1. Newsletter 2020

Liebe Kunden

Wir möchten Sie mit diesem 1. Newsletter für das Jahr 2020 wieder über die aktuelle Situation am Silber- und Goldmarkt informieren, ebenso wie über aktuelle Entwicklungen an den Finanzmärkten.

Preisentwicklung Silber und Edelmetalle bislang in 2020

Seit Jahresbeginn 2020 notiert die Unze Silber (31,1 g bei Reinheit von 999,9), gemessen in USD, rund 1.1 % im Plus. Der Preis für eine Unze Gold stieg seit Jahresbeginn um ca. 4,7 % . Im Vergleich dazu notiert Platin etwa 1.6% niedriger, und Palladium mit deutlichen ca. 16,5 % im Plus.

Im Verhältnis werden aktuell jährlich je 1 Unze Gold nur 8 Unzen Silber gefördert – bezüglich des Preises jedoch liegt das Verhältnis Goldpreis zu Silberpreis bei über 85! Und dies bei steigendem industriellem Einsatz von Silber – 55% der weltweiten Silberproduktion werden von der Industrie ‚verbraucht‘, und grösstenteils auch tatsächlich verbraucht, denn nur ein geringer Teil von ‚verbrauchtem‘ Silber wird tatsächlich auch durch Recycling wiedergewonnen; lediglich ca. 20% der jährlichen Silbernachfrage wird in Form von Münzen und Barren verarbeitet, weitere 20% finden in der Schmuckindustrie ihren Absatz, und 5% finden Verwendung als Silberbesteck etc.

In 2019 wurden ca. 800 Mio. Unzen Silber durch den Minensektor gefördert; nachgefragt wurden jedoch rund 1 Mrd. Unzen Silber. Das Minus von 200 Mio. Unzen wurden einerseits durch recyceltes Silber in Höhe von ca. 100 Mio. Unzen gedeckt, und andererseits durch vorhandene Silbervorräte, die dadurch aber noch weiter reduziert wurden.

In den vergangenen 10 Jahren wurden somit ca. 500 Mio. Unzen Silber mehr verbraucht, als gefördert wurden – zulasten der vorhandenen Silbervorräte, und bei seit 2016 sinkender weltweiter Silberproduktion p.a. (Höhepunkt der Silberproduktion von ca. 895 Mio. Unzen in 2015), wie auch einem 25-Jahrestief bei der Menge an recyceltem Silber (ca. 100 Mio. Unzen)!

Im Zuge des politisch erzwungenen Umstiegs im Antrieb von Autos von fossilen Brennstoffen auf Elektrofahrzeuge etwa, nur um ein Beispiel zu nennen, wird pro Fahrzeug drei Mal so viel Silber verwendet als für herkömmliche Kraftfahrzeuge. Der Fahrzeugmarkt alleine wird in den kommenden Jahren eine wachsende Nachfragekomponente für physisches Silber darstellen. Keith Neumeyer, Gründer und CEO von First Majestic, einem der bedeutensden Silberproduzenten mit Produktionsstandort Mexico und einer Unternehmensbewertung von aktuell rund 2.2 Mrd. USD, erwartet Kurse für Silber im 3-stelligen Bereich mit der einfachen Begründung, dass Silber in dem Verhältnis zu Gold bewertet werden müsste, wie sich die aktuelle Produktionsrelation darstellt, nämlich 8 zu 1 – und nicht 85 zu 1, wie aktuell Silber gehandelt wird.

Aktienkurse steigen weiter. In den USA wurden zuletzt neue Höchststände erreicht. Mit einem Stand von knapp 29 400 Punkten notierte der Dow Jones Index auf einem neuen Allzeithoch. Der S&P 500 sowie der technologielastige NASDAQ Comp. Index taten es dem Dow Jones Index gleich. Und dies bei einer sich abflauenden Konjunktur, und wohl nur noch konstanter Unternehmenserträge.
In Europa stellt sich ein ähnliches Bild dar; auch etwa der deutsche Leitindex DAX wie auch der Schweizer Swiss Market Index notieren nahe ihrer Allzeithochs. Läuft denn auch in Europa die Konjunktur so gut, dass die Gewinne der Unternehmen steigen und steigen?

Leider nein – dagegen steigen die Bewertungen auf ein mehr als ungesundes Mass an. Gemessen an der Bewertung der US-Unternehmen zum US-BIP, des inländischen Bruttoinlandprodukts, haben diese nun wieder ein Niveau erreicht wie es zuletzt im Jahr 1999/2000 gesehen wurde, dem Höchstpunkt der Internet-Euphorie/-Blase, dem ein hartes Erwachen folgte und die Aktienkurse sich nach dem Platzen der Blase im Schnitt nahezu gedrittelt haben, siehe die Grafik hier:

Quelle: https://northmantrader.com/2019/12/15/system-failure/

 

Wieder scheinen die Märkte von Euphorie immer weiter nach oben getragen zu werden; nur welche Euphorie? Kursphantasie besteht derzeit kaum eine, denn das weltweite Wachstum reduziert sich zusehends. Vielmehr haben die Notenbanken offensichtlich den Plan entworfen, mit immer neuen Geldern die Blase an den Finanzmärkten am Leben zu halten, koste es was es wolle. Denn eines ist den Notenbankern durchaus bewusst: Wenn die Luft aus der aktuellen weltweiten Aktien- wie auch Anleiheblase entwicht, droht das Finanzsystem  zu kollabieren.

Dabei kann man beobachten, dass dem Wert des Geldes immer weniger ‚Wert‘ zugemessen wird. So bezeichnete etwa Ray Dario, ein sehr renommierter US-Finanzanalyst und Milliardär-Investor, in einem Interview auf dem diesjährigen Weltwirtschaftsgipfel in Davos Geld als Müll (original: Cash is Trash), man sei gezwungen, Geld in ‚handfeste Anlagen‘ wie Gold zu investieren, denn sie, die Notenbanken, werden noch mehr Geld drucken, und Defizite der Staaten rund um die Welt werden weiter steigen. Negative Zinsen sind das Mittel der Wahl für die Zentralbänker.

In der Finanzmarkttheorie ist der ‚schwarze Schwan‘ ein Unglücksbote. Und zwar ist er derjenige, unter dessen Flügeln sich der Auslöser für das Zusammenbrechen des Finanzsystems befindet, dessen Fundament bereits erodiert ist. Keiner weiss im Vorhinein, welches Ereignis ein ins Ungleichgewicht geratenes Finanzsystem dann tatsächlich zum Stürzen bringen wird.

Wird es das Coronavirus sein, über das derzeit soviel berichtet und geredet wird? Bereits reagieren die Märkte auf die angeblich rasante Ausbreitung des Virus von China in zahlreiche Länder mit steigenden Infektionszahlen und Todesfällen mit Kursrückgängen. Wenn es nicht der Coronavirus sein wird, wird es ein anderes Ereignis sein; sicher ist nur, dass der schwarze Schwan kommen wird, in dieser oder anderen Form, jetzt oder in absehbarer Zeit.

Obige Grafik zeigt ganz deutlich – wiederum am Beispiel der USA, der führenden Wirtschaftsnation der Welt – die seit dem Wegfall der Goldbindung in 1971 immer mehr ausufernden Schere zwischen nationalen Schulden und der Wirtschaftsentwicklung. Und da neue Schulden neues Geld bedeutet, werten sich die Währungen miteinander immer mehr ab, vor allem im Verhältnis von echten, knappen Wertanlagen wie Silber und Gold. Denn die anhand der USA abgebildeten Entwicklung vollzieht sich vielfach in anderen Ländern.

 

Wie die Grafik hier unten zeigt, verloren die meisten Währungen gemessen an Gold den grössten Teil ihrer Kaufkraft früher oder später – mit der Beendigung der Goldhinterlegung des US-Dollar in 1971 kam es zu einem regelrechten Einbruch in der Kaufkraft der Weltgeld-Währungen. Ein Zustand, der nach wie vor anhält und sich in den kommenden Jahren noch verstärken dürfte.

Wie oben angesprochen, ist die Geldentwertung eng verknüpft mit der Aufnahme neuer Schulden und damit ‚frischem‘ Geld – das Weltgeld-System funktioniert so, dass hinter jeder neuen bzw. zusätzlich geschaffenen/gedruckten Geldeinheit eine weitere Einheit Schulden steht.

 

 

Seit dem 17. September pumpt auch die amerikanische Notenbank Fed wieder massiv Geld in das Finanzsystem. Zuvor wagte sie den Versuch, die im Zuge der Finanzkrise 2008 begonnenen,  erheblichen Aufblähung ihrer Bilanz durch die Ausgabe neuen Geldes und dem damit verbundenen Kauf von Anleihen jeglicher Art und Bonität zu Beginn des Jahres 2018 zu reduzieren.

 

 

Sie tat dies, indem sie Anleihen in der Grössenordnung von bis zu 50 Mrd. USD pro Monat wieder verkaufte, und somit Liquidität aus dem Markt nahm. Dies ging eine Weile gut, bis Mitte September 2019 ein abrupter Richtungswechsel stattfand, und die Fed gezwungen war, erhebliche Mengen an frischer Liquidität in den Markt zu geben, um offensichtlich erhebliche Liquiditätsengpässe zu vermeiden. In den rund 4.5 Monaten seit Mitte September hat die Fed damit rund 50% der Bilanzreduktion wieder aufgebaut, die innert 19 Monaten erzielt wurde.

Was lässt sich daraus ableiten? Die Märkte sind auf einen stetigen und möglicherweise steigenden Zufluss an neuer Liquidität angewiesen, ohne den das dysfunktionale und in höchstem Masse kranke Finanzsystem nicht mehr auskommt. Immer mehr neues Geld wird in Zukunft geschaffen werden, und die Zinsen werden nicht mehr steigen dürfen (zumindest so weit es die Notenbanken verhindern können). So lange bis das System vollends an die Wand fährt – aber: der Punkt, an dem es ein zurück gegeben hätte, liegt mittlerweile weit hinter uns. Die Notenbanken werden weltweit so viel neues, und damit immer wertloser werdendes, Geld ins Finanzsystem pumpen, bis der Wert des Geldes völlig verschwunden ist. Eines nämlich möchten die Notenbanken um jeden Preis vermeiden: Dass es zu einem Einbruch am Aktien- und Anleihemarkt kommt, denn durch die dann sinkenden Bewertungen könnten die hohen Schulden eines Grossteils der Marktteilnehmer, die ihre Investments durch die Aufnahme von Fremdkapital gehebelt haben, nicht mehr beglichen werden, notleidend werdende Kredite würden dann eine akute Gefahr für das Finanzsystem darstellen.

Daneben muss die US-Notenbank noch aus einem weiteren Grund den Geldhahn aufdrehen. Seit Ende 2018 ist zu beobachten, dass die neu ausgegebenen US-Staatsanleihen bei steigender Staatsverschuldung immer weniger von ausländischen Investoren gekauft werden, dazu ist das Zinsniveau auch in den USA mit derzeit ca. 1.6% für 10-jährige Anleihen mittlerweile zu niedrig. Die seit dem 17. September 2019 begonnenen massiven Liquiditätsinjektionen der Fed in das US-Finanzsystem zeigen zudem, dass inländische Investoren über keine freie Liquidität mehr verfügen. In der Folge muss die US-Notenbank direkt neue US-Staatsschulden aufkaufen. Das ist der Anfang vom Ende der Stärke und wohl auch der Leitwährungsfunktion des US-Dollars.

In einem freien Markt würden die Zinsen in diesem Szenario steigen, und das Finanzsystem noch schneller zu Bruch bringen. Nur ein Beispiel: Würden die Zinsen in Japan um 1% steigen, müsste der gesamte jährliche Staatshaushalt nur für die Zinsen der Staatsschulden Japans aufgewendet werden.
Europa steht den USA in nichts nach; auch die Europäische Notenbank (EZB) manipuliert mit ihren Aufkäufen von Staats- und Unternehmensanleihen den Zins und die faire Bewertung, und betrügt die Sparer mit künstlich geschaffenen negativen Zinsen um ihre Erträge. Dafür erhielt der ehemalige EZB-Präsident Mario Draghi sogar noch das Bundesverdienstkreuz verliehen! Gleichzeitig entwertet die EZB permanent den EURO, und schafft ebenfalls ein Umfeld von übertriebenen Assetbewertungen, aus dem es auch hier kein Entkommen gibt. Europa ist ebenfalls auf ständig weitere Geldzuflüsse angewiesen, um nicht in eine Rezession bzw. Depression zu verfallen.

Die Schweiz hält 35% ihrer Devisenreserven im US-Dollar, und 39% im EURO, und dies überwiegend durch entsprechende Staatsanleihen. Währungsturbulenzen würden den Wert des Schweizer Franken deutlich beeinträchtigen, und jegliche relative Aufwertung des Schweizer Franken in einer akuten Währungskrise würde die Schweizer Notenbank SNB unter allen Umständen zu verhindern suchen, um die heimische Exportwirtschaft nicht zu gefährden.

Wir sehen vor unseren Augen das geschehen, was Ludwig von Mises (1881 bis 1973), der bekannte österreichisch-amerikanische Wirtschaftswissenschaftler, schon viele Jahrzehnte zuvor vorhersagte: Wenn die Staaten ihre Defizite immer mehr durch die Ausgabe neuen Geldes finanzieren, wird das Währungssystem früher oder später zusammen brechen, und der Wert der Währung auf kurz oder lang vollständig wertlos wird.

 

 

Man muss davon ausgehen, wie oben dargelegt, dass immer mehr Geld in das Finanzsystem fliessen wird. Bislang wurde dieses Geld vor allem von den Anleihe- und Aktienmärkten absorbiert, deren Bewertungen in äusserst ungesundem Mass angestiegen sind.
Mehr und mehr dürfte hier ein Umdenken stattfinden und die echten, ‚handfesten‘ Werte wieder entdeckt werden. Während Silber und Gold den Kaufkraftverlust der Währungen auffangen werden, dürften sie zunehmend als das echte, knappe und allgemein als werthaltig angesehene Geld wieder in den Fokus der weltweiten Anleger rücken. Mit dem Kauf von Gold haben viele Notenbanken in den vergangenen Jahren bereits begonnen. Silber im positiven Windschatten von Gold sollte aufgrund der nach wie vor extrem günstigen Bewertung überproportional profitieren.

Wir sehen es als äusserst wichtig an, sich in diesem Umfeld richtig zu positionieren.

An erster Stelle sollte die Entschuldung anstehen, so gut es geht aus Schulden bzw. Fremdkapital herauszukommen.
An zweiter Stelle sollte man im eigenen Zugriffsbereich eine ausreichende Menge an Silberunzen haben, begleitet von ein paar Goldunzen.
Danach kann nicht benötigte Liquidität in Silber in einer möglichst sicheren Form sowie Art und Weise angelegt werden, die möglicherweise auch eine zukünftig denkbare Konfiszierung von Gold und vielleicht auch Silber übersteht.

‚Got Gold‘ (engl.) bzw. ‚haben Sie Gold‘ und vor allem Silber? Gerne informieren wir Sie über unsere Produkte: 1-Unzen Silbermedaillen und –Barren: den ‚Silber-Haggai‘, sowie den ‚Guten Hirten‘. Den 1-Unzen Goldbarren ‚Gold-Haggai‘; sowie das S-Deposito zum Erwerb und der Lagerung von hochreinem Silbergranulat im Schweizer Zollfreilager, wenn es um grössere und sicher zu verwahrende Vermögensteile geht. Gerne geben wir Ihnen dazu über unsere erfahrenen Berater Auskunft.

Herzliche Grüsse

Ihr Team von BB WERTMETALL AG

 

Risikohinweis und Haftung

Dieses redaktionelle Angebot dient ausschließlich zum Zweck der Information und sollte in keinem Fall allein als Entscheidungsgrundlage für jede Art von Finanztransaktionen wie den Kauf oder Verkauf von Edelmetallen herangezogen werden. Die Haftung für Vermögensschäden wird kategorisch ausgeschlossen. Alle Inhalte beruhen auf Informationen und Quellen, die Autor und Herausgeber für vertrauenswürdig und seriös erachten. Für die Richtigkeit der Inhalte kann trotzdem keine Haftung übernommen werden. Edelmetalle sind zum Teil erheblichen Schwankungen und Risiken unterworfen. Die Vermögensanteile einzelne Anlagen sollten immer nur so viel betragen, dass auch bei einem erheblichen Kursverlust das Gesamtdepot nur marginal an Wert verlieren kann.

