Liebe Kundinnen, liebe Kunden!

Der Silberpreis steigt; die Aktien auch und das, obwohl die Arbeitslosenzahlen steigen, die Unternehmensgewinne deutlich zurückgehen und eine Welle an Konkursen vor der Tür zu stehen scheint. Dies vor dem Hintergrund wachsender sozialer Unruhen in grossen Teilen der westlichen Welt. Die Welt scheint ausser Rand und Band, christliche Werte werden mit Macht versucht, «abzutischen».

Massive Preiserholung bei Silber, weiterer Kursanstieg bei Gold

Seit Jahresbeginn 2020 konnte die Unze Silber (31,1 g bei Reinheit von 999,9), gemessen in USD, einen Zuwachs von mittlerweile rund 37.3 % erzielen. Der Preis für eine Unze Gold stieg seit Jahresbeginn ebenfalls deutlich um ca. 30.3 %. Im Vergleich dazu notiert Platin 6.0 % niedriger, Palladium stiegt rund 12,4 % an.

Charttechnischer Ausbruch bei Silber – mustergültig

Der Silberpreis beendete offiziell seine rund 5 Jahre dauernde Bodenbildungsphase, die auch als Konsolidierungsphase bezeichnet werden kann, mit dem Ausbruch durch die obere Widerstandslinie am 21.07.2020 im Bereich von ca. 19.5 USD je Unze Silber.

Der Ausbruch erfolgte mit grosser Vehemenz und schoss bis auf einen zeitweiligen, kurzfristigen Höchstwert von rund 26.5 USD je Unze. Verbunden mit dem Kursausbruch nach oben waren extrem hohe Umsätze in den Silber-Futures Kontrakten, was auf Basis einer rein charttechnischen Betrachtung als ein mustergültiger Bilderbuch-Ausbruch zu bezeichnen ist.

Was ist ab hier zu erwarten? Möglich ist ein Test des Ausbruchsniveaus im Bereich von CHF 19.5, jedoch nicht zwingend. Sollte das Ausbruchsniveau getestet werden, dann sehr wahrscheinlich nur für sehr kurze Zeit. Ansonsten sollte der Weg kurz- und mittelfristig nun in Richtung auf die alten Höchststände aus August 2011 zugehen, als Silber bei rund 50 USD je Unze notierte. Der Goldpreis, der im Trend noch dem Silberpreis vorausgeht, hatte unlängst ebenfalls seine alten Höchststände aus August 2011 bei rund 1 932 USD je Unze überwunden. Der Weg nach oben scheint somit für Gold geöffnet; dasselbe dürfte der Silberpreis tun. Somit ist es auch für Neueinsteiger keineswegs zu spät, das hart erarbeitete Vermögen in Silber in Sicherheit zu bringen.

Die Zukäufe der Anleger bei Silber steigen weiterhin erheblich an, wie die Grafik unten verdeutlicht.

Allein in der vergangenen Woche wurden über 44 Mio. Unzen Silber hinzu erworben. Das sind gewaltige Zahlen, und man kann wohl davon ausgehen, dass diese grossen Mengen physisch nicht mehr vorhanden sind und früher oder später zu einer massiven Silberknappheit führen dürften.

Man vermutet, dass diese Silbermengen möglicherweise aus den gewaltigen Vorräten von JPMorgan Chase stammen, und möglicherweise nur geliehen sind. Wohlgemerkt, das sind lediglich Vermutungen, die jedoch nicht ganz aus der Luft gegriffen scheinen. Die Silberproduktion ging seit Beginn der CoronaKrise weltweit deutlich zurück. So verzeichnete Peru, nach Mexiko das Hauptproduktionsland für Silber, in den ersten 5 Monaten dieses Jahres einen Produktionsrückgang um rund 32% oder 15.6 Mio. Unzen Silber

Welle von Firmenbankrotten steht vor der Tür

Die Krise der Weltwirtschaft, die durch die fraglichen, massiven Massnahmen zur Bekämpfung des Covid-19 Virus` völlig verschärft wurde, dürfte wohl eine gewaltige Lawine an Firmenpleiten nach sich ziehen, und dies in vielen Ländern der Welt.

