rund 6.000 Jahren Gold und Silber. Diese haben über die Zeit ihren Wert immer gehalten, und haben bislang viele Papiergeldsysteme kommen und gehen bzw. zerfallen gesehen.

Aus der Historie heraus weiss man, dass die Kapitalmärkte Entwicklungen in der realen Wirtschaft mit einem Vorlauf von 3 bis 6 Monaten voraussagen können. Was würde das nun über den Zustand der Finanzwelt gerade im Euroraum bedeuten?
Der Eurostoxx Bankenindex, der in 2007 noch einen Höchstwert von knapp 500 markierte, fiel zwischenzeitlich auf einen Indexstand von unter 80, was einen Verlust von knapp 85% bedeutete. Damit liegt dieser Barometer der Bank-Hygiene bzw. der Bankengesundheit nun auf einem Niveau nahe seiner Tiefststände aus den Jahren 2009 nach dem Debakel um den Konkurs der US-Bank Leman Brothers.

Besonders prekär sind dabei folgende zwei Situationen:
Einerseits geht man bei italienischen Banken von notleidenden Krediten in Höhe von 360 Mrd. EUR aus, die höchstwahrscheinlich uneinbringbar sind und damit ohne baldige erhebliche Massnahmen der EZB und/oder der italienischen Regierung, der gemäss aktueller EU-Richtlinien die Hände gebunden sind, sehr wahrscheinlich eins zu eins das Eigenkapital der Banken ausradieren werden. Am 30. Juni 2016 stimmte die Europäische Kommission einer 150 Mrd. EUR Liquiditätsgarantie für italienische Banken zu, um für den Moment schlimmeres zu vermeiden. Unangenehm auch, dass solche notleidende Kredite als Anlagevehikel den italienischen Sparern verkauft wurden, die erhebliche Verluste in Kauf nehmen werden müssen.

Andererseits macht auch die Kursentwicklung der international sytemrelevanten Grossbank, Deutsche Bank, erhebliches Kopfzerbrechen. Die Aktie der Deutschen Bank notiert nahe ihres Allzeit-Tiefs. Vor allem Schuld an dieser Entwicklung ist die Bank selbst. Über die vergangenen Jahre wurde in verantwortungslosem Geschäftsgebaren ein Finanzderivate-Portfolio in Höhe von rund 56 Billionen USD aufgebaut, das grösstenteils an die Entwicklung der weltweiten Anleihemärkte gekoppelt ist. Es erscheint nur eine Frage der Zeit, bis dieses Kartenhaus in sich zusammenfällt.

Welches Ereignis auch immer eintreten wird, jedes davon wird dem bereits jetzt extrem maroden und auf Schulden und falschen Versprechen aufgebauten internationalen Finanzsystem gelinde gesagt erhebliche Schwierigkeiten bereiten.

Selbst Japan, das als eine internationale Wirtschaftsweltmacht gilt, erscheint den eigenen Bürgern immer weniger solide. Sie kaufen Gold und lassen dies gesichert in der Schweiz lagern.

Mit dem S-Deposito können auch unsere Kunden Silber in der Schweiz kaufen, im Tresor im Zollfreilager gelagert und zu 100% versichert.

Die Bibel gibt uns Anhaltspunkte dafür, wie in der Endzeit durch eine inflationäre Entwicklung anhand einer Vorratsmenge an Silber sehr gut Vorsorge getroffen werden kann. BB WERTMETALL AG - durch dessen Präsidenten Ulrich Tobias Böttger - hat auf Basis biblischer Parameter errechnet, dass eine 4-köpfige Familie mit einem Bestand an 740 Unzen Silber, auf die direkt zugegriffen werden können sollte, die Versorgung einer Familie mit Grundnahrungsmitteln in der Endzeit gesichert werden kann.

Die zentrale Bibelstelle für die Haggai- oder Guter Hirte-Kaufempfehlung ist diese: Offenbarung Kapitel 6, Verse 5+6 (gemäss Elberfelder Übersetzung):

„Und als es das dritte Siegel öffnete, hörte ich das dritte lebendige Wesen sagen: Komm! Und ich sah: Und siehe, ein schwarzes Pferd, und der darauf saß, hatte eine Waage in seiner Hand. Und ich hörte etwas wie eine Stimme inmitten der vier lebendigen Wesen, die sagte: Ein Maß Weizen für einen Denar und drei Maß Gerste für einen Denar! Und dem Öl und dem Wein füge keinen Schaden zu!“

Dazu ist folgendes zu erwähnen: 1 Mass oder ‚Choinix‘ stellt hier den Bedarf eines Tages dar, siehe Tabelle "Maße" der Elberfelder Übersetzung und entspricht einem Hohlmass von etwa 1,1Liter, und dürfte somit etwa 1kg Weizen entsprechen. Dies ist nicht der Tagesbedarf für 1 Person, eher für eine 4-köpfige Familie.

1 Denar wog zwischen 3,4 und 3,9g Silber. Wir nehmen hier nun 3,888g an, das ist eine 1/8tel Unze. 7 Jahre (das entsprich der Dauer der Trübsalszeit = maximale Länge des Versorgungs-engpasses) x 365 Tage x 3,888g = 9,934 Kg = 319,38 Unzen Silber. Da wir jedoch mehr als allein Weizen zum Essen benötigen, haben wir diesen Bedarf verdoppelt, auf somit rund 640 Unzen Silber. Die weiteren 100 Unzen Silber stellen somit eine Reserve für Unvorhergesehenes dar.

Seit Kurzem bietet BB WERTMETALL AG nun auch Silber- und Goldunzen mittels eines Investitionsplanes dar. Ein Minimum von 301 Silber- und 5 Goldunzen kann nun mittels einer Einmalzahlung sowie monatlicher Zuzahlungen von mindestens 100 Fr. sukzessive erworben werden. Bitte wenden Sie sich bei Interesse an diesen Produkten SilberGut bzw. GoldWert konstant direkt an Ihren Vermittler.

Ab Anfang November dieses Jahres kommt nun eine neue Software zum Zuge, die die BB WERTMETALL AG hat entwickeln lassen, um die wachsende Nachfrage nach S-Depositos besser handhaben zu können.

Unsere Kunden können somit ab jetzt selbst und/oder über ihre jeweiligen Berater jederzeit Einsicht in das S-Deposito nehmen und Aufträge dann selber auslösen können. Die jeweiligen Abrechnungen werden dann von der Software erstellt und versendet. Bei Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung!

Die Produkte unserer Firma sind darauf ausgerichtet, echten Wohlstand auf solider und nachhaltiger Basis – Silber und Gold - zu generieren.

Herzliche Grüsse und Shalom
Ihr Team von BB WERTMETALL AG