5. Newsletter 2019

Liebe Kunden

Wir möchten Sie mit diesem 5. Newsletter für das Jahr 2019 wiederum über aktuelle Entwicklungen am Silber- und Goldmarkt wie auch an den internationalen Finanz- und Währungsmärkten informieren.

Unser Haupt-Thema heute: Steht eine akute Finanzkrise unmittelbar bevor?

Preisentwicklung Silber und Edelmetalle bislang in 2019

Seit Jahresbeginn 2019 notiert die Unze Silber (31,1 g bei Reinheit von 999,9), gemessen in USD, rund 13,2 % im Plus. Der Preis für eine Unze Gold stieg seit Jahresbeginn um ca. 16,1 %. Im Vergleich dazu notiert Platin etwa 12,5 % höher, und Palladium mit deutlichen ca. 39,5 % im Plus.

Am 17. September begann die Federal Reserve (Fed) damit, hunderte von Milliarden US-Dollar an nicht näher benannte Banken an sog. Repo Loans (Repurchase Agreement – Verkauf von Anlagen der Bank gegen ‚Sofortkredit‘ der Fed) zu vergeben. Und dies zu einem Zeitpunkt, zu dem – zumindest in der Öffentlichkeit - von keinerlei Finanzkrise die Rede ist.

Die Fed hat zudem keinen Namen der Empfängerbanken genannt, vor allem nicht an die US-Aufsichtsgremien, dem Committee on Banking, Housing, and Urban Affairs des Senats noch dem Committee on Financial Services des Repräsentantenhauses. Erstaunen löst diese offensichtliche Gleichgültigkeit bzw. Ablehnung ihrer Verantwortung dieser beider Kommittees aus, erweist sich jedoch ganz genauso wie im Jahr 2007, als die Fed per Knopfdruck Billionen (29 Billionen US-Dollar an Wall Street- und globale Banken) in den Jahren von 2007 bis 2010 aus dem Nichts kreierte, um damit die schlimmsten Akteure und Verursacher der Finanzkrise vor dem Ruin zu retten; auch damals schien es die Kommitteemitglieder nicht wirklich zu interessieren, was der Grund dieser höchst ungewöhnlichen Transaktionen ist.

Die Fed vergab diese Gelder an die Finanzinstitutionen, die von anderer Seite her keine Gelder mehr bekamen, weil sie als zu risikoreich angesehen wurden, und nur durch die Darlehen der Fed als ‚Lender of last Resort‘ am Leben erhalten werden konnten. Ein Finanzinstitut, das solche Gelder in Anspruch nehmen muss, hat ein Problem, ein akutes Liquiditäts- und wohl auch Bonitätsproblem.

2007 war es vor allem die US-Großbank Citigroup, die im Zeitraum von 2007 bis 2010 2.5 Billionen USD an Krediten der Fed in Anspruch nahm. Citigroup galt seinerzeit als sog. ‚Wackelkandidat‘, dem andere Banken keine Gelder mehr leihen wollten und man sehr genau schaute, wer mit Citigroup in enger Geschäftsbeziehung stand. Man kann sagen, dass Citigroup damals die ‚Krankheit‘ war, die zur Finanzkrise führte, und der US-Versicherer AIG und die dann Konkurs gehende US-Großbank Lehman Brother nur die Symptome.

Die vier größten US-Banken verfügen zusammen über Kundeneinlagen in einer Größenordnung von über 5.45 Billionen USD, davon JPMorgan Chase 1.6 Billionen USD, Bank of Amerika 1.44 Bill. USD, Wells Fargo 1.35 Bill. USD und Citibank gut 1 Bill. USD.

Mit solch gewaltigen Kundeneinlagen bei den größten Banken sollte es möglich sein, dass Darlehen in Milliarden USD vergeben werden können – ohne dass die Fed als letztmöglicher Geldleiher herangezogen werden muss. Wenn diese Banken keine Kredite mehr vergeben wollen, kann dies entweder nur bedeuten, dass sie eine große Finanzkrise am Horizont aufkommen sehen, oder dass etwas sehr Besorgnis erregendes in Bezug auf ihre Liquidität bereits eingetreten ist.

Öffentlich zugängliche Daten zeigen, dass JPMorgan seine Bareinlagen bei der Fed in der ersten Jahreshälfte 2019 um 57% bzw. um 158 Milliarden USD reduziert hat. Bei Kundeneinlagen von insgesamt 1.6 Billionen USD müssten die beiden vorgenannten Kommittees sehr hellhörig geworden sein, wenn die größte US-Bank solche massiven Geldmengen von der Fed abzieht.

Am 17. September 2019 stiegen die Zinssätze in diesem Segment kurzfristig deutlich an, von rund 2.25% auf kurzfristig 10%. Vermutet wird als Ursache ein weiterer Abzug von Liquidität durch JPMorgan. Dadurch wurde die Fed veranlasst, Milliarden USD ins Bankensystem zu pumpen.

Am 15. Oktober 2019 begann die Fed mit einem weiteren Liquiditätsprogramm, um den Markt ‚mit ausreichend Liquidität zu versorgen. Zu diesem Zweck wird sie pro Monat 60 Mrd. USD über den Ankauf von US-Staatsanleihen in den Markt bringen, zumindest bis zum 2. Quartal 2020. Der Monatsbetrag soll dabei an den Liquiditätsbedarf des Marktes angepasst werden.

Dabei dürfte die Fed egal welche Mengen an Geld in den Markt werfen, um ihren wünschten Zinssatz beizubehalten – ohne diese massiven Manipulationen wäre der Zinssatz, und das nicht nur in den USA, jetzt bereits erheblich höher, bei gleichzeitig massiver und weiter steigender Verschuldung. Die Märkte befinden sich offensichtlich in einem desolaten Zustand, obwohl diese in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten mit neu geschaffener Liquidität geradezu geflutet wurden!

Vor zwei Wochen, als sich das Not-Liquiditätsprogramm der Fed über hunderte von Milliarden USD in einer zweiten Woche befand und damit die erste solche Operation seit der Finanzkrise 2007 vornahm, wurde der Hauptsitz der Deutschen Bank in Frankfurt zum bereits zweiten Mal in diesem Jahr mit Polizeieinsatz durchsucht. Eine nicht gerade vertrauensbildende Situation für die  Kunden der Deutschen Bank.

Am 24. September, als der Polizeieinsatz in Frankfurt begann, offerierte die Fed New York 30 Mrd. USD an 14-tägigen Notkrediten. Die Nachfrage bewegte sich jedoch bei rund 60 Mrd. USD, weshalb die Fed New York, eine der zwölf Zweigstellen der Fed, die Offerte auf 60 Mrd. USD ausweitete. Gleichzeitig erhöhte die Fed ihre ‚Übernacht-Repo Darlehen‘ von 75 Mrd. USD auf 100 Mrd. USD pro Tag.

Mit einem Derivate-Portfolio in der Größenordnung von 49 Billionen USD ist die Deutsche Bank auch gerade mit den großen Wall Street Banken eng verflochten, deren Ausfall hätte eine systemische Auswirkung auf andere bedeutende Banken, v.a. in den USA. Wie die Grafik oben zeigt, ist die Deutsche Bank die ausländische Bank in den USA mit den meisten Anlagen dort.

Kurzer Exkurs: Wohlgemerkt: Sollte sich eine Finanzkrise auf den hier beschriebenen Parametern entfalten, wären auch die Schweizer Banken wie auch der Schweizer Finanzplatz als ganzer ebenfalls in diesen Strudel mit hineingezogen mit unabsehbaren Konsequenzen für die Schweiz wie auch für den Schweizer Franken und der gesamten Schweizer Volkswirtschaft.

Es ist hier davon auszugehen, dass die Notfallmassnahmen der Fed und das Verhalten von JPMorgan, eigene Liquidität ‚in Sicherheit zu bringen‘, in einem Zusammenhang mit der Deutschen Bank stehen (wir berichteten in unserem 4. Newsletter 2019 bereits von massiven Mittelabflüssen seitens Hedge Fonds von der Deutschen Bank) und die Fed aufgrund der Verflechtung des Derivate-Portfolios der Deutschen Bank mit den US-Gegenparteien auch die Deutsche Bank mit Notkrediten ‚flüssig‘ hält, in einer Zeit, in der möglicherweise andere Großbanken den Glauben an die Deutsche Bank mehr und mehr begraben und als deren Kreditgeber nicht mehr zur Verfügung stehen wollen. Dies wäre dann der Fall, wenn diese Großbanken erhebliche Zweifel am Fortbestand der Deutschen Bank haben würden. Der Kursverkauf der Deutschen Bank Aktie lässt leider wenig anderes vermuten.

 

 

‚Got Gold‘ (engl.) bzw. ‚haben Sie Gold‘ und vor allem Silber? Gerne informieren wir Sie über unsere Produkte: 1-Unzen Silbermedaillen und –Barren: den ‚Silber-Haggai‘, sowie den ‚Guten Hirten‘. Den 1-Unzen Goldbarren ‚Gold-Haggai‘; sowie das S-Deposito zum Erwerb und der Lagerung von hochreinem Silbergranulat im Schweizer Zollfreilager, wenn es um grössere und sicher zu verwahrende Vermögensteile geht. Gerne geben wir Ihnen dazu über unsere erfahrenen Berater Auskunft.

Herzliche Grüsse

Ihr Team von BB WERTMETALL AG

 

Risikohinweis und Haftung

Dieses redaktionelle Angebot dient ausschließlich zum Zweck der Information und sollte in keinem Fall allein als Entscheidungsgrundlage für jede Art von Finanztransaktionen wie den Kauf oder Verkauf von Edelmetallen herangezogen werden. Die Haftung für Vermögensschäden wird kategorisch ausgeschlossen. Alle Inhalte beruhen auf Informationen und Quellen, die Autor und Herausgeber für vertrauenswürdig und seriös erachten. Für die Richtigkeit der Inhalte kann trotzdem keine Haftung übernommen werden. Edelmetalle sind zum Teil erheblichen Schwankungen und Risiken unterworfen. Die Vermögensanteile einzelne Anlagen sollten immer nur so viel betragen, dass auch bei einem erheblichen Kursverlust das Gesamtdepot nur marginal an Wert verlieren kann.

4. Newsletter 2019

Liebe Kunden

Wir möchten Sie mit diesem 4. Newsletter für das Jahr 2019 wiederum über aktuelle Entwicklungen am Silber- und Goldmarkt wie auch an den internationalen Finanz- und Währungsmärkten informieren. Unsere Haupt-Themen sind Währungsabwertungswettlauf – Race to the Bottom, und Bitcoin und Kryptowährungen – greater fool theorie? (auf gut deutsch: die Theorie, dass jeden Morgen ein noch grösserer Dummkopf aufsteht)

Preisentwicklung Silber und Edelmetalle bislang in 2019

Seit Jahresbeginn 2019 notiert die Unze Silber (31,1 g bei Reinheit von 999,9), gemessen in USD, rund 9,44 % im Plus. Der Preis für eine Unze Gold stieg seit Jahresbeginn um ca. 16,7 % . Im Vergleich dazu notiert  Platin etwa 7,9 % höher, und Palladium mit deutlichen ca. 18,6 % im Plus.

Die Grafik hier unten sagt bereits sehr viel: Viele der wichtigen Währungen der Industrienationen verlieren derzeit an Wert gegenüber dem USD. Wohlgemerkt: Dies ist nur eine relative Darstellung, hier zeigt sich lediglich der Einäugige unter den Blinden. Denn die Kaufkraft des US-Dollars ist ebenfalls am Schwinden, nur die der meisten anderen Währungen verlieren noch mehr!

Doch diese relative Stärke des US-Dollars ist dem im Moment mächstigsten Mann auf dieser Erde ein Dorn im Auge. Er fordert immer offener von der US-amerikanischen Notenbank Fed eine Politik des schwachen Dollars, vor allem durch eine deutliche Senkung des Leitzinses durch die US-Notenbank. Auch wenn gemäss den Statuten die Fed unabhängig ist von der US-Regierung, scheint sich der amtierende Notenbankpräsident Jerome Powell nicht ganz dem Druck durch US-Präsident Trump entziehen zu können. Nach einigen Zinsanhebungen in den vergangenen Jahren reduzierte er den Leitzins unlängst um ein Viertel Prozent. Zu gross ist nach den Zinsanhebungen der Fed in den vergangenen Jahren der Zinsunterschied etwa zu Europa und Japan geworden, was den US-Dollar stärkte und den Export-lastigen Ländern Europas, v.a. Deutschland, und Japan einen erheblichen Vorteil bescherte.  Dies ist eine Umkehr der Zinspolitik in den USA, und gleichzeitig eine Anerkenntnis dafür, dass die US-Wirtschaft, ebenso wie die globale Konjunktur, sich derzeit deutlich eintrüben:

Ein klares Anzeichen für einen Konjunkturrückgang sind beispielsweise die schwachen Umsatzmeldungen der Logistikunternehmen Fedex (USA) und DHL (Tochter der Deutschen Post AG). So schildert die DHL in ihrem Bericht zum 2. Quartal 2019, dass etwa einerseits die chinesische Importtätigkeit deutlich an Schwung verliert, andererseits die US-Exporte erheblich nachlassen.
Ebenso sank das Brutto-Inlandsprodukt des Export-starken Stadtstaates Singapur in demselben Zeitraum. Verglichen mit dem Quartal I 2019 sank die Wirtschaftsleistung im 2. Quartal um 3.4%, dem deutlichsten Rückgang seit 2012.

Während die meisten Finanzmedien den Handelskrieg zwischen den USA und China die Schuld für die negativen Wirtschaftsdaten verantwortlich machen, erscheint dies aus unserer Sicht sehr naiv. Das Wachstum der vergangenen Jahrzehnte wurde zum überwiegenden Teil erkauft durch die Ausgabe immer neuer Schulden.

In der Grafik unten ist die Entwicklung der Verschuldung der USA über alle Sektoren des Landes aufgezeigt, exemplarisch für die Entwicklung der Verschuldung auf nahezu globaler Basis:

Die Verschuldung steigt mittlerweile bereits exponentiell an, eine mehr als unheilvolle Entwicklung, und dies unter dem Gesichtspunkt einer zuletzt rund 10-jährigen Expansionsphase der Weltwirtschaft nach dem Zusammenbruch der US-Grossbank Lehman Brothers in 2008. Man mag sich kaum vorstellen, wie die Verschuldung sich weiter entwickeln wird, sollte die Konjunktur sich merklich abkühlen, und die Steuereinnahmen der Staaten sich dadurch deutlich reduzieren. An irgend einem Zeitpunkt wird es dann soweit sein, dass die Last der Schulden jede positive Konjunkturentwicklung einfach nur im Keim erdrücken wird.
Dann wird es geschehen, dass die Währungen ihren ‚Wert‘, worin auch immer dieser im Moment noch bestehen mag, restlos verlieren werden. Nur tatsächlich vorhandenes Silber und Gold dürfte dann in altem Glanz wieder erstrahlen.

 

Die Opfer des aktuell an vielen Orten zu beobachtende Währungsabwertung sind einerseits die Sparer, deren Geldeinlagen bei Banken und Versicherungen kaum bzw. keine Verzinsung mehr erzielen, bzw. sie sogar mancherorts schon Straf- bzw. Negativzinsen bezahlen, dafür dass sie ihr oft hart erarbeitetes Erspartes an Banken und Versicherungen zur Verwaltung in vollem Vertrauen abgegeben haben. Während es teils in der Schweiz schon Gang und Gebe ist, dass Sparer ab einer gewissen Bargeldeinlage bei ihrer Hausbank Strafzinsen bezahlen, bereiten die Medien die Sparer in Deutschland – und seit neuestem sogar in den USA! - nun auf eben dieses Vorgehen vor. Dies vor dem Hintergrund, dass das Geldvermögen durch die Inflation zudem ‚aufgefressen‘ wird.

Andererseits kommen dadurch auch die Banken in eine immer grössere Schieflage, denn schlichtweg wird es immer schwerer, durch verzinste Kreditvergaben Erträge zu generieren. Diese Erträge wären dringend nötig, um einen Ausgleich für notleidende Kredite darzustellen.

Wir haben an dieser Stelle immer wieder betont, dass ein Umfeld von dauerhaft niedrigen bzw. sogar Negativzinsen eine langfristig untragbare Situation darstellt und es unweigerlich zu starken Verwerfungen in den Volkswirtschaften kommen muss.

Werfen wir in diesem Zusammenhang einen Blick den Kursverlauf der Aktien der Deutschen Bank AG, einst ein Vorzeigeunternehmen und nach wie vor Deutschlands grösstes Geldinstitut.

In der Grafik unten sieht man die Kursentwicklung der Deutschen Bank Aktie, im Vergleich zur Kursentwicklung der in 2008 pleite gegangenen US-Bank Lehman Brothers, deren Kollaps fast den Zusammenbruch des globalen Finanzsystems zu Folge hatte, hätten nicht die grossen Notenbanken erhebliche Liquidität zusätzlich in das System gepumpt:

 

Quelle: zerohedge.com

Auffallend und mehr als bedenklich ist derzeit eine sehr ähnliche Entwicklung zu beobachten; wo genau dies hinführen wird, ist noch unklar, jedoch verheisst diese Entwicklung nichs Gutes.
Bedenklich ist zudem, dass die Deutsche Bank sich aktuell mit einem sog. ‚Bank run‘ konfrontiert sieht: Kunden ziehen erhebliche Mittel von der Bank ab angesichts der sich verbreitenden Angst, die Deutschen Bank könne in absehbarer Zeit ein ähnliches Schicksal erleiden wie die Bank Lehman Brothers seinerzeit in 2008.

 

Diesmal sind es jedoch nicht Privat- oder Unternehmenskunden, sondern rational handelnde Hedge Fonds, die wie man hört schon seit einiger Zeit pro Tag Einlagen in der Grössenordnung von ca. 1 Mrd. EUR abziehen. Da die Deutsche Bank sich strukturell umbaut und das Handelsgeschäft deutlich zurückfahren wird, wird sie für diese Hedge Fonds auch als Partner für deren Aktienhandelstransaktionen natürlich kaum mehr in Frage kommen. Das Gegenseite-Risiko (sog. Counterpart-risk) wird zudem bei der Deutschen Bank als hoch eingeschätzt, und gerade Finanzkunden schauen immer mehr auf die Bonität ihrer Bankpartner. Und mit einem hochspekulativen Derivate-Portfolio in der Grössenordnung von ca. 45 Billionen EURO in den Büchern der Deutschen Bank erscheint dieses Geldinstitut – leider, mit allen Konsequenzen – zum Scheitern verurteilt.

Nach der US-Grossbank JPMorgan Chase rangiert die Deutsche Bank zusammen mit der Citigroup (ebenfalls USA) auf Rang zwei der weltweit am meisten systemrelevanten Banken. Bereits 2007 begann sich die Abwärtsspirale bei der Deutschen Bank in Bewegung zu setzen, wie der Chart unten zeigt; relativ ähnlich, wenn auch nicht ganz so krass, sieht der Index der europäischen Banken aus:

Wenn eine Geldinstitut wie die Deutsche Bank zusammen zu brechen droht, wer könnte sie auffangen? Selbst dem deutschen Staat oder auch der Europäischen Zentralbank wäre dies wohl kaum oder nur sehr schwer möglich, denn die finanziellen Verpflichtungen aus dem gewaltigen Derivateportfolio, neben den erheblichen Risiken aus dem Kreditportfolio, bewegen sich in einer finanziellen Grössenordung, die sämtlichen Rahmen sprengen würde. Dann würde ein Teil des Kartenhauses zusammen brechen, aus dem das derzeitige Finanzsystem besteht, das nur auf Schuldenexzesse aufgebaut ist, und weitere Verwerfungen mit sich bringen. Dass der Kaiser keine Kleider mehr anhat, haben die internationalen Hedge Fonds nun anscheinend mit Entsetzen festgestellt. Der Anfang vom Ende könnte damit gekommen sein…

Was ist der eigentliche Zweck der sog. Krypto-Währungen? Grundsätzlich wurde vom Gründer des Bitcoin gesagt, dass Bitcoin, und damit auch die mittlerweile lange Reihe an alternativen Kryptowährungen, eine transparente und nicht manipulierbare Alternative zu den manipulierten Währungssystemen der Welt darstellen sollen.

Die Frage ist nur, welchen Wert hat eine Einheit einer Kryptowährung? Und im Verhältnis zu welcher staatlichen Währung steht diese? Letztendlich kann man sagen, dass der inherente Wert einer Einheit Kryptowährung lediglich im Auge des Betrachters existiert, jedoch keinerlei fundamentalen Wert aufweist, ausser der Kosten der ‚Entstehung‘, also dem Einsatz bzw. dem Verbrauch von Rechenleistung und Strom. Die angebliche Knappheit von Kryptowährungen ist dagegen nur ein Schein, denn jeder, der einen entsprechenden Algorythmus entwerfen kann, kann letztendlich auch unter Zuhilfenahme der Blockchain-Technologie eine eigene Kryptowährung herausgeben. Fällt der Strom aus, wird es dann schwierig; verbietet ein Staat das Betreiben eines Börse für Kryptowährungen, wäre dies ebenfalls verheerend für die Besitzer der Kryptowährungen.

Der Wert von Währungen, wie der US-Dollar, stehen in direktem Verhältnis zum Preis von Silber und Gold. Beide Edelmetalle steigen langfristig im Verhältnis zum US-Dollar, ebenso wie zu den anderen Währungen. Hier kommt es den Regierungen sehr gelegen, im Moment, wenn die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer von der Entwicklung des Verhältnisses USD/Gold abgelenkt wird und auf die Preisentwicklung von Kryptowährungen zum USD gerichtet werden. Somit dürften Regierungen im derzeitigen Umfeld ein gewisses Interesse daran haben, dass Kryptowährungen, allen voran Bitcoin, die Schlagzeilen beherrschen, denn: Kryptowährungen haben ansonsten keinerlei Bezug zum US-Dollar, ganz anders als Gold, als Silber.

Die massiven Kursausschläge etwa von Bitcoins verleiten viele Menschen dazu, diese zu kaufen, in der Hoffnung, diese in Kürze zu einem höheren Preis an jemand anderes wieder verkaufen zu können. In der Hoffnung, dass morgen jemand aufsteht, der das womöglich doch wertlose Asset Bitcoin zu einem höheren Preis abkaufen wird, bevor sich die Preisspirale wieder in steigender Geschwindigkeit nach unten entwickelt.

Denn: Eine ernstzunehmende Kryptowährung, die eine wirkliche Alternative zu staatlichen Währungen darstellen könnte, werden die Regierenden nicht akzeptieren. Der US-Technologiegigant Facebook plant mit dem Libra die Einführung einer Kryptowährung, die anders als Bitcoin deutlich näher an die Entwicklung des US-Dollars oder des EUROs gekoppelt sein soll, zudem nicht dezentral verwaltet werden, sondern nur von den Betreibern selbst, neben Facebook sind dies Mastercard, Paypal, Uber und Spotify. Donald Trump, ebenso wie andere führende Politiker und Notenbanker der westlichen Welt haben sich bereits mit erheblichen Bedenken gegen den Libra ausgesprochen. Sollte dieser wirklich kommen, dann wohl nur in einer abgespeckten Version, unter dem direkten Zugriff der westlichen Notenbanken, die somit letztendlich auch über diesen Libra die totale Kontrolle übernehmen würden.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass sich die Menschheit im Laufe ihrer Geschichte immer wieder sich Materialien als Geldersatz gesucht habt; darunter waren u.a. besondere Steine, Muscheln, Vogelschädel oder Tulpenzwiebeln. Letztere waren im 17. Jahrhundert äusserst beliebt als Investment. So zahlte man während der Tulpenzwiebelblase für eine Tulpenzwiebel während des Sommers 1636 – in heutigen Dollarwerten gerechnet – etwa 20 USD. Im Januar 1637 bezahlten Spekulanten bereits rund 160 USD je Stück und bis zu 2 000 USD ein paar Wochen später. Für exotische Tulpenzwiebel wurden sage und schreibe bis zu 75 000 USD ausgegeben!

Der Gegenwert einer Tulpenzwiebel? Fast nichts; der Gegenwert eines Bitcoins? Womöglich ebenfalls nichts, ausser der Hoffnung, dass morgen jemand noch mehr für einen Bitcoin bezahlen wird, bevor der Wert, der mit nichts mit der realen Wirtschaftswelt im Verhältnis steht, wieder in sich zusammenfallen könnte.

‚Got Gold‘ (engl.) bzw. ‚haben Sie Gold‘ und vor allem Silber? Gerne informieren wir Sie über unsere Produkte: 1-Unzen Silbermedaillen und –Barren: den ‚Silber-Haggai‘, sowie den ‚Guten Hirten‘. Den 1-Unzen Goldbarren ‚Gold-Haggai‘; sowie das S-Deposito zum Erwerb und der Lagerung von hochreinem Silbergranulat im Schweizer Zollfreilager, wenn es um grössere und sicher zu verwahrende Vermögenlsteile geht. Gerne geben wir Ihnen dazu über unsere erfahrenen Berater Auskunft.

Herzliche Grüsse

Ihr Team von BB WERTMETALL AG

 

Risikohinweis und Haftung

Dieses redaktionelle Angebot dient ausschließlich zum Zweck der Information und sollte in keinem Fall allein als Entscheidungsgrundlage für jede Art von Finanztransaktionen wie den Kauf oder Verkauf von Edelmetallen herangezogen werden. Die Haftung für Vermögensschäden wird kategorisch ausgeschlossen. Alle Inhalte beruhen auf Informationen und Quellen, die Autor und Herausgeber für vertrauenswürdig und seriös erachten. Für die Richtigkeit der Inhalte kann trotzdem keine Haftung übernommen werden. Edelmetalle sind zum Teil erheblichen Schwankungen und Risiken unterworfen. Die Vermögensanteile einzelne Anlagen sollten immer nur so viel betragen, dass auch bei einem erheblichen Kursverlust das Gesamtdepot nur marginal an Wert verlieren kann.

Sonder-Newsletter Juni 2019 – Interview mit ideaSpectrum

„Silber ist das wahre Geld!“

FINANZSYSTEM
Die Schuldenlast steigt weltweit, die Zinsen
bewegen sich so tief wie nie zuvor: Der Rohstoff- und Anlageexperte
Werner J. Ullmann sieht unser Geld in Gefahr. Als CEO der BB Wertmetall
arbeitet er auf ein Geldwesen hin, das auf biblischen Prinzipien basiert, so
sagt er. Die Währung darin: reines Silbergranulat.
Von Stephan Lehmann-Maldonado

Herr Ullmann, „Rohstoffguru“ Jim Rogers hatte bis 38 so viel verdient, dass er sich aufs Dolcefarniente konzentrieren wollte. Müssen Sie noch arbeiten?
Ich möchte und darf noch arbeiten – mit einer Vision, die mich sehr motiviert: eine bibel-basierte Lösung für die Probleme unseres Finanzsystems.

Sie machen sich dafür stark, dass Privatanleger und KMU in Silber und Gold investieren. Warum?
Bei der Entdeckung eines Edelmetalls entstehen quasi aus dem Nichts heraus immense Werte. Es ist ähnlich wie im Gleichnis von Jesus vom Schatz im Acker, den einer entdeckt und dafür alles verkauft, was er hat, um den Acker mit dem Schatz zu erwerben. Jesus meint zwar einen geistigen Schatz, er verwendet aber ein irdisches Beispiel, das zeigt, wie unser Herz tickt. Gott hat uns so gemacht, dass wir gerne nach Schätzen suchen. Das sieht man schon bei Kindern. Ich selbst war auf verschiedenen Erdteilen mit renommierten Geologen auf Goldsuche. Die wahren Geldproduzenten sind nicht die Zentralbanken, sondern Unternehmen, die Silber und Gold fördern. Demgegenüber sind unsere Papierwährungen eine reine Vertrauenssache – sie sind nicht mehr mit Werten hinterlegt.

„Die Welt schreit nach Alternativen
zum herkömmlichen Zahlungssystem.“

 

Ex-Grossbankenchef Oswald Grübel schwärmt für Gold. Sie bevorzugen Silber.
Gold hat seinen ureigenen Reiz und aufgrund des höheren Wertes von Gold je Unze ist es für Notenbanken eine ideale Anlage. Allerdings investieren viele Notenbanken auch in Silber. So ist etwa davon auszugehen, dass die chinesische Zentralbank erhebliche Silberreserven erworben hat. Doch die Bibel nennt Silber immer vor Gold. Silber galt damals als Zahlungsmittel für Dinge des täglichen Erwerbs bis hin zum Kauf von Grundstücken. Gold diente
vorwiegend als Mittel zum Werterhalt grösserer Vermögen. In der Geschichte spielte der Silberstandard, ein mit Silber hinterlegtes Währungssystem, eine bedeutende Rolle. Selbst wenn der Goldstandard galt, stellte das Wertverhältnis von Silber zu Gold die entscheidende Grösse dar.

Der Minenunternehmer Rob McEwen rechnet damit, dass der Goldpreis in den nächsten Jahren kräftig anzieht. Hat er recht?
Wenn wir uns mit den üblichen zyklischen Bewegungen des Goldes befassen, kommen wir aus dem längsten „Bärenmarkt“ für Gold der letzten 77 Jahre. Rob McEwen geht davon aus, dass ungefähr ab 2016 eine Phase steigender
Kurse begann, die neun Jahre anhalten dürfte. Ein Treiber des Goldpreises ist, dass Anleger in „sichere Häfen“ fliehen. Als Gründer eines der erfolgreichsten Goldminenunternehmens, Goldcorp, weiss McEwen, wovon er
spricht. Ich erwarte, dass die aktuelle Aufwärtsphase zusätzlich befeuert werden könnte durch die erheblichen finanzwirtschaftlichen Probleme vieler Volkswirtschaften.

Welches Potenzial hat Silber?
Wenn die Ausgangslage für Gold sehr gut ist, ist sie es erst recht für Silber. Denn die Preise von Silber und Gold tendieren immer in dieselbe Richtung. Die einfachste Bewertung für Silber ist die Gold-Silber-Ratio – das Verhältnis
der Preise von Silber zu Gold. Derzeit ist Gold rund 84-mal teurer als Silber. Bei einem solchen Extremwert dauerte es bisher nie lange, bis sich die Relation auf einen Wert zwischen 35 und 40 normalisierte. In der Erdkruste
kommt Silber etwa 17-mal so häufig vor wie Gold. Das ergibt einen Anhaltspunkt für die Bewertung. Historisch betrachtet war der Faktor 15 vom Gold- zum Silberpreis die Norm. Heute „verbraucht“ die Industrie rund die
Hälfte des geförderten Silbers. In den meisten Fällen ist es später unmöglich, dieses Silber erneut zu verwerten. Im Gegensatz dazu wird Gold oft in Form von Schmuck aufbewahrt und als Barren in Tresoren gehalten. Die effektiv
verfügbaren Vorräte an Silber sind darum viel geringer als jene von Gold!

Wie sollen Anleger in Silber investieren?
Zuerst empfehle ich, eine vernünftige Menge an physischem Silber im eigenen Zugangsbereich vorrätig zu haben. Gar nichts halte ich von Derivaten auf Edelmetallen; damit wird mindestens 100-mal mehr Gold verkauft,
als überhaupt vorhanden ist. Aktien von Minenunternehmen kommen für Anleger in Frage, die erhebliche Wertschwankungen hinnehmen können und wollen. Edelmetall-Fonds (ETF) können eine Alternative sein.
Anleger sollten aber genau prüfen, ob die Ware zu 100 Prozent in physischer Form gelagert wird. Am sichersten erscheint mir unsere Lösung S-Deposito. Damit erwerben Kunden zu 100 Prozent vorhandenes Silbergranulat – und
dies mehrwertsteuerfrei. Das Silbergranulat lagern wir im Schweizer Zollfreilager, vollkommen versichert.

Ein Investment in physisches Silber ist mit Lagerkosten verbunden.
Wenn ich mein Silber im Zug einer Finanzkrise physisch benötige, etwa um die nötigsten Einkäufe zu machen, nützt mir das relativ günstige Silber im ETF nichts. In Zeiten akuter Krisen haben viele Staaten sowohl Gold wie
teilweise auch Silber jeweils verboten. Der Staat beschlagnahmte Barren und Münzen. Bei unserem Silbergranulat handelt es sich jedoch um reines Silber, wie es die Industrie benötigt. Diese Form von Silber kann – anders als allfällige Silberbarren von ETF – nicht konfisziert werden, denn der Rohstoff ist für viele moderne Anwendungen im Hightech- und Gesundheitsbereich unentbehrlich.

Der Preis von Silber schwankt stark.
Seit vielen Jahren wird mehr Silber verbraucht als gefördert. Da sind überdurchschnittliche Schwankungen im Preis zu erwarten. Wir sehen Silber als langfristige Anlageform, die über Jahrzehnte und Jahrtausende hinweg ihren Wert gehalten hat.