Sehen Sie unten die Grafik, welche beispielhaft die Rückstellungen für Kreditausfälle der drei grossen US-Banken JPMorgen Chase, Wells Fargo und Citi Bank ausweist. Bereits jetzt sind nahezu die Rekordmarken aus dem Jahr der letzten schweren Finanzkrise 2008/09 erreicht, wobei der Negativ-Trend hier noch nicht beendet zu sein scheint. Mit zusammen USD 47 Mrd. beläuft sich der erwartete Kreditausfall nur dieser drei Banken für das 2. Quartal 2020 damit auf rund denselben Betrag, der für die letzten drei gesamten Geschäftsjahre an Kreditausfällen in deren Bilanzen beiseite gestellt werden musste.

Interessant und besorgniserregend ist in diesem Zusammenhang die unten stehende Grafik. Diese bildet die sog. Altman’s Z-Faktor Modell (Altman’s Z-Score) ab, benannt nach dem US-amerikanischen Professor Altman. Sie wurde 1968 erstmals veröffentlicht und stellt heute die Analysegrundlage von Ratingagenturen weltweit dar.

Ein Wert kleiner 1.81 zeigt eine hohe Wahrscheinlichkeit an Bankrottgefahr an. Zusammen mit der in 2020 deutlich gestiegenen Unternehmensschulden geht Altman, der als ‹Vater der Kreditrisikodarstellung› bezeichnet wird, davon aus, dass die Verschuldung der Unternehmen zukünftig für den Zusammenbruch zahlreicher Firmen ausschlaggebend sein wird, und dass eine Flut an Mega-Unternehmensinsolvenzen eben erst begonnen hat.

Aktiencrash vor der Tür?

Der US-Finanzbereich erreicht immer höhere Bewertungen, die nie zuvor gesehen wurden. Sind Finanztitel so interessante und aussichtsreiche Investments, und sind die Erwartungen an deren zukünftiges Gewinnpotenzial so gross, dass diese Bewertungen gerechtfertigt erscheinen? Offensichtlich nicht, denn, wie wir oben gesehen haben, ist gerade der Bankensektor von einer bevorstehenden möglichen Lawine an Kreditausfällen stark betroffen.

Zudem sinken im Zuge der Corona-Krise die Unternehmensgewinne massiv. Im 2. Quartal um 32.9% eingebrochen, niemals zuvor in der Geschichte hat man bislang einen solchen Konjunktureinbruch gesehen. In Deutsch-land brach die Wirtschaft von April bis Juni 2020 um 10.1% ein, ebenfalls eine erschreckende Entwicklung, durch die das gesamte Wachstum der sieben Jahre zuvor damit ausgelöscht hat.

Und Aktienkurse laufen dennoch weiter, zu neuen Höhen, wie vor allem die US Tech-Giganten.

Beispielhaft ist dies oben anhand der Kursverlaufs des weltgrössten Online-Händlers Amazon dargestellt, dessen Aktien neue Allzeit-Hochs markieren, während die Arbeitslosenzahlen explodieren, und der Gewinn je Aktie des Unternehmens deutlich sinkt.

Notenbanken fluten die Märkte mit niemals zuvor gesehenen Geldmengen

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir die Situation an den Finanz- und Währungsmärkten vorwiegend am Beispiel der USA darstellen. Einerseits liegen dazu die besten Analysegrundlagen vor, andererseits setzen die USA nach wie vor den Standard hinsichtlich des Aktionsradius, der dann vielfach von anderen Notenbanken mehr oder weniger übernommen wird.

Eine einbrechende Konjunktur, steigende Arbeitslosenzahlen, sinkende Unternehmensgewinne und gleichzeitig Aktienindizes, die teils neue Höchststände erreichen. Verrückte Welt!?

Ja, denn fundamental ist diese Entwicklung nicht nachzuvollziehen und müsste zu einem massiven Einbruch an den Aktienmärkten führen, vor allem, da die Haupt-Crashzeit – Ende September bis Mitte Oktober – quasi vor der Türe steht. Für Aktien ist grosse Vorsicht geboten; die Bewertung der meisten Unternehmen bewegt sich jenseits von Gut und Böse, fundamental besteht eine grosse Chance auf eine erhebliche Korrektur.

Was treibt die Märkte derzeit dennoch weiter nach oben? Die US-Notenbank Fed zum Beispiel hat die Schleusen für frisches, wohl bald wertloses Geld weiter geöffnet. Ab jetzt pumpt sie pro Monat 125 000 000 000 US-Dollar in die Märkte; auf das Jahr gerechnet sind die 1 500 000 000 000 USD, und dieses Programm soll mindestens bis Herbst 2021 andauern. Und wahrscheinlich noch länger, denn Fed-Chef Jerome Powell machte klar, dieses Geld wird gedruckt, und wenn nötig gerne auch noch mehr als die 125 Mrd. USD je Monat, bis die US-Konjunktur zur vollständigen Erholung gelangt ist – was wohl nicht mehr passieren wird. Powell führt aus, was Draghi in 2012 verlauten liess für die EZB: «Wir werden tun, was immer nötig ist», um die Märkte am Laufen zu halten.

Da die Fed anders als die Europäische Zentralbank und die Zentralbank Japans nicht direkt Unternehmensanleihen und Aktien kaufen darf, hat sie den weltgrössten Vermögensverwalter, die US-Gesellschaft BlackRock beauftragt, Transaktionen in allen Formen von Wertpapieren vorzunehmen, welche die Fed selbst nicht vornehmen darf. Gleichzeitig wird damit auch dem US-Dollar als Weltreservewährung der Sargnagel verpasst.

Jeder weiss, dass das, was die Notenbanken weltweit an Markttransaktionen und Geldflutungen vornehmen, zum Zusammenbruch des Systems führen muss, und dass diese Entwicklung nicht mehr umkehrbar ist. Es ist dramatisch zu sehen, dass die, die in diesen höchst verantwortungsvollen Positionen sitzen, das Weltfinanzsys-tem mit Macht in den Kollaps treiben – entweder ganz bewusst, oder weil sie ohne Gott jeglicher Weisheit ermangeln.

Chinas Bankensystem – künstlich am Leben gehalten

Wer denkt, lediglich das Banken- und Finanzsystem der westlichen Welt befindet sich am Abgrund, irrt. Viele Länder sind abgewirtschaftet. Die Türkei etwa mit ihrem massiven Machtstreben scheint sich verkalkuliert zu haben. Die Devisenreserven, die bislang zur Stützung der türkischen Lira verwendet wurden, dürften sich mehr und mehr aufzehren. Ein Währungscrash dürfte die Folge sein.

China’s Bankensystem ist rund doppelt so gross wie das der USA und hat ein Volumen von rund 43 Billionen USD. Die rund 1 Milliarde chinesische Kontoinhaber haben mit 13 Bill. USD bzw. 90 Bill. Yuan mehr Bankeinlagen als in einem anderen Land, dieses Geld stellt eine günstige Finanzierungsquelle für die heimische Wirtschaft dar.

Dennoch, die Probleme des chinesischen Bankensektors sind enorm. Allein in diesem Jahr konnten laut dem Informationsdienst Bloomberg Unternehmenskredite in Höhe von 11.5 Mrd. USD nicht bedient werden, die notleidenden Kredite werden wahrscheinlich dieses Jahr um weitere gut 1 Bill. USD ansteigen. Gemäss den Analysten der UBS beläuft sich die Finanzierungslücke der vielen kleinen, ländlichen Banken Chinas auf rund 350 Mrd. USD.

Kunden warten vor Yichuan Bank, Foto WSJ

Diese Misere lässt das Vertrauen der Chinesen in ihr Bankensystem kollabieren, auch wenn die Regierung aggressiv mit Zensur verhindern will, dass Meldungen und Gerüchte über Schieflagen im Bankensektor verbreitet werden.

Seit Beginn 2019 mussten mehrere Banken schliessen, bzw. wurden verstaatlicht, wie etwa die Baoshang Bank in der Mongolei, was dazu führte, dass die Kunden bei einigen weiteren chinesischen Banken die Banken stürmen und ihre Gelder zurückfordern wollten, was teils mit Polizeigewalt dann verhindert wurde, wie letzten Monat bei zwei Banken in Hebei und Shanxi, und zuletzt am 11. Juli, als die Kunden ihre Einlagen von der Hengshui Bank zurückfordern wollten und von der Polizei daran gehindert wurden.