 

„Die effektiv verfügbaren Vorräte an Silber
sind viel geringer als jene von Gold.“

 

Sie haben ein alternatives Tauschsystem für Unternehmen ins Leben gerufen. Dieses beruht auf Silbergranulat. Wieso sollten Firmen dabei mitmachen?
Die Welt schreit nach Alternativen zum herkömmlichen Zahlungssystem. Das zeigt sich an der Flut von Kryptowährungen, die eine nicht manipulierbare Währungsalternative darstellen sollten. Allerdings basieren diese Digitalwährungen nur auf Computerberechnungen. In Krisenzeiten haben gewiefte Menschen immer wieder auf „Ersatzwährungen“ gewechselt, seien es Zigaretten oder Fischkonserven gewesen. Firmen, die an unserem
S-Deposito-Tauschsystem („Bartersystem“) teilnehmen, können einerseits ihre Liquidität mit Silbergranulat ausserhalb des Bankensystems werthaltig anlegen. Andererseits lässt sich damit der Geschäftsbetrieb aufrechterhalten – sogar im Fall eines Währungskollapses.

Welche Rückmeldungen erhalten Sie von Firmen und Privaten, die beim Bartern mitmachen?
Die ersten Erfahrungen sammelten wir mit einem innovativen Einzelhandelsunternehmen und seinen Kunden in Langenthal. Diese zeigten uns: Das Bartersystem lässt sich problemlos in den alltäglichen Geschäftsbetrieb integrieren. Es gibt einfache Regeln für die Buchhaltung und die Bilanzierung. Und wenn Firmen an unserem System teilnehmen, stärkt das ihre Geschäftsbeziehung. Immer mehr Firmen interessieren sich für unseren Bartersystem.

Die Finanzkrise von 2008 war eine Schuldenkrise. Mittlerweile hat sich die weltweite Schuldenlast vervielfacht. Steht uns die finanzielle Apokalypse bevor?
Alle Schulden müssen eines Tages beglichen werden. Ja, ich gehe davon aus, dass wir einen wirtschaftlichen Zusammenbruch erleben werden. Die weltweite Schuldenlast macht mittlerweile mehr als das Dreifache der
jährlichen weltweiten Wirtschaftsleistung aus. Wenn Jesus betonte, dass wir weise Verwalter sein sollten, meinte er auch den verantwortlichen Umgang mit Finanzen. Die Bibel warnt uns vor Schulden und fordert uns auf, so
schnell es geht aus Verschuldungssituationen herauszukommen. Vorrausschauende Notenbanken kaufen derzeit massiv Goldbestände zu. Warum kaufen Christen nicht entsprechend Werthaltiges, wenn die Zeichen der Zeit so
deutlich sind?

 

„Warum kaufen Christen nicht Werthaltiges
angesichts der Zeichen der Zeit?“

 

Ist die Inflation höher, als uns die offiziellen Zahlen glauben machen wollen?
Davon gehe ich aus. Für die USA vermittelt die Website shadowstats.com einen Eindruck über die mögliche aktuelle Inflationsrate. Diese liegt dort offiziell bei etwas unter 2 Prozent. Demgegenüber beträgt die US-Inflationsrate
heute gut 5 Prozent, wenn man für die Berechnung der Inflation die Methodologie von 1990 heranzieht. Auf Basis der 1980 verwendeten Berechnungsmethode beträgt die Inflationsrate in den USA heute sogar knapp 10 Prozent!
Offensichtlich haben die Ämter die Berechnungs methode für die Inflationsrate mehrfach geändert, um Preissteigerungen für die Verbraucher zu verschleiern. Aber die Inflation ist da und frisst das Vermögen der Menschen –
gerade in Zeiten tiefer Zinsen.

Seit der Einführung des Euro 1999 sind die Zinsen so tief gesunken wie nie zuvor.
Die fallenden Zinsen sind nicht an die Euro-Einführung gekoppelt. Zuerst sind in Deutschland die Zinsen eher gestiegen, in den südlichen Ländern jedoch deutlich gesunken, was in Ländern wie Spanien eine immense  Immobilienblase mit darauf folgender Schuldenkrise verursachte. Was in Spanien passierte, hat sich nun fast auf die gesamte Welt ausgeweitet: von den westlichen Notenbanken gesenkte Leitzinsen haben eine Blase in fast allen
Anlageklassen – ausser Silber und Gold – ausgelöst, die seinesgleichen in der Geschichte sucht. Gleichzeitig sind die Schulden der Staaten, Unternehmen und privaten Haushalte explodiert. Um diese immensen Schuldenberge
finanzierbar zu halten, müssen die Zinsen niedrig bleiben, sonst platzt die Blase noch schneller.

Der Harvard-Starökonom Kenneth Rogoff macht sich für Negativzinsen von bis zu minus 6 Prozent stark. Sind wir verrückt geworden?
Schon im Römerbrief steht (Kapitel 1, Verse 20 bis 23), dass sich der menschliche Verstand verfinstert, wenn er Gott vergisst. Rogoff plädiert für einen Negativzins mit Steuercharakter. Gleichzeitig wird die Forderung nach der Abschaffung von Bargeld immer lauter. Diese beiden Massnahmen würden zur Zwangsenteignung der Bürger führen – wobei sich wohl Staat und notleidende Banken den Erlös aufteilen dürften. Schweden übernahm die Vorreiterrolle in Sachen Bargeldabschaffung. Wenn es kein Bargeld mehr gibt, hat der Staat die volle Kontrolle über das Vermögen seiner Bürger. Ich halte es für sinnvoll, einen guten Teil seines Vermögens aus dem Finanzsystem
herauszunehmen.

Sie argumentieren oft mit der Bibel. Nun sagt Jakobus aber: „Euer Gold und Silber ist verrostet und ihr Rost wird gegen euch Zeugnis geben“. Und der Apostel Petrus schreibt, „ihr wisst, dass ihr nicht mit vergänglichem Silber oder Gold erlöst seid“.
Beide Jünger Jesu beziehen sich hier auf die Bedeutung von Silber und Gold als Geld, zeigen aber auch auf, dass unsere Rettung nicht auf irdischem Hab und Gut beruht, sondern auf der Erlösungskraft von Jesu Blut. Wir sollen unser Herz weder an Silber noch an Gold hängen. Dennoch bleiben wir als Menschen auch Wirtschaftssubjekte. Als solche müssen wir in der überschaubaren Zeit unseres Erdenlebens weise handeln.

Vielen Dank für das Gespräch.

 

Werner J. Ullmann
Werner J. Ullmann ist seit Ende 2015 CEO der BB Wertmetall AG. Als studierter Diplom-Kaufmann hat er das Anlagegeschäft von der Pike auf gelernt. Ullmann arbeitete als Aktienanalyst und Fondsberater sowie als Berater für diverse Gold- und Silberminenfonds. Ausserdem initiierte er börsenkotierte Gold-Explorationsgesellschaften, denen er vorstand. In der Fachwelt machte er sich unter anderem als Autor des Buchs „Profit mit Rohstoffen“ einen Namen. Die BB Wertmetall AG entwickelt Edelmetallprodukte. Einzigartig im Markt stehen die Lösungen S-Deposito respektive S-Deposito light da. Dabei investieren Anleger und Firmen direkt in reines Silbergranulat, das im Schweizer Zollfreilager aufbewahrt wird. Gleichzeitig lassen sich mit anderen S-Deposito-Besitzern einfach Tauschgeschäfte abwickeln („Bartersystem“).

 

2. Newsletter 2019

Liebe Kunden

Wir möchten Sie mit diesem 2. Newsletter für das Jahr 2019 über aktuelle Entwicklungen am Silber- und Goldmarkt informieren.

Gold steigt in der Gunst der Notenbanken – nun auch offiziell

Wie nun aus unterschiedlichen Quellen berichtet wird, wird die BIZ, die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich mit Sitz in Basel, Schweiz, auch als Bank der Notenbanken bezeichnet, am 29.03.2019, also genau zum noch bis vor kurzem gültigenStichtag des Ausscheidens Grossbritanniens aus der EU, einen als historisch zu bezeichnenden Schritt machen:

Ab diesem Datum können Notenbanken gemäss der 2014 in Kraft getretenen Basel III Regelungen für Banken ihre Goldbestände als Reservewährung bilanzieren, Gold erhält damit denselben Stellenwert wie es zurzeit nur Währungsreserven (z.B. US-Dollar, EURO) und bestimmte Staatsanleihen haben. Offiziell wird Gold somit dann als eine Null-Prozent-Risiko Anlage eingestuft. Damit wird Gold wieder offiziell Währungscharakter erhalten und ist ein bedeutender Schritt für die Bewertung von Gold nach der Loslösung von Gold und Währung im Jahr 1971, als Präsident Nixon den nahezu 60 Jahre gültigen Goldstandard beendete.

Wie die italienische Finanzzeitung ‚Il Sole / 24 Ore‘ berichtet, trägt diese in Kraft tretende Neubewertung von Gold die Zustimmung der US-Notenbank Fed, der Europäischen Zentralbank, der deutschen Bundesbank, der Bank of England und der Bank of France. Warum erfolgt dieser Schritt, ist es die Vorbereitung auf die kommende Finanzkrise? Aktuell warnen Unternehmen von BMW bis FedEx weltweit vor einer Eintrübung der Weltwirtschaft, gepaart mit deutlich sinkenden Unternehmensgewinnen.

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass in 2018 641 t Gold und damit die doppelte Menge im Vergleich zu 2017 von Notenbanken auf allen Kontinenten erworben wurde und damit so viel in einem Jahr wie zuletzt seit 1971. Zudem wurden in den letzten Jahren rund 7‘000 t Gold aus den Tresoren der US-Fed und rund 400 t Gold von der Bank of England an die Eigentümer zurücktransportiert.

Bei solchen Bewegungen in Gold würde man normalerweise davon ausgehen, dass der Goldpreis sich enorm verteuert hätte; allerdings verzeichnete der Goldpreis in 2018 einen Preisrückgang von 7%, gemessen im US-Dollar.

Wie wir hier an dieser Stelle schon des Öfteren vermuteten, schreibt nun die ‚Il Sole / 24 Ore‘ als renommierte Wirtschaftszeitung, dass die internationalen Notenbanken gezielt über den Handel von ‚synthetischem‘ Gold, sprich Goldkontrakten in Papierform, den Goldpreis gedrückt hätten über die  Warenbörsen in London und New York, wo rund 90% dieses Handels stattfindet, um den Goldpreis – und parallel den Silberpreis – zu drücken und günstig Goldbestände aufzubauen.

Was genau dies ab dem 29.03.2019 für den Goldpreis bedeuten könnte, ist schwer vorherzusagen. Was allerdings sicherlich gelten dürfte ist, dass mit dieser Massnahme eine Aufwertung von Gold, und damit auch Silber, in der Wahrnehmung der Marktteilnehmer stattfinden dürfte. Damit verbunden auch eine steigende Nachfrage der unterschiedlichsten Markteilnehmer. Denn die nächste Finanzkrise steht vor der Türe, wir haben immer wieder darauf hingewiesen, dass die immer weiter wachsende Verschuldung weltweit an einem Punkt kommen wird, an dem das Kartenhaus zusammenbrechen wird.

Diese massive Verschuldungsproblematik könnte, wie der US-amerikanische Wirtschaftsjournalist James Sinklair argumentiert, nur durch die Remonetarisierung von Gold in den Bilanzen der internationalen Notenbanken, verbunden mit einer drastischen Aufwertung des Goldpreises, aufgefangen werden. Dies würde gleichzeitig eine Abkehr des internationalen Währungssystems weg vom US-Dollar bedeuten. So hat Russland etwa kürzlich seine restlichen Währungsreserven im US-Dollar verkauft und auch diesen Erlös in Gold investiert.

Es ist daher möglich, dass ab Ende März 2019 die offensichtliche Manipulation und Deckelung des Goldpreises aufgehoben wird, denn allen Bilanzen der beteiligten Notenbanken würde es sehr gut tun, wenn auf der Haben-Seite sich wahre Werte aufwerten würden.

Wenn man nun davon ausgehen würde, dass mit diesem Schritt wieder eine Art Goldstandard eingeführt werden würde, könnte man sich erheblich täuschen. Wir sehen bei allen beteiligten Notenbanken oder Regierungen keine Anzeichen dafür, vermehrt Finanz- und Haushaltsdisziplin einzuführen. Mit der neuen Regelung zur Bilanzierung von Goldbeständen könnten eher die immensen Schulden wertmässig ‚aufgefangen‘ werden. Sollte der Goldpreis drastisch aufwerten, könnte das so wieder eine weitere Ausgangsbasis bilden für neue Schulden und Gelder, die ins System gepumptwürden.

Dennoch würde es den Vorteil bieten, dass dann ab sofort der Gold- und der Silberpreis sich erhöhen würden, je mehr Geld neu ausgegeben würde. Denn die Regierungen haben angesichts der untragbar hohen Schulden nur die eine Alternative, ihre Währungen weiter abzuwerten.

‚Got Gold‘ (engl.) bzw. ‚haben Sie Gold‘ und vor allem Silber? Gerne informieren wir Sie über unsere Produkte: 1-Unzen Silbermedaillen und –Barren: den ‚Silber-Haggai‘, sowie den ‚Guten Hirten‘. Den 1-Unzen Goldbarren ‚Gold-Haggai‘; sowie das S-Deposito zum Erwerb und der Lagerung von hochreinem Silbergranulat im Schweizer Zollfreilager, wenn es um grössere und sicher zu verwahrende Vermögensteile geht. Gerne geben wir Ihnen dazu über unsere erfahrenen Berater Auskunft.

Herzliche Grüsse

Ihr Team von BB WERTMETALL AG

 

Risikohinweis und Haftung

Dieses redaktionelle Angebot dient ausschließlich zum Zweck der Information und sollte in keinem Fall allein als Entscheidungsgrundlage für jede Art von Finanztransaktionen wie den Kauf oder Verkauf von Edelmetallen herangezogen werden. Die Haftung für Vermögensschäden wird kategorisch ausgeschlossen. Alle Inhalte beruhen auf Informationen und Quellen, die Autor und Herausgeber für vertrauenswürdig und seriös erachten. Für die Richtigkeit der Inhalte kann trotzdem keine Haftung übernommen werden. Edelmetalle sind zum Teil erheblichen Schwankungen und Risiken unterworfen. Die Vermögensanteile einzelne Anlagen sollten immer nur so viel betragen, dass auch bei einem erheblichen Kursverlust das Gesamtdepot nur marginal an Wert verlieren kann.

1. Newsletter 2019

Liebe Kunden

Wir möchten Sie mit diesem 1. Newsletter für das Jahr 2019 wieder über die aktuelle Situation am Silber- und Goldmarkt informieren, ebenso wie über aktuelle Entwicklungen an den Finanzmärkten.

Preisentwicklung Silber und Edelmetalle bislang in 2019

Seit Jahresbeginn 2019 notiert die Unze Silber (31,1 g bei Reinheit von 999,9), gemessen in USD, rund 1.9 % im Minus. Der Preis für eine Unze Gold stieg seit Jahresbeginn um ca. 0,8 % . Im Vergleich dazu notiert  Platin etwa 7.9% höher, und Palladium mit deutlichen ca. 26 % im Plus.

Für das laufende Jahr 2019 wird, wie bereits in den vergangenen Jahren, ein weiteres Defizit am Silbermarkt erwartet, das gegenüber den Jahren 2017 und 2018 sogar noch höher ausfallen dürfte. Dies bedeutet, dass mehr Silber verwendet bzw. verbraucht wird, als neu gefördert wird und dadurch die vorhandenen Vorräte weiter reduziert werden. Das Angebot sinkt also weiter.

 

 

Die Grafik oben zeigt dies eindrücklich auf. Wie dargestellt befindet sich der physische Silbermarkt seit vielen Jahren im Defizit. Während die industrielle Anwendung von Silber permanent ansteigt und derzeit ca. 50% des Angebotes absorbiert, wird von Seiten der Investoren Silber – noch mehr als Gold – als das Kriseninvestment angesehen. Sollten die weltweiten Finanz-, Währungs- und politischen Risiken weiter zunehmen, würde wohl auch zwangsläufig die Nachfrage nach Edelmetall, besonders Silber, deutlich ansteigen. Bei einem insgesamt rückläufigem Angebot.

Silbervorräte aus recyceltem Silber, sog. Scrap Silver, reduzieren sich zudem weiter. Waren in 2011 noch rund 261 Mio. Unzen aus recyceltem Silber vorhanden, reduzierte sich diese Angebotskomponente in 2017 auf fast nur noch die Hälfte, 138 Mio. Unzen.

Im aktuellen Marktumfeld gehen Investoren mehr und mehr auf die Suche nach sog. Safe-Haven-Investments, die gleichzeitig eine Unterbewertung aufweisen. Silber ist aus unserer Sicht dasInvestment für Krisenzeiten, das gleichzeitig deutlich unterbewertet ist, und eine aus Käufer-Sicht sehr positive Angebots-/Nachfragesituation aufweist.

Die Produktionszahlen von Silber durch Minentätigkeit sind ebenfalls rückläufig; hier ist die Ursache der niedrige Preis, bei dem kaum ein Silberminenunternehmen nachhaltige Gewinne schreiben kann, geschweige neue Vorkommen identifizieren oder neue Minen in Produktion bringen könnte. Ähnliches gilt für die Basismetallproduktion. Silber wird überwiegend als Nebenprodukt der Zink-, Blei- oder Kupferproduktion gewonnen. Die Preise dieser Metalle erlauben es den Minenbetreibern derzeit nicht, zu expandieren, und damit auch mehr Silber zu fördern. So kann man sich leicht vorstellen, dass in einer sich entwickelnden Finanz- und Währungskrise die Investmentnachfrage nach Silber  so deutlich steigern würde, dass trotz dann zu erwartender rückläufiger Nachfrage aus dem Industriesektor der Silberpreis markant ansteigen dürfte.

Schliessung von Silberminen auch im aktuellen Marktumfeld

Aktuelles Beispiel dafür, dass bei derzeitigem Silberpreisniveau die Gewinnung von Silber schwierig ist, ist die Arcata Silber- und Goldmine in Arequipa, im Süden Perus. Minenbetreiber ist das Silberminenunternehmen Hochschild Mining, gelistet an der Börse in London, mit einer derzeitigen Marktbewertung von gut 1 Mrd. Pfund. Vor wenigen Tagen gab das Unternehmen bekannt, diese Mine im Verlauf des 2. Quartals 2019 vollständig stillzulegen sprich die Produktion einzustellen, aufgrund des zu niedrigen Silberpreises. In 2018 wurden dort noch rund 6.25 Mio. Unzen Silber und etwa 20‘000 Unzen Gold gefördert. Die erste Produktion auf Arcata geht dabei bereits zurück bis ins Jahr 1964. Der Silberpreis muss daher deutlich steigen, nur um die aktuelle Förderrate von Silber p.a. aufrecht zu erhalten.

 

Seit Beginn der 70er Jahre geniesst der US-Dollar international fast uneingeschränkt den dominanten Reserve- und Krisenwährungscharakter. Allerdings scheint hier der Status Quo zu wanken. Wie unten stehende Grafik zeigt, verkaufen ausländische Investoren seit 2014/15 vermehrt Bestände an US-Dollar.

Ein Grund dafür dürften die zunehmend marode werdenden US-Staatsfinanzen sein, die mit aktuell ca. 22 Billionen USD Staatsschulden ein neues Rekordhoch erreichten und im laufenden Jahr um weitere sage und schreibe 1.5 Billionen US-$ ansteigen dürften.

 

 

Quelle: zerohedge: foreigners dumped record amount of treasuries.

 

Der andere Grund liegt darin, dass nach Währungsabsicherungskosten trotz der zuletzt steigenden US-Zinsen die Rendite von 10-jährigen US-Staatsanleihen etwa für EUR oder Yen Investoren negativ sind.

Echte Alternativen zum US-Dollar unter den Währungen sind dennoch kaum zu finden. Der EURO zeigt sich aufgrund der Staatsverschuldung in einigen EU-Ländern, allen voran Italien und Griechenland, in einer schwachen Verfassung. Der Yen bietet Anlegern eine Verzinsung von nahe Null Prozent, noch dazu beträgt die Staatsverschuldung Japans mittlerweile ca. 236% (geschätzt, auf Basis Ende 2018) des jährlichen Bruttosozialprodukts, und bildet damit das unrühmliche, internationale Schlusslicht. Im Vergleich dazu beträgt die Staatsverschuldung des maroden Italiens rund 132%, die von Griechenland ca. 179%.

Beim Schweizer Franken können Anleger derzeit auch keine Verzinsung erwarten, wobei der Schweizer Franken prinzipiell derzeit Krisenwährungsfunktion übernehmen könnte, die Schweizer Nationalbank jedoch mit allen Mitteln eine Aufwertung verhindert, um die Stütze der Schweizer Volkswirtschaft, die Export-Industrie, nicht zu gefährden.

Übersehen werden darf hier allerdings nicht, dass die Schweiz in Bezug auf die Pro-Kopf-Verschuldung im Bereich Hypotheken den weltweiten Spitzenwert belegt. Eine Krise im heimischen Immobilienmarkt würde den Finanzplatz Schweiz in seinen Grundfesten erschüttern. Insgesamt beträgt die Verschuldung der privaten Haushalte in der Schweiz knapp 130% des jährlichen Bruttosozialprodukts (im Vergleich Eurozone 58.7%), der internationale Spitzenwert. Sollte es zu einer Krise am Schweizer Immobilienmarkt kommen, dürfte der Schweizer Franken unter Druck geraten.

 

 

 

 

Die Währungen zeigen sich mehr und mehr in einer erbärmlichen Verfassung, die Schwachstellen treten immer mehr zutage. Interessant in diesem Zusammenhang ist die Äusserung von Alan Greenspan, dem ehemaligen Präsidenten der US-Notenbank Fed: „If gold is a relic of history, why do Central Banks + the IMF still hold over $1 trillion of gold? If it’s meaningless, why is everybody still holding it?“. Damit bringt er schlicht und einfach die Tatsache zum Ausdruck, dass internationale Zentralbanken und der IWF zusammen Goldvorräte im Wert von über einer Billion USD halten, und dies sicherlich einen gewichtigen Grund haben muss!

Die Notenbanken sind weiterhin dabei, ihre Goldvorräte seit 2009 in den Nachwehen der Finanzkrise von 2008 aufgrund der Pleite der US-Grossbank Lehman Brothers weiter aufzustocken, wie unten stehende Grafik deutlich zum Ausdruck bringt:

 

Wieso um alles in der Welt machen die das? Wenn doch, wie man von Seiten der Regierungen und der Notenbanken hört, das Finanzsystem doch stabil sei und man wie immer alles unter Kontrolle habe, und sollte doch einmal eine weitere Krise entstehen, habe man doch genügend Mittel und Wege, diese zu beheben?

Scheinbar trauen sie ihren eigenen Worten nicht ganz über den Weg. Gerade die führenden Köpfe der Notenbanken sind kluge Köpfe und haben in der Regel ein sehr gutes Verständnis für Währungssysteme sowie vor allem die Historie der in der Geschichte der Menschheit allesamt zahlreichen gescheiterten Währungen. Besonders diese Grafik dürfte ihnen dabei ganz besonders vor Augen stehen:

 

 

Im Verlauf des 20. Jahrhunderts, wie hier unschwer zu erkennen ist, verlor eine Währung nach der anderen – die eine etwas früher, die andere etwas später – einen Grossteil bzw. einen erheblichen Teil ihren gesamten Wert, wie hier am Beispiel der Wertentwicklung der Währungen im Verhältnis zum Gold (gleiches gilt für Silber) sehr deutlich zum Ausdruck kommt. Interessant ist ebenfalls, dass gerade in Krisenzeiten der Wertverlust einer Währung in kürzester Zeit von statten gehen kann, wie etwa bei der Reichsmark in der 40er Jahren des letzten Jahrhunderts. Leider nehmen auch aktuell neben den Finanzrisiken auch die geopolitischen Spannungen zu.

Wichtig: Physisches Edelmetall, kein Papiermetall

An dieser Stelle sollten Sie bitte beachten, dass Sie Silber und Gold in tatsächlich physisch vorhandener und sicher gelagerter Form erwerben, und von jeder Form von sog. Papier-Silber oder -Gold Abstand nehmen, das Ihnen lediglich auf dem Papier den Bezug von physischem Silber oder Gold garantiert. Diese Garantie dürfte im Ernstfall nämlich kaum das Papier wert sein, auf dem es geschrieben steht.

So wurde derzeit gemäss Schätzungen von Marktexperten mindestens 100 Mal so viel Gold auf dem Papier verkauft wie tatsächlich physisch vorhanden ist, von ähnlichen Zahlen ist bei Silber auszugehen. Es wird die Zeit kommen, wenn die ersten dieser Papier-Silber oder -Gold Besitzer die Auslieferung ihrer Edelmetalle verlangen werden und erkennen müssen, dass leider nichts oder kaum etwas davon vorhanden ist. Die Nachfrage nach physischem Silber und Gold sowie deren Preise würden spätestens dann wohl erheblich ansteigen.

 

Insgesamt 189 Staaten haben sich den Regeln der in Washington D.C. beheimateten Sonderorganisation der UN angeschlossen, deren Hauptaufgabe die wirtschaftspolitische Überwachung seiner Mitgliedsstaaten ist. Dadurch möchte der IWF zur Sicherung der Stabilität des internationalen Finanz- und Währungssystems beitragen. Inwieweit der IWF seinen Aufgaben in dieser Hinsicht in Bezug auf die an dieser Stelle immer wieder verdeutlichten, sich weiter ausdehnenden und keinesfalls nachhaltigen Schuldenexzesse weltweit gerecht wird, kann jeder Leser selbst beurteilen.

Kürzlich erschien nun ein sog. Studie des IWF mit der Warnung, dass Gold als „Brandbeschleuniger für Finanzkrisen“ ursächlich sei, so der IWF-Volkswirtschaftler Johannes Wiegand. Denn: Gold sei eine zu harte Währung, die es Notenbanken nicht erlauben wirken, bei Krisen weiterhin mit irrwitzigen Liquiditätsspritzen das Währungssystem aufzufangen. Hier wird ganz klar die Wahrheit umgedreht, und dem Gold die Schuld in die Schuhe geschoben, anstelle die verheerende Haushaltspolitik der meisten der IWF-Mitgliedsländer zu kritisieren, die für die mittlerweile äusserst maroden Staatshaushalte verantwortlich sind.

Hier stellt man sich unweigerlich die Frage: Warum vertraut der IWF selbst so sehr auf Gold? Der IWF besitzt insgesamt 90.5 Mio. Unzen Gold, in einem Gegenwert von gut 120 Mrd. US-Dollar, und verkauft bereits seit Jahren keine einzige Unze davon. Dagegen wächst beim Betrachter eher der Eindruck, der IWF rechnet bereits mit der nächsten massiven Finanzkrise und möchte den Menschen sagen, vertraut doch lieber weiterhin den immer weniger wert werdenden Papierwährungen als dem Gold und dem Silber; denn: je mehr Menschen beginnen, ihr Vermögen in Silber und Gold anzulegen, um so schneller dürfte das derzeitige Finanzsystem in sich zusammenbrechen.

Bereitet der IWF die totale Kontrolle der Vermögen von Haushalten und Unternehmen vor?

Letzter Vorschlag des IWF durch deren Präsidentin, Christine Lagarde, ist die Empfehlung an die Notenbanken der Mitgliedstaaten, das Papiergeldsystem durch sog. Krypto-Währungen zu ersetzen. Dies würde unter anderem die Abschaffung des Bargeldes bedeuten, andererseits jedoch den staatlichen Stellen die totale Kontrolle über die Vermögen der Privathaushalte und Unternehmen verschaffen. Entwertung und Konfiszierung von Vermögen wären dann jederzeit möglich und mit der Zeit auch sehr wahrscheinlich.

Hier werden bereits in den USA Stimmen laut, die bereits jetzt auf Basis dieser Empfehlungen davon ausgehen, dass die Menschen dann, sollte so ein staatliches Kryptowährungssystem eingesetzt werden, wieder auf das Bartern, also auf den Tausch von Waren und Dienstleistungen ohne Geld, ausweichen werden, so wie dies in Zeiten von starker Geldentwertung bzw. wirtschaftlicher Schwierigkeiten schon häufig der Fall war. So geht der umstrittene US-amerikanische Ökonom Martin Armstrong davon aus, dass gerade das Bartern mit Silber einen dominanten Platz einnehmen dürfte.

BB WERTMETALL ist hier mit seinem Produkt S-Deposito (light) ein Vorreiter. Über das S-Deposito können die Teilnehmer bequem Waren und Dienstleistungen austauschen, und im Gegenzug mit Silbergranulat per Knopfdruck bezahlen.

‚Got Gold‘ (engl.) bzw. ‚haben Sie Gold‘ und vor allem Silber? Gerne informieren wir Sie über unsere Produkte: 1-Unzen Silbermedaillen und –Barren: den ‚Silber-Haggai‘, sowie den ‚Guten Hirten‘. Den 1-Unzen Goldbarren ‚Gold-Haggai‘; sowie das S-Deposito zum Erwerb und der Lagerung von hochreinem Silbergranulat im Schweizer Zollfreilager, wenn es um grössere und sicher zu verwahrende Vermögensteile geht. Gerne geben wir Ihnen dazu über unsere erfahrenen Berater Auskunft.

Herzliche Grüsse

Ihr Team von BB WERTMETALL AG

 

Risikohinweis und Haftung

Dieses redaktionelle Angebot dient ausschließlich zum Zweck der Information und sollte in keinem Fall allein als Entscheidungsgrundlage für jede Art von Finanztransaktionen wie den Kauf oder Verkauf von Edelmetallen herangezogen werden. Die Haftung für Vermögensschäden wird kategorisch ausgeschlossen. Alle Inhalte beruhen auf Informationen und Quellen, die Autor und Herausgeber für vertrauenswürdig und seriös erachten. Für die Richtigkeit der Inhalte kann trotzdem keine Haftung übernommen werden. Edelmetalle sind zum Teil erheblichen Schwankungen und Risiken unterworfen. Die Vermögensanteile einzelne Anlagen sollten immer nur so viel betragen, dass auch bei einem erheblichen Kursverlust das Gesamtdepot nur marginal an Wert verlieren kann.

3. Newsletter 2018

Liebe Kunden

Wir möchten Sie mit diesem 3. Newsletter für das Jahr 2018 wieder über die aktuelle Situation am Silber- und Goldmarkt informieren und Ihnen einen fundierten Überblick über die Finanzmärkte geben.

Preisentwicklung Silber bislang in 2018

Seit Jahresbeginn 2018 notiert die Unze Silber (31,1 g bei Reinheit von 999,9), gemessen in USD, knapp 12.95% im Minus. Der Preis für eine Unze Gold gab seit Jahresbeginn um 5,40% nach. Im Vergleich dazu notieren etwa Platin gut 7% im Minus, Palladium konnte sich deutlich erholen und notiert ca. 4% im Plus.

Im Folgenden zeigen wir Ihnen anhand zahlreicher Grafiken die aktuelle Situation an den Finanz- märkten auf – gemäss dem Motto: «Ein Bild sagt mehr als 1‘000 Worte», wie es so trefflich heisst. Zudem erläutern wir Ihnen jeweils die Kernaussagen der Grafiken.

Wie untenstehende Grafik zeigt, steigt die Verschuldung der Drittweltländer stark an, vor al- lem die Verschuldung in USD – seit dem Jahr 2000 von ca. 8 Bio. USD in 2000 auf jetzt fast 50 Bio. USD. Bei gleichzeitigem Währungsverlust gegenüber dem USD werden diese Kredite mehr und mehr notleidend, und schliesslich wohl uneinbringlich.

Das Beispiel Türkei zeigt: die massive Neuverschuldung bringt, durch politischen Vertrauensverlust beschleunigt, die Heimatwährung Lira massiv unter Druck:

  • über 40% Währungsverlust in 2018
  • deutlich steigende Zinsen
  • Aktienmarkt unter Druck

 

Auf globaler Basis zeigt sich derzeit eine weiterhin wachsende massive Verschuldung in Höhe von ca. 330% der weltweiten Wirtschaftsleistung (BIP). Stellen Sie sich eine Firma mit einer Verschuldung in Höhe des 3,3-fachen Umsatzes vor. Sie müsste kurzfristig ohne wenn und aber die Insolvenz hinnehmen, denn niemals kann in so einer Situation Zins und Tilgung bezahlt werden. Und stellen Sie sich vor, dann würden auch noch die Zinsen steigen ...

Lediglich die (noch teilweise anhaltenden) rekordtiefen Zinsen weltweit machen diese immense Schuldenlast noch einigermassen tragbar!

Aktuell beträgt die Verschuldung der USA ca. 21 Bio. USD. Im Schnitt verdoppelt sich der Schuldenstand alle 8.5 Jahre. Für die Zukunft ergäbe dies ein dramatisches Szenario:

  • 2027:   42 Bio. USD
  • 2035:   84 Bio. USD
  • 2044: 168 Bio. USD

 

Die Entwicklung der Verschuldung setzt Preistrends für die Edelmetalle. Die untenstehende Grafik zeigt, wie letzlich die Entwicklung der Schulden auch die Preisentwicklung von Gold und damit von Silber definiert. Obgleich die Preise von Edelmetallen stärker schwanken, bewegen sie sich letztlich um den Trend der Verschuldung. Was auch ersichtlich ist: Gold und damit Silber haben aktuell ein erhebliches Nachholpotenzial im Preis: Gemäss der Grafik müsste der Goldpreis eher bei USD 2‘000 stehen, anstelle von derzeit ca. USD 1‘230 – und der Silberpreis zwischen USD 25 und 50, wenn man von einer Bandbreite des Gold-/Silber-Quotienten von 80 bis 40 ausgeht.

Die Bilanzen der Welt-Notenbanken nach der Finanzmarktkrise von 2008 sind extrem aufgebläht - durch Aufkauf neuer Schulden der Staaten, die versuchten, dadurch einen globalen Finanzkollaps zu verhindern. Doch die nächste Finanzkrise steht vor der Türe – wie werden sich die Notenbanken bei der nächsten Finanzkrise verhalten?

Neue Rekord-Geldinjektionen in die dann taumelnden Volkswirtschaften würden die Ver- schuldung nochmals weiter exponentiell steigen lassen ...

 

Die Zinsen steigen – zumindest in der grössten Volkswirtschaft der Welt, den USA. Ganz klar ist der 30 Jahre währende Zinsabwärtstrend gebrochen. Der Preis fürs (billige) Geld steigt, muss stei- gen, denn das Risiko in den Währungen aufgrund der steigenden Verschuldung nimmt zu.

Was in den USA am Zinsmarkt passiert, wird sich früher oder später auch in anderen Industrielän- dern zeigen. Italien ist dafür ein erstklassiges Beispiel: Der marode Haushalt und die weiter stei- gende Verschuldung lassen Risiko in italienischen Staatsanleihen steigen. Anleger verlangen dafür eine steigende Risikoprämie, in Form von steigenden Zinsen. Viele andere Länder werden folgen, kaum ein Land wird sich von dieser Entwicklung abkoppeln können. Steigende Zinsen machen eine weiter wachsende Verschuldung immer schwerer tragbar, ge- schweige denn rückzahlbar! Irgendwann bricht die Wirtschaft unter der Last der Schulden ein.

Eine Neuverschuldung = frisch gedrucktes Geld, in grösserem Umfang als das BIP Wachs- tum, bewirkt Inflation respektive Kaufkraftverlust!

Eine Währungseinheit erwirbt immer weniger Güter bzw. Güterpreise steigen aufgrund zu stark ansteigender Geldmenge. Ein Trend ist in den Industrienationen ganz klar erkenn- bar: Eine weitere Einheit neuer Verschuldung erkauft eine immer kleiner werdende Einheit Wirtschaftswachstum. Und das Geld verliert an Wert.

Während Silber- und Gold-Standartzeiten (1720 – 1971) konnte man nahezu eine konstante Kaufkraft des USD beobachten.

Erst nach dem Verbot von Goldbesitz und v.a. nach Beendigung des Goldstandards (Hinterle- gung der Währung mit Gold oder Silber – Währung war eintauschbar in Gold oder Silber) bricht die Kaufkraft einer Währungseinheit auf nahezu Null ein, wie hier unten am Beispiel des USD sichtbar wird.

Die Schlussfolgerung daraus: Silber und Gold halten über die Jahrhunderte ihre inhärente Kaufkraft!

Der USD war stabil über Jahrhunderte hinweg aufgrund der Gold- bzw. Silberhinterlegung – diese wurde 1971 aufgehoben, da zu viele Gläubiger der USA ihre USD in echte Werte, in Gold eintauschen wollen. Die USA wären somit pleite gewesen. Damals begann man darum, USD aus dem Nichts zu schaffen, die Kaufkraft permanent zu schmälern, und die Verschuldung in ungeahnte Höhen zu befördern. Seitdem kam es zu erheblichen Preisansteigen bei Gold und bei Silber – der steile Aufwärts- trend auf langfristiger Basis ist bei Gold und Silber intakt und verheisst weiterhin deutlich steigende Kurse. Die Schlussfolgerung daraus: Silber und Gold gehen Hand in Hand, Silber dabei mit deutlicheren Ausschlägen als Gold – erheblich steigende Silberpreise sind in den kommenden Jahren zu erwarten.  

Das Verhältnis aus Goldpreis zu Silberpreis bezeichnet man auch als sog. Gold-/Silver-Ratio. Die- ser Wert zeigt an, ob Silber im Verhältnis zu Gold günstig oder teuer ist. Diese Relation schwankt mehr oder weniger zwischen den beiden Extremwerten, ca. 80 (wenn Silber im Vergleich zu Gold extrem unterbewertet ist) und ca. 20-30 (wenn Silber im Verhältnis zum Goldpreis sehr teuer ist).

Aktuell beträgt dieser Quotient fast 84, kennzeichnet also eine extreme Unterbewertung von Silber gegenüber Gold! Bemerkenswert ist die Tatsache, dass fast jedes Mal, wenn im Verlauf diese Gold-/Silver-Ratio einen Extremwert im Bereich von 80 erreichte, dies mit einem mittelfristigem bzw, zyklischen Tief beim Goldpreis zusammen traf. Sprich, bei solchen Relationen ist es besonders aussichtsreich, in Silber investiert zu sein, denn dann löste sich oft die Situation derart auf, dass bei steigenden Goldpreisen ein um so stärker steigender Silberpreis diesen Quotienten reduzierte – allerdings mit den für Silber typischen, verstärkten Schwankungen in der Kursent- wicklung.

Die Schlussfolgerung daraus: Extremwerte von ca. 80 und darüber bei der Gold-/Silber-Ratio sind oft gleichzeitig sehr gut Kaufzeitpunkte für Gold – und nochmals bessere für Silber!

 

 

 

Ausgangsbasis heute:

  • Steigende Verschuldung in Dritt- und Industrieländern setzt sich immer mehr fort
  • Steigende Zinsen als Reaktion zunehmender Verschuldung und damit steigendem (Ausfall-)Risiko
  • Steigende Inflation bzw. fortschreitender Kaufkraftverlust aufgrund steigender Verschul- dung und damit steigende Ausgabe frischer Gelder
  • Währungsverfall ist aktuell v.a. bei Drittweltländern bereits zu beobachten
  • Aktienkursrückgänge in Drittwelt- und nun auch bei Industrieländern
  • Zudem: Steigende politische und ökonomische Risiken weltweit (Strafzölle und Wirtschaftskriege, Syrien/Iran/Russland/etc.)

Konsequenzen:

  • Wir beobachten eine sich ausweitende Krise der Drittweltländer, den Beginn machte die Türkei
  • «Überschwappen» der Finanzkrise auf weitere Drittweltländer – dieser Prozess ist bereits im Gang
  • Letztendlich wird sich die Krise auf die Industrieländer ausweiten; Italien bewegt sich be- reits aufgrund deutlich steigender Zinsen auf Krisenmodus zu – mit der Folge einer welt- weiten Rezession/Depression aufgrund der vernetzten, globalisierten Welt
  • Politik der Notenbanken in Krisenzeiten wird die altbekannte sein: Massive Ausweitung der Geldmengen, um die jeweiligen Wirtschaften «zu retten» - mit weiterer fatalen Neuverschul- dung
  • Inflation und Kaufkraftverlust der Währungen werden deutlich weiter angefacht und schreiten fort, möglicherweise oder notwendigerweise bis hin zum Währungskollaps
  • Risikobehaftete Anlagen werden besonders stark verkauft und gemieden, ultimative Sicherheit wird mehr und mehr von der breiten Masse gekauft: Silber und Gold

 

‚Got Gold‘ (engl.) bzw. ‚haben Sie Gold‘ und vor allem Silber? Gerne informieren wir Sie über unsere Produkte: 1-Unzen Silbermedaillen und –Barren: den ‚Silber-Haggai‘, sowie den ‚Guten Hirten‘. Den 1-Unzen Goldbarren ‚Gold-Haggai‘; sowie das S-Deposito zum Erwerb und der Lagerung von hochreinem Silbergranulat im Schweizer Zollfreilager, wenn es um grössere und sicher zu verwahrende Vermögensteile geht. Gerne geben wir Ihnen dazu über unsere erfahrenen Berater Auskunft.

Herzliche Grüsse

Ihr Team von BB WERTMETALL AG

 

Risikohinweis und Haftung

Dieses redaktionelle Angebot dient ausschließlich zum Zweck der Information und sollte in keinem Fall allein als Entscheidungsgrundlage für jede Art von Finanztransaktionen wie den Kauf oder Verkauf von Edelmetallen herangezogen werden. Die Haftung für Vermögensschäden wird kategorisch ausgeschlossen. Alle Inhalte beruhen auf Informationen und Quellen, die Autor und Herausgeber für vertrauenswürdig und seriös erachten. Für die Richtigkeit der Inhalte kann trotzdem keine Haftung übernommen werden. Edelmetalle sind zum Teil erheblichen Schwankungen und Risiken unterworfen. Die Vermögensanteile einzelne Anlagen sollten immer nur so viel betragen, dass auch bei einem erheblichen Kursverlust das Gesamtdepot nur marginal an Wert verlieren kann.

Newsletter 2. Quartal 2018

Liebe Kunden

Wir möchten Sie mit diesem 2. Newsletter für das Jahr 2018 wieder über die aktuelle Situation am Silber- und Goldmarkt informieren, wie auch einen kurzen Überblick über aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen geben.

Preisentwicklung Silber bislang in 2018

Seit Jahresbeginn 2018 notiert die Unze Silber (31,1 g bei Reinheit von 999,9), gemessen in USD, knapp 12.66 % im Minus. Der Preis für eine Unze Gold gab seit Jahresbeginn um 9,05 % nach. Im Vergleich dazu notieren etwa Platin und Palladium jeweils gut 17 % im Minus.

In unserem 1. Newsletter 2018 haben wir darüber berichtet, wie Silber und Gold seit Menschengedenken Teil des täglichen Lebens sind, und wo ungefähr die Preisuntergrenze für diese Metalle liegen sollten. Mittlerweile ist etwa der Preis von Silber unter die Einstandskosten bzw. die Gestehungskosten bei der Förderung und Produktion gefallen – und daher auf ein Preisniveau, das keinesfalls nachhaltig bzw. daher von langer Dauer sein kann. Bereinigt um die tatsächliche Inflation notiert die Bewertung für Gold – und analog können Sie sich dies für Bewertung von Silber vorstellen – mit derzeit rund ca. 1‘200 USD je Unze nahe des historischen Tiefstwertes aus den Jahren 1999 und 2001 mit ca. 250 USD je Unze (USD und CHF notieren derzeit nahezu 1 zu 1). Wenn Sie sich den Chart hier unten ansehen, der die Goldpreisentwicklung abbildet, bereinigt um die echte Inflation, dann notieren wir heute nahe eines 300-Jahrestiefstpreises. Nur um den nominalen Höchstwert von 1980 mit ca. 850 USD je Unze zu erreichten, müssten derzeit inflationsbereinigt ca. 16‘500 USD je Unze bezahlt werden! Während westliche Staaten und Notenbanken (noch) Silber- und Goldpreise mit allen Mitteln versuchen, tief zu halten, spielen sie den östlichen Marktteilnehmern bedeutend in die Hände, die derzeit jede verfügbare Unze erwerben, da sie wissen, dass letztendlich nur Silber und Gold seit knapp 6‘000 Jahren das einzig überlebende Geld darstellen. Wenn wir an dieser Stelle oft vom Goldpreis und dessen Einflussfaktoren sprechen, dann einfach deswegen, weil der Goldmarkt deutlich grösser als der Silbermarkt ist und die Richtung für die Edelmetalle vorgibt. Somit gilt im wesentlichen dasselbe für Silber, was im grossen und ganzen für den Goldmarkt zutrifft.  
Eine andere derzeit sehr bemerkenswerte Tatsache zeigt sich am Futuresmarkt, an dem Goldkontrakte auf Papierbasis gehandelt werden, die letztendlich im Moment den Preis bestimmen. Hier ist zu beobachten, dass bei den bedeutenden Marktteilnehmern, die sog. Large Specs (Hedge-Fonds, Managed Futures Fonds, Fonds Berater und Manager etc.) sich eine Situation ergeben hat, die es so seit 2001, das den Tiefstpunkt im Goldpreis markierte, nicht mehr gegeben hat. Diese Large Specs sind zum ersten Mal seit 2001, als der Goldpreis rund 250 USD je Unze kostete und daraufhin innert rund 10 Jahren eine dramatische Aufwertung erfuhr, wieder in der Mehrzahl ‚short‘ sprich sie spekulieren mehrheitlich auf weiter fallende Preise. Allerdings, was in der Finanzindustrie als sogenannter Kontra-Indikator gewertet wird, geht man davon aus, dass die Mehrheit der Marktteilnehmer meist falsch liegt bzw. wenn die Mehrheit der Anleger in eine Richtung spekulieren, dann ist die Wahrscheinlichkeit einer Kehrtwende sehr gross, denn das grösste Kapital hat sich schon in eine bestimmte Richtung orientiert. Wenn dann diese Positionen wieder glattgestellt werden müssen, bedeutet dies dass grosse Mengen Kapital wieder in die andere Preisrichtung drängen. Alles in allem eine hervorragende Ausgangsbasis für steigende Preise bei Gold und Silber. Damals in 2001, als zuletzt diese Konstellation vorherrschte, stieg der Goldpreis von rund 250 USD auf in der Spitze 1911 USD je Unze. Aus der langfristigen Kursentwicklung gemäss der Darstellung unten ist ebenfalls auch zu sehen, dass der Goldpreis derzeit lediglich nach der immensen Kursrally von 250 auf gut 1900 USD je Unze innert 10 Jahren ‚konsolidiert‘ bzw. etwa zu ‚verschnaufen‘ scheint. Eine Trendumkehr ist aus dem Kursverlauf hier keineswegs zu erkennen. Und gerade dann, wenn ein Investment so wenig geliebt und gesucht ist, wie Silber und Gold es zur Zeist sind, ist es in den meisten Fällen so, dass eine günstige Einstiegschance besteht, gerade auch unter dem Gesichtspunkt, dass die globalen Risiken  seit 2011, als Gold seinen letzten Höchstpunkt markierte, in nahezu jeder Hinsicht dramatisch zugenommen haben. Die Grafik hier zeigt den Kursverlauf von Gold seit 2000 an, als der Goldpreis sein letztes Preistief markierte. Genau damals waren die grossen Spekulanten in der Summe ‚short‘ auf das Gold, hatten erhebliche Positionen aufgebaut, die auf weiter fallende Kurse gesetzt haben. Und es kam ganz anders. Im Sommer 2011 konnten dann Kurse von über 1‘900 USD je Unze festgestellt werden.
Vieles hat der amerikanische Präsident Trump während seiner Wahlkampfzeit versprochen, und vieles auch gehalten. Mit einem seiner Ziele tut er sich jedoch momentan schwer: Trump wollte unbedingt einen schwachen US-Dollar erreichen. Und dies trotz seiner ‚America first‘ Wahlkampfparole. Jetzt zeigt sich, dass beide Ziele sich ‚beissen‘ oder entgegenstehen. Ein starkes Amerika bedeutet, zumindest im Moment, auch einen starken US-Dollar, oder anders gesagt, derzeit ist der USD der Einäugige unter den Blinden (gegenüber der anderen Währungen). Kaum macht Trump ein wenig Druck über Strafzölle, knicken Währungen von Ländern, die über hohe Schulden verfügen, ein wie Streichhölzer. Sie sind nicht einmal ein wenig Druck gewachsen. Prominente Beispiele sind derzeit China und vor allem die Türkei, daneben aber auch Argentinien, Südafrika, Brasilien oder Indonesien. Länder, in denen die Währungen deutlich nachgeben, ebenso wie deren Aktienmärkte. Kapital wird aus zunehmend als riskant angesehenen Märkten herausgenommen und vornehmlich in den USD als vermeintlich derzeit sicheren Hafen investiert.       Quelle: comdirect.de   Wie hier am Beispiel Türkei deutlich wird, verlor die Landeswährung innert weniger Tage erheblich an Wert, lediglich aufgrund für die Türkei relativ unbedeutender Sanktionen seitens der Trump Regierung als Druckmittel auf die Freilassung eines in der Türkei angeblich aus Spionageverdacht festgesetzen US-Pastors. Gleichzeitig stieg der Zinssatz in türkischer Lira aufgenommener neues Schulden von rund 20 auf ca. 25%, die Inflation in der Türkei beträgt dereit rund 16%. Rutscht die Türkei in eine Finanz- bzw. Wirtschaftskrise, dann drohen erhebliche Effekte auf andere Länder, einschliesslich der EU, deren Währung gleichzeitig gegenüber dem USD nachgab. So sind etwa italienische Banken mit insgesamt 17 Mrd. USD Gegenwert in der Türkei mit Krediten engagiert, Frankreich beispielsweise mit 38 Mrd. USD und Spanien sogar mit 83 Mrd. USD. Die Verknüpfungen der Türkei mit Europa wird hier wiederum deutlich.

Was die USA in Bezug auf den USD so attraktiv macht, ist allerdings fraglich. Die Verschuldung in den USA betrug zum Ende Juli 2018 rund 21.31 Billionen USD, und damit rund 7% oder ca. 1.4 Billionen USD mehr als im Vorjahr. Die Staatsschulden in den USA steigen derzeit rasant, nachdem Präsident Trump die Unternehmenssteuern in den USA von 35 auf nurmehr 21% reduzierte. Dies reisst ein gewaltiges Loch in den US-Haushalt, der über neue Schulden finanziert werden muss. Inwieweit die Mindereinnahmen zukünftig durch höhere Investitionen und Löhne im Inland kompensiert werden können, kann derzeit nicht ansatzweise gesagt werden. Eine Abschwächung des BIP oder gar eine Rezession in den USA hätte verheerende Auswirkungen auf den USD, der aus unserer Sicht aufgrund der fehlenden Stabilitätskennzahlen keinesfalls als sicherer Hafen einzuschätzen ist.

Was bleibt … ? Silber und Gold, denen keine Schulden gegenüberstehen, die mit hohem Aufwand als knappe und begehrte Güter gewonnen werden, und seit Beginn der Menschheitsgeschichte echtes Geld darstellen.

‚Got Gold‘ (engl.) bzw. ‚haben Sie Gold‘ und vor allem Silber? Gerne informieren wir Sie über unsere Produkte: 1-Unzen Silbermedaillen und –Barren: den ‚Silber-Haggai‘, sowie den ‚Guten Hirten‘. Den 1-Unzen Goldbarren ‚Gold-Haggai‘; sowie das S-Deposito zum Erwerb und der Lagerung von hochreinem Silbergranulat im Schweizer Zollfreilager, wenn es um grössere und sicher zu verwahrende Vermögensteile geht. Gerne geben wir Ihnen dazu über unsere erfahrenen Berater Auskunft.

Herzliche Grüsse

Ihr Team von BB WERTMETALL AG

 

Risikohinweis und Haftung

Dieses redaktionelle Angebot dient ausschließlich zum Zweck der Information und sollte in keinem Fall allein als Entscheidungsgrundlage für jede Art von Finanztransaktionen wie den Kauf oder Verkauf von Edelmetallen herangezogen werden. Die Haftung für Vermögensschäden wird kategorisch ausgeschlossen. Alle Inhalte beruhen auf Informationen und Quellen, die Autor und Herausgeber für vertrauenswürdig und seriös erachten. Für die Richtigkeit der Inhalte kann trotzdem keine Haftung übernommen werden. Edelmetalle sind zum Teil erheblichen Schwankungen und Risiken unterworfen. Die Vermögensanteile einzelne Anlagen sollten immer nur so viel betragen, dass auch bei einem erheblichen Kursverlust das Gesamtdepot nur marginal an Wert verlieren kann.

Newsletter 1. Quartal 2018

Preisentwicklung Silber bislang in 2018

Seit Jahresbeginn 2018 notiert die Unze Silber (31,1 g bei Reinheit von 999,9), gemessen in USD, knapp 2.5% im Minus. Im Vergleich dazu stieg der Preis für eine Unze Gold seit Jahres-beginn um knapp 2% an. Hier wird sichtbar, dass der Preis von Silber derzeit noch gerade im Vergleich zum Goldpreis zurück geblieben ist und damit seine Unterbewertung gegenüber Gold noch vergrössert hat.

In Zeiten, in denen Aktien noch immer nahe ihren letzten Höchstständen notieren, kommt bei vielen Menschen immer wieder die Frage auf, warum sollte man in Silber investieren, das von seiner Kursentwicklung in den letzten Jahren gegenüber anderen Anlageformen doch eher zurück geblieben ist. 

Welche Gesichtspunkte sprechen nun für Silber, einer Anlageform, die wie Gold fast bis auf die Ursprünge der Menschheit zurückgeht? Seit Menschengedenken ist Silber, neben Gold, das ‚echte Geld‘ für den Kauf alltäglicher Din-ge bis hin zu Grundstücken gewesen. Reines Silber wurde abgewogen, um Güter oder Dienst-leistungen zu bezahlen. Zudem wurde der Wohlstand einer Familie auch in Silber gemessen. Von Abraham hiess es, er war reich an Vieh, Silber und Gold. So bezahlte Abraham auch für die Grabstätte für seine verstorbene Frau Sarah 400 Schekel Silber, was einem heutigen Ge-genwert von etwa 200 Unzen Silber oder knapp CHF 4‘000 entsprechen würde. Um das Jahr 3‘000 v.Chr. war Silber in Mesopotamien begehrter als Gold. Später, im 16. Jahrhundert v.Chr., waren dann die ersten geprägten Silbermünzen im Umlauf. Mexiko und China führten später silberunterlegte Währungssysteme ein, selbst in den USA bestand bis zum Jahr 1834 quasi ein faktischer Silberstandard, der dann durch den Goldstandard abgelöst wurde. Auch wenn viele Menschen heute denken, das alles sei ‚Schnee von gestern‘, so wie es auch die Massenmedien fröhlich propagieren, täuscht man sich gewaltig. Zahlreiche Notenbanken kau-fen aktuell sukzessive Gold zu – und Silber als ‚Gold des kleinen Mannes‘ – läuft in dieser Be-deutung Hand in Hand mit. Die Notenbanken von Russland, China und der Türkei etwa kau-fen mehr oder minder offen Gold zu, während sich die meisten der westlichen Notenbanken mit dem Ausgeben von immer grösseren Mengen Papier- und Giralgeld begnügen und somit dem aktuellen Währungssystem langsam aber sicher den Todesstoss versetzen.

Silber und Gold sind knappe Güter – und erfüllen damit eines der Hauptkriterien für echtes Geld, nämlich ein sicheres Wertaufbewahrungsinstrument, bei gleichzeitiger in-ternationaler Akzeptanz. So sehr sich die alten Alchemisten auch bemühten, den Stein der Weisen zu finden bzw. Silber und Gold künstlich herzustellen, gelingt dies nur durch eine mühevolle, riskante und sehr kostspielige Förderung von silber- und goldhaltigen Gesteinsschichten. Da die Förderung bzw. Produktion von Silber und Gold durch erheb-lichen Einsatz von Materialien, Maschinen, Energie und menschlicher Arbeitskraft kennzeichnet ist, sind diese Edelmetalle erstklassige Inflationsindikatoren, deren För-derkosten steigen, wenn die Einsatzfaktoren für die Förderung kostenmässig ansteigen. 

Die Summe der Kosten für diese Einsatzfaktoren kann an den durchschnittlichen Produktionskosten pro Unze Silber abgelesen werden. Viele Silberproduzenten kommen gemessen an den sog. All-In-Sustaining-Costs, also den gesamten Abbaukosten, auf aktuell rund 17 USD je Unze Silber – wohlgemerkt für unverarbeitetes Roh-Silber, das in einer Schmelzanlage erst noch auf die Reinheit von 999.9 gebracht werden muss, bevor man an das Prägen von Münzen etc. überhaupt denken kann.

Wie gerade dargelegt, ist Silber, wie auch Gold, auch deswegen ein knappes Gut, da es mit viel Aufwand, Risiken, Kosten, Zeit etc. gefördert werden muss. Von durchschnittlich ganzen 1 000 neuen Rohstoffentdeckungen seitens von Prospektoren oder Geologen ist statistisch gesehen nur eine davon „gut genug“, um als förder fähige Lagerstätte entwickelt zu werden. Während man vor einem Jahrzehnt noch davon ausging, dass diese dann innert sieben bis zwölf Jahren zu einer Mine entwickelt werden konnte, sind es heute bis zu 20 Jahre, die zwischen der Entdeckung der Lagerstätte bis zu deren Inbetriebnahme vergehen. Und oft genug befinden sich diese Erzvorkommen dann in Regionen mit politischen Risiken, die meist nur schwer zu kalkulieren sind.

Interessanterweise behalten Silber und Gold ihre Kaufkraft über die Jahrtausende, während die der Währungen eine beständige Schwindsucht erleiden. So verlor etwa der US-Dollar seit der Gründung der privaten US-amerikanischen Notenbank Fed 1913 rund 95% an Wert. Während der US-Dollar bis 1971 mit Gold hinterlegt war, war der Wertverlust eher marginal. Dieser beschleunigte sich jedoch mit der in 1971 stattgefundenen Entkoppelung von Gold (echtem Geld) und Papierwährung (falsches Geld=Falschgeld?). Seitdem betrug der Kaufkraftverlust des US-Dollars ganze ca. 80%! Dies klingt bereits sehr stark nach einer zu erwartenden Währungskrise. Und diese Entwicklung hält gerade weiterhin an, und dies solange bis der Wert gänzlich gegen Null gelaufen ist. Dagegen behalten Silber und Gold eine konstante Kaufkraft. Studien zeigen, dass etwa im Römischen Reich 1 elegante Tunika rund 1 Unze Gold kostete. Auch heute erhält man für den Gegenwert von 1 Unze Gold einen vornehmen Massanzug. Gleiches gilt etwa für ein KFZ: 1908 konnte man für den Gegenwert von 41 Unzen Gold einen Ford T erwerben; heute bekommt man für 41 Unzen Gold einen BMW 3 GT. Diese Liste könnte beliebig weiter-geführt werden. Was für Gold gilt, gilt selbstverständlich auch für Silber, besonders über die Jahrhunderte hinweg. Beide Edelmetalle bewegen sich von der Tendenz her immer Hand in Hand. In der Erdkruste kommt Silber mit 60 bis 80 mg pro Tonne etwa 15-mal so häufig vor wie Gold mit etwa 4 bis 5 mg/t. In diesem Verhältnis bewegte sich auch lange Zeit der Wert zwischen Silber und Gold. Heute allerdings, in einer Zeit, in der die Politik versucht, auch die Finanzmärkte zu kontrollieren – ein Ansinnen, das zum Scheitern verurteilt ist und das scheitern wird – wurde die sog. Gold-Silber-Ratio sprich das Wertverhältnis von Gold zu Silber auf rund 80 erhöht. Erreicht wurde dies durch extrem hohe Umsätze in Papier-Gold und –Silber über die Termin-börsen. Dabei ist zu beachten, dass Silber eine deutlich höhere Anwendung in der industriel-len Fertigung (rund 55%) aufweist und somit „verbraucht“ wird. In Zahlen ausgedrückt be-deutet dies, dass die weltweite, geförderte Silbermenge einen Gegenwert von lediglich rund 17 Mrd. USD hat, während die vergleichbare Menge an Gold, da es kaum verbraucht wird, bei rund 7.6 Billionen USD liegt. Wertmässig beträgt bei dieser Betrachtungsweise die Gold-Silber-Ratio sogar 447! und sollte doch eher dem historischen und geologischen Mittel von 15 entsprechen. Interessant gerade jetzt: in den vergangenen 20 Jahren gab es eine solch hohe Gold-Silber-Ratio von rund 80 nur wenige Male: 2003, 2009, 2016 und nun wieder in 2018. Von 2003 bis 2006 ging dieser Quotient auf ca. 45 zurück, von 2009 reduzierte er sich auf fast 30, in 2011. Allein daran kann man ablesen, sollte Gold auch nur konstant notieren in den kommenden Jahren, dürfte der Silberpreis im Verhältnis dazu sich in etwa verdoppeln. Und was passieren würde, wenn der Goldpreis seinen Aufwärtstrend fortsetzen würde, kann man sich leicht an fünf Fingern ausrechnen. Hieran lässt sich ablesen, dass die Zukunft des Silbers wahrhaftig „golden“ ist! Es ist gut, Gold zu besitzen, aus unserer Sicht jedoch noch deutlich besser, in Sil-ber zu investieren. Auch wenn wir die nächste Währungskrise aufgrund der sich weiter anhäufenden, immensen weltweiten Schuldenberge am Horizont zu sehen vermeinen, erscheint uns der Besitz von Silber, und ganz besonders in Form von Silbergranulat, wie es bei unserem Produkt S-Deposito im Schweizer Zollfreilager erworben werden kann, aussichtsreich. Selbst im Extrem-fall von Zeiten eines Goldverbotes, wie es gerade bei verschärften Währungskrisen immer wieder gesehen wurde, sollte diese Form des reinen Silbers, das doch überwiegend in die industrielle Anwendung geht, kaum verboten werden können. Auch die dominierende asiati-sche Grossmacht China wirbt öffentlich für die Investition seiner Bürger in Silber und Gold, und würde damit einen starken Gegenpool zu einem westlichen Verbot darstellen.

Möglicherweise zeigt das starke Interesse der Menschen an Bitcoins und Co. bereits die frühe Existenz einer bevorstehenden Währungskrise an. Während man den bestehenden Währun-gen immer weniger (ver-)traut, gerät diese elektronische Form des „Geldes“ stark ins Blick-feld von Anlegern wie auch Spekulanten. Warum? Einer der Gründe dürfte sicherlich der sein, dass angesichts des weltweit zu beobachtenden, weiteren Ausuferns der Schuldenberge das Vertrauen der Bürger in das Währungssystem mehr und mehr weg-erodiert. Aus unserer Sicht ist es nur eine Frage der Zeit, bis Silber und Gold wieder den Stellenwert in den Augen der Menschen als wahres Geld erhalten, das sie quasi von Anbeginn der Menschheit hatten: Es wird seit jeher wegen der erhabenen Schönheit, wegen des Glanzes und der Farbe, und aufgrund des kostspieligen und schwierigen Abbaus als Geld geschätzt und steht für Wohlstand und Macht. Wohlstand wurde in Silber und Gold gemessen, daher kann man bei Silber und Gold davon sprechen, alle Definitionen von Geld zu erfüllen: Wertspeicher bzw. Wertaufbewahrungsmedium zu sein, ebenso wie Standardtauschmittel, Wertmass-stab bzw. letztendlich Recheneinheit.

Die Verschuldung weltweit hat mit aktuell 217 Billionen US-Dollar, gerechnet über weltweit alle Regierungs-, Unternehmens- und Privatschulden, eine Stand erreicht, der rund 327% der weltweiten Wirtschaftsleistung entspricht. Dabei wachsen die Schulden weiterhin rasant; ist das nachhaltig? Ein Unternehmen, das mit dem rund 3,3-fachen Umsatz verschuldet wäre, wäre sicherlich ein Fall für den Konkursrichter. Dass die Weltwirtschaft noch nicht in sich zusammen gefallen ist, lässt sich derzeit nur damit erklären, dass die Notenbänker der Welt in einer gemeinsamen Aktion die Referenzzinssätze auf ein historisch niedriges, in keinster Weise nachhaltiges Niveau reduziert haben, was auch der US-Notenbank Fed keine grossen Spielräume für weitere Zinserhöhungen lässt. 

In die Verschuldungszahlen sind allerdings bei weitem nicht alle Schulden eingerechnet. So zeigt eine Studie des World Economic Forum’s etwa auf, dass die sechs weltgrössten Pensionssparsysteme, USA, UK, Japan, die Niederlande, Kanada und Australien, bis zum Jahr 2050 einen Fehlbetrag von geschätzt 224 Billionen USD aufweisen werden. Dass unter diesen Umständen die Währungen keine Stabilität bieten können, ist offensichtlich. Entschuldung, ein vernünftiger Konsumverzicht sowie die Anlage in Silber und Gold erscheinen hier dringlicher denn je zuvor.

Mit einem aktuellen Silberpreis, gemessen an Roh-Silber zu Spot- bzw. aktuellem Marktpreis von rund USD 16.5 je Unze (31.1 g) dürfte der Silberpreis einen guten Boden gefunden haben. Dieser liegt mittel- bis langfristig in den Abbaukosten begründet. Wenn man sich die Quar-talsbilanzen von grösseren Silberproduzenten ansieht, stellt man fest, dass diese Firmen bei einem Silber-Spotpreis von rund USD 17 ein fast ausgeglichenes Ergebnis erzielen (vgl. etwa First Majestic Silver oder Endeavour Silver Corp.). Unter diesem Preis fallen Verluste an, die Produktion würde reduziert werden. Damit scheint ein Engagement in Silber zum aktuellen Zeitpunkt eine Anlage zu sein, die zwar hohe Schwankungen (+/- 30%) aufweisen kann, je-doch generell ein ausgezeichnetes Chance-/Risikoverhältnis zu besitzen scheint.

‚Got Gold‘ (engl.) bzw. ‚haben Sie Gold‘ und vor allem Silber? Gerne informieren wir Sie über unsere Produkte: 1-Unzen Silbermedaillen und –Barren: den ‚Silber-Haggai‘, sowie den ‚Gu-ten Hirten‘. Den 1-Unzen Goldbarren ‚Gold-Haggai‘; sowie das S-Deposito zum Erwerb und der Lagerung von hochreinem Silbergranulat im Schweizer Zollfreilager, wenn es um grössere und sicher zu verwahrende Vermögensteile geht. Gerne geben wir Ihnen dazu über unsere erfahrenen Berater Auskunft.

Newsletter 3. Quartal 2017

Preisentwicklung Silber
Seit Jahresbeginn 2017 notiert die Unze Silber (31,1 g bei Reinheit von 999,9), gemessen in USD, knapp 10% im Plus. Im Vergleich dazu stieg der Preis für eine Unze Gold seit Jahresbeginn um gut 13% an. Wie wir in unserem letzten Newsletter beschrieben haben, wird aktuell noch der Preis für die Edelmetalle über die extrem hohen Umsätze mit Papiersilber und –gold definiert. 

Der US-amerikanische Silberexperte Ted Buttler, unbestritten einer der erfahrenste Silberexperte der Welt, geht davon aus, dass etwa allein die US-amerikanische Grossbank JP Morgen in den vergangenen Jahren einen immensen Silberberg im Umfang von rund 600 bis 650 Mio. Unzen angehäuft hat. Gleichzeit ist JP Morgan einer der grössten Manipulatoren weltweit im Markt für Edelmetalle, was Ted Buttler Woche für Woche aufzeigt, jedoch (noch) niemanden bei den Finanzaufsichtsbehörden zu stören scheint. Aber auch hier wird die Wahrheit früher oder später ans Licht kommen.

In Zeiten, in denen Aktien noch immer nahe ihren letzten Höchstständen notieren, kommt bei vielen Menschen immer wieder die Frage auf, warum sollte man in Silber investieren, das von seiner Kursentwicklung in den letzten Jahren gegenüber anderen Anlageformen doch eher zurück geblieben ist. 

Welche Gesichtspunkte sprechen nun für Silber, einer Anlageform, die wie Gold fast bis auf die Ursprünge der Menschheit zurückgeht? Seit Menschengedenken ist Silber, neben Gold, das ‚echte Geld‘ für den Kauf alltäglicher Din-ge bis hin zu Grundstücken gewesen. Reines Silber wurde abgewogen, um Güter oder Dienst-leistungen zu bezahlen. Zudem wurde der Wohlstand einer Familie auch in Silber gemessen. Von Abraham hiess es, er war reich an Vieh, Silber und Gold. So bezahlte Abraham auch für die Grabstätte für seine verstorbene Frau Sarah 400 Schekel Silber, was einem heutigen Ge-genwert von etwa 200 Unzen Silber oder knapp CHF 4‘000 entsprechen würde. Um das Jahr 3‘000 v.Chr. war Silber in Mesopotamien begehrter als Gold. Später, im 16. Jahrhundert v.Chr., waren dann die ersten geprägten Silbermünzen im Umlauf. Mexiko und China führten später silberunterlegte Währungssysteme ein, selbst in den USA bestand bis zum Jahr 1834 quasi ein faktischer Silberstandard, der dann durch den Goldstandard abgelöst wurde. Auch wenn viele Menschen heute denken, das alles sei ‚Schnee von gestern‘, so wie es auch die Massenmedien fröhlich propagieren, täuscht man sich gewaltig. Zahlreiche Notenbanken kau-fen aktuell sukzessive Gold zu – und Silber als ‚Gold des kleinen Mannes‘ – läuft in dieser Be-deutung Hand in Hand mit. Die Notenbanken von Russland, China und der Türkei etwa kau-fen mehr oder minder offen Gold zu, während sich die meisten der westlichen Notenbanken mit dem Ausgeben von immer grösseren Mengen Papier- und Giralgeld begnügen und somit dem aktuellen Währungssystem langsam aber sicher den Todesstoss versetzen.

Silber und Gold sind knappe Güter – und erfüllen damit eines der Hauptkriterien für echtes Geld, nämlich ein sicheres Wertaufbewahrungsinstrument, bei gleichzeitiger in-ternationaler Akzeptanz. So sehr sich die alten Alchemisten auch bemühten, den Stein der Weisen zu finden bzw. Silber und Gold künstlich herzustellen, gelingt dies nur durch eine mühevolle, riskante und sehr kostspielige Förderung von silber- und goldhaltigen Gesteinsschichten. Da die Förderung bzw. Produktion von Silber und Gold durch erheb-lichen Einsatz von Materialien, Maschinen, Energie und menschlicher Arbeitskraft kennzeichnet ist, sind diese Edelmetalle erstklassige Inflationsindikatoren, deren För-derkosten steigen, wenn die Einsatzfaktoren für die Förderung kostenmässig ansteigen. 

Die Summe der Kosten für diese Einsatzfaktoren kann an den durchschnittlichen Produktionskosten pro Unze Silber abgelesen werden. Viele Silberproduzenten kommen gemessen an den sog. All-In-Sustaining-Costs, also den gesamten Abbaukosten, auf aktuell rund 17 USD je Unze Silber – wohlgemerkt für unverarbeitetes Roh-Silber, das in einer Schmelzanlage erst noch auf die Reinheit von 999.9 gebracht werden muss, bevor man an das Prägen von Münzen etc. überhaupt denken kann.

Wie gerade dargelegt, ist Silber, wie auch Gold, auch deswegen ein knappes Gut, da es mit viel Aufwand, Risiken, Kosten, Zeit etc. gefördert werden muss. Von durchschnittlich ganzen 1 000 neuen Rohstoffentdeckungen seitens von Prospektoren oder Geologen ist statistisch gesehen nur eine davon „gut genug“, um als förder fähige Lagerstätte entwickelt zu werden. Während man vor einem Jahrzehnt noch davon ausging, dass diese dann innert sieben bis zwölf Jahren zu einer Mine entwickelt werden konnte, sind es heute bis zu 20 Jahre, die zwischen der Entdeckung der Lagerstätte bis zu deren Inbetriebnahme vergehen. Und oft genug befinden sich diese Erzvorkommen dann in Regionen mit politischen Risiken, die meist nur schwer zu kalkulieren sind.

Interessanterweise behalten Silber und Gold ihre Kaufkraft über die Jahrtausende, während die der Währungen eine beständige Schwindsucht erleiden. So verlor etwa der US-Dollar seit der Gründung der privaten US-amerikanischen Notenbank Fed 1913 rund 95% an Wert. Wäh-rend der US-Dollar bis 1971 mit Gold hinterlegt war, war der Wertverlust eher marginal. Die-ser beschleunigte sich jedoch mit der in 1971 stattgefundenen Entkoppelung von Gold (echtem Geld) und Papierwährung (falsches Geld=Falschgeld?). Seitdem betrug der Kaufkraftverlust des US-Dollars ganze ca. 80%! Dies klingt bereits sehr stark nach einer zu erwartenden Wäh-rungskrise. 

Und diese Entwicklung hält gerade weiterhin an, und dies solange bis der Wert gänzlich gegen Null gelaufen ist. Dagegen behalten Silber und Gold eine konstante Kaufkraft. Studien zeigen, dass etwa im Römischen Reich 1 elegante Tunika rund 1 Unze Gold kostete. Auch heute erhält man für den Gegenwert von 1 Unze Gold einen vornehmen Massanzug. Gleiches gilt etwa für ein KFZ: 1908 konnte man für den Gegenwert von 41 Unzen Gold einen Ford T erwerben; heute bekommt man für 41 Unzen Gold einen BMW 3 GT. Diese Liste könnte beliebig weiter-geführt werden. 

Was für Gold gilt, gilt selbstverständlich auch für Silber, besonders über die Jahrhunderte hinweg. Beide Edelmetalle bewegen sich von der Tendenz her immer Hand in Hand. In der Erdkruste kommt Silber mit 60 bis 80 mg pro Tonne etwa 15-mal so häufig vor wie Gold mit etwa 4 bis 5 mg/t. In diesem Verhältnis bewegte sich auch lange Zeit der Wert zwischen Silber und Gold. Heute allerdings, in einer Zeit, in der die Politik versucht, auch die Finanzmärkte zu kontrollieren – ein Ansinnen, das zum Scheitern verurteilt ist und das scheitern wird – wurde die sog. Gold-Silber-Ratio sprich das Wertverhältnis von Gold zu Silber auf rund 80 erhöht. Erreicht wurde dies durch extrem hohe Umsätze in Papier-Gold und –Silber über die Termin-börsen. Dabei ist zu beachten, dass Silber eine deutlich höhere Anwendung in der industriel-len Fertigung (rund 55%) aufweist und somit „verbraucht“ wird. In Zahlen ausgedrückt be-deutet dies, dass die weltweite, geförderte Silbermenge einen Gegenwert von lediglich rund 17 Mrd. USD hat, während die vergleichbare Menge an Gold, da es kaum verbraucht wird, bei rund 7.6 Billionen USD liegt. Wertmässig beträgt bei dieser Betrachtungsweise die Gold-Silber-Ratio sogar 447! und sollte doch eher dem historischen und geologischen Mittel von 15 entsprechen. Interessant gerade jetzt: in den vergangenen 20 Jahren gab es eine solch hohe Gold-Silber-Ratio von rund 80 nur wenige Male: 2003, 2009, 2016 und nun wieder in 2018. Von 2003 bis 2006 ging dieser Quotient auf ca. 45 zurück, von 2009 reduzierte er sich auf fast 30, in 2011. Allein daran kann man ablesen, sollte Gold auch nur konstant notieren in den kommenden Jahren, dürfte der Silberpreis im Verhältnis dazu sich in etwa verdoppeln. Und was passieren würde, wenn der Goldpreis seinen Aufwärtstrend fortsetzen würde, kann man sich leicht an fünf Fingern ausrechnen. Hieran lässt sich ablesen, dass die Zukunft des Silbers wahrhaftig „golden“ ist! Es ist gut, Gold zu besitzen, aus unserer Sicht jedoch noch deutlich besser, in Sil-ber zu investieren. 

Auch wenn wir die nächste Währungskrise aufgrund der sich weiter anhäufenden, immensen weltweiten Schuldenberge am Horizont zu sehen vermeinen, erscheint uns der Besitz von Silber, und ganz besonders in Form von Silbergranulat, wie es bei unserem Produkt S-Deposito im Schweizer Zollfreilager erworben werden kann, aussichtsreich. Selbst im Extrem-fall von Zeiten eines Goldverbotes, wie es gerade bei verschärften Währungskrisen immer wieder gesehen wurde, sollte diese Form des reinen Silbers, das doch überwiegend in die industrielle Anwendung geht, kaum verboten werden können. Auch die dominierende asiati-sche Grossmacht China wirbt öffentlich für die Investition seiner Bürger in Silber und Gold, und würde damit einen starken Gegenpool zu einem westlichen Verbot darstellen. 

Möglicherweise zeigt das starke Interesse der Menschen an Bitcoins und Co. bereits die frühe Existenz einer bevorstehenden Währungskrise an. Während man den bestehenden Währun-gen immer weniger (ver-)traut, gerät diese elektronische Form des „Geldes“ stark ins Blick-feld von Anlegern wie auch Spekulanten. Warum? Einer der Gründe dürfte sicherlich der sein, dass angesichts des weltweit zu beobachtenden, weiteren Ausuferns der Schuldenberge das Vertrauen der Bürger in das Währungssystem mehr und mehr weg-erodiert. Aus unserer Sicht ist es nur eine Frage der Zeit, bis Silber und Gold wieder den Stellenwert in den Augen der Menschen als wahres Geld erhalten, das sie quasi von Anbeginn der Menschheit hatten: Es wird seit jeher wegen der erhabenen Schönheit, wegen des Glanzes und der Farbe, und aufgrund des kostspieligen und schwierigen Abbaus als Geld geschätzt und steht für Wohlstand und Macht. Wohlstand wurde in Silber und Gold gemessen, daher kann man bei Silber und Gold davon sprechen, alle Definitionen von Geld zu erfüllen: Wertspeicher bzw. Wertaufbewahrungsmedium zu sein, ebenso wie Standardtauschmittel, Wertmass-stab bzw. letztendlich Recheneinheit.

Die Verschuldung weltweit hat mit aktuell 217 Billionen US-Dollar, gerechnet über weltweit alle Regierungs-, Unternehmens- und Privatschulden, eine Stand erreicht, der rund 327% der weltweiten Wirtschaftsleistung entspricht. Dabei wachsen die Schulden weiterhin rasant; ist das nachhaltig? Ein Unternehmen, das mit dem rund 3,3-fachen Umsatz verschuldet wäre, wäre sicherlich ein Fall für den Konkursrichter. Dass die Weltwirtschaft noch nicht in sich zusammen gefallen ist, lässt sich derzeit nur damit erklären, dass die Notenbänker der Welt in einer gemeinsamen Aktion die Referenzzinssätze auf ein historisch niedriges, in keinster Weise nachhaltiges Niveau reduziert haben, was auch der US-Notenbank Fed keine grossen Spielräume für weitere Zinserhöhungen lässt. 

In die Verschuldungszahlen sind allerdings bei weitem nicht alle Schulden eingerechnet. So zeigt eine Studie des World Economic Forum’s etwa auf, dass die sechs weltgrössten Pensionssparsysteme, USA, UK, Japan, die Niederlande, Kanada und Australien, bis zum Jahr 2050 einen Fehlbetrag von geschätzt 224 Billionen USD aufweisen werden. Dass unter diesen Umständen die Währungen keine Stabilität bieten können, ist offensichtlich. Entschuldung, ein vernünftiger Konsumverzicht sowie die Anlage in Silber und Gold erscheinen hier dringlicher denn je zuvor.

Mit einem aktuellen Silberpreis, gemessen an Roh-Silber zu Spot- bzw. aktuellem Marktpreis von rund USD 16.5 je Unze (31.1 g) dürfte der Silberpreis einen guten Boden gefunden haben. Dieser liegt mittel- bis langfristig in den Abbaukosten begründet. Wenn man sich die Quar-talsbilanzen von grösseren Silberproduzenten ansieht, stellt man fest, dass diese Firmen bei einem Silber-Spotpreis von rund USD 17 ein fast ausgeglichenes Ergebnis erzielen (vgl. etwa First Majestic Silver oder Endeavour Silver Corp.). Unter diesem Preis fallen Verluste an, die Produktion würde reduziert werden. Damit scheint ein Engagement in Silber zum aktuellen Zeitpunkt eine Anlage zu sein, die zwar hohe Schwankungen (+/- 30%) aufweisen kann, je-doch generell ein ausgezeichnetes Chance-/Risikoverhältnis zu besitzen scheint.
 

‚Got Gold‘ (engl.) bzw. ‚haben Sie Gold‘ und vor allem Silber? Gerne informieren wir Sie über unsere Produkte: 1-Unzen Silbermedaillen und –Barren: den ‚Silber-Haggai‘, sowie den ‚Gu-ten Hirten‘. Den 1-Unzen Goldbarren ‚Gold-Haggai‘; sowie das S-Deposito zum Erwerb und der Lagerung von hochreinem Silbergranulat im Schweizer Zollfreilager, wenn es um grössere und sicher zu verwahrende Vermögensteile geht. Gerne geben wir Ihnen dazu über unsere erfahrenen Berater Auskunft.