Das chinesisches Bankensystem steht vor gewaltigen Herausforderungen, wobei die Probleme seit Jahren unter den Teppich gekehrt worden sind. Den chinesischen Bankkunden bleibt nur die Hoffnung, dass das Kartenhaus des Bankensystems nicht zu schnell zusammenbricht.

Endzeitprohpetie

Der bekannte US-Prophet Pastor David Wilkerson veröffentlichte im März 2007 eine markante Prophetie. Im Geist in einer Vision sah er sich in New York City und dort im Kaufhaus Macy’s. Dort sah er eine Gruppe von Menschen in das Kaufhaus gehen, die dort dann innert ein bis 2 Stunden das gesamte Kaufhaus geplündert und verwüstet haben.

Er sah die Menschen auf der Strasse voller Angst, sie waren sehr verwundert, denn sie konnten ihre Gelder nicht mehr von der Bank abheben.

Er führte aus, dass er in der Vision klar und deutlich sah, dass ein Land, ein europäisches, nordafrikanisches oder östliches pleite ging, erdrückt von dessen Schuldenlast; relativ zeitnah dann ein Land aus Südamerika, Argentinien oder Brasilien; zwei Wochen nachdem das erste Land pleite ging, ging dann Mexiko bankrott, ebenfalls aufgrund der nicht mehr tragbaren Schuldenlast.

Dann, wenn dies geschieht, betont Wilkerson, besonders nachdem das erste Land bankrott geht, soll jeder zur Bank gehen und sein Guthaben abheben bis zum letzten Rappen oder Cent, denn kurz darauf werden die Banken in den USA schliessen und für sechs Monate nicht mehr öffnen.

Wilkerson betont, dass bei der Staatspleite des ersten Landes vor allem deutsche, Schweizer und französische Banken massiv in Mitleidenschaft gezogen werden, denn diese sind dessen Hauptkreditgeber.

Sehr interessant dabei: am 02.06. berichteten mehrere Medien, unter anderem die Schweizer 20minuten, dass Demonstranten das Kaufhaus Macy’s geplündert haben. Innert kurzer Zeit. Dieses Eintreten des ersten Teils der Prophetie von Wilkerson lässt aufhorchen. Sehen wir demnächst die erste Staatspleite? Wenn ja, befolgen Sie dessen Rat!

Ergänzend dazu:

Wie der Kapitaldienst Phoenix Capital Research berichtet, wurde bereits in 2011 in den USA die Gesetzgebung verabschiedet, nach der Staat ermächtigt ist, im Fall einer nächsten Finanzkrise Bankguthaben zuerst einzufrieren, und anschliessend zu beschlagnahmen. Diese sollen verwendet werden, um Banken und Finanzinstitutionen vor dem Konkurs zu retten. Zudem sollen die Börsen geschlossen werden, um zu verhindern, dass die Anleger an ihre Vermögen gelangen. Und: Vermögenssteuern sollen erhoben werden, und nicht genutzte Vermögen sollen beschlagnahmt werden.

Ähnliche Gesetze sollen mittlerweile auch in Zypern, Canada, Neuseeland, England und auch Deutschland beschlossen worden sein.

Der Internationale Währungsfonds, IWF, rät bereits allen Ländern, baldmöglichst eine Steuer von 10% auf das Nettovermögen aller Bürger einzuführen.

‚Got Gold?‘ (engl.) bzw. ‚haben Sie Gold‘ und vor allem Silber?

Gerne informieren wir Sie über unsere Produkte: 1-Unzen Silbermedaillen: den ‚Silber-Haggai‘. Die 1-Unzen Goldmedaille wie auch den 1-Unzen Goldbarren ‚Gold-Haggai‘; sowie das S-Deposito zum günstigen Erwerb und der Lagerung von hochreinem Silbergranulat im Schweizer Zollfreilager, wenn es um grössere und sicher zu verwahrende Vermögensteile geht. Lassen Sie sich von unseren erfahrenen Beratern informierten.

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Herzliche Grüsse

Ihr Team von BB WERTMETALL AG